DBFZ Report Nr. 17 Grünlandenergie Havelland



Um den Grundstein für eine qualifizierte weiterführende Regionsanalyse zu legen, bedarf es konkreter Aussagen zur räumlichen Verteilung von Biomassepotenzialen. Andererseits ist grundlegend mit jährlichen Verschiebungen des Biomasseertrags zu rechnen. E Schw A Becken E sp. Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich dabei um einen Substratmix, welcher überwiegend durch Makrophyten geprägt ist. Bei den darauf folgenden Verbrennungsversuche am DBFZ werden in zwei dafür geeigneten Kesseln die Pellets über einen Zeitraum von sechs Monaten verbrannt und kontinuierlich benötigte Messdaten erhoben und ausgewertet.

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Im Zuge der Die Befragung wurde dazu auf die relevanten Einflussfaktoren und Indikatoren abgestimmt. Im Zuge einer ersten Abstimmungsrunde mit Vertretern weiterer WBV wurden insbesondere umfassende Grundlagen zur Kategorisierung des Gewässernetzes diskutiert und festgelegt.

Zentrale Ergebnisse waren zunächst, dass bei der Potenzialanalyse zwischen Gewässern I. Ordnung sowie Netz- und Punktquellen zu unterscheiden sei. Im Weiteren wurden folgende Einflussfaktoren als relevant benannt: Bei unzureichender Datenlage und gegebenenfalls zur Konkretisierung der Daten ist im zweiten Schritt zur Analyse des Potenzials eine Befragung zur Kategorisierung des Gewässernetzes und zur Abschätzung der Erträge sowie Qualitäten bei den regionalen Experten durchzuführen.

Dazu wird der entwickelte Fragebogen regional angepasst. Ein Schwerpunkt stellt die räumliche Verortung der Informationen dar. Schematische Darstellung der Potenzialanalyse aus der Gewässerunterhaltung theoretisches und energetisch nutzbares Potenzial Abbildung: Dabei sollen von Experten auch die derzeitigen Verwertungswege und -techniken benannt und Konkurrenzen der energetischen Nutzungspfade beurteilt werden, sodass im dritten Schritt die energetisch verwertbaren Biomassepotenziale abgeschätzt werden können.

Für die Analyse wird das Gewässernetz zu Beginn des dritten Schritts entsprechend der Erkenntnisse aus der Datenakquise und Expertenbefragung kategorisiert.

Ein praktikabler Ansatz ist beispielhaft in Kapitel dargestellt. Im Anschluss wird der theoretische Aufwuchs an Biomasse für die unterschiedlichen Gewässerkategorien berechnet. Parallel erfolgt die Ermittlung des Parameters Biomassequalität. Im Folgenden werden die für die Vorgehensweise relevante Einflussfaktoren und deren zugehörige Indikatoren vorgestellt.

Übertragbare Einflussfaktoren und Indikatoren der Methode Zur Bestimmung der Ausprägungen der einzelnen Parameter stehen unterschiedliche Einflussfaktoren zur Verfügung. Die ermittelten Faktoren und ihre Bedeutung sowie relevante Indikatoren werden im Folgenden erläutert. Im Sinne der Übertragbarkeit ist grundlegend anzumerken, dass Daten regional unterschiedliche Informationsgehalte aufweisen und jeweils zielführende Datengrundlagen zu Für die Anwendung der entwickelten Methode in anderen Regionen kann der erarbeitete Fragebogen an die regionalen Verhältnisse angepasst werden.

Vorwiegend sind die Erträge und Qualitäten von den Standortbedingungen und der Unterhaltung der Gewässerabschnitte bestimmt. Im Zuge der Methodenentwicklung konnten folgende Einflussfaktoren identifiziert werden: Entscheidend sind die Gewässerkategorie, die Unterhaltungsintensität und die erwarteten Biomasseerträge. Für die Ermittlung des wirtschaftlichen Potenzials sind der Aufwand und die Kosten möglicher Biomassebergungen sowie der bestehenden Unterhaltungskosten wesentliche Grundlage.

Ein wesentlicher Faktor ist auch die technische Ausstattung der Dienstleister. Relevant ist insbesondere, ob neue Technik für die Bergung des Materials zur energetischen Nutzung notwendig wird. Parameter und Einflussfaktoren für Biomasse aus der Gewässerunterhaltung Abbildung: Der Substrattyp wirkt sich neben dem Unterhaltungszeitpunkt und der - intensität auf die Qualität aus. Über die aktuelle Verwertung der Biomasse wird der Parameter Nutzungskonkurrenz bestimmt.

Während die Werbungs- und Lagerungsverluste die Ausprägung der Biomasseverluste bestimmen. Im Anhang 0 bis 0 werden die Bedeutungen der Einflussfaktoren hinsichtlich der jeweiligen Ausprägung der Parameter erläutert sowie eine beispielhafte Auswahl relevanter Indikatoren angeführt Potenzialanalyse von Biomasse der besonderen Biotope Vor dem Hintergrund des möglichen Beitrags der besonderen Biotope bspw. Die Methodik zur Ermittlung des theoretischen Biomassepotenzials von besonderen Biotopen und deren räumliche Verteilung entspricht grundlegend der Stufe 1 der in Kapitel vorgestellten Methode für Biomassepotenzial von Grünlandflächen.

Für geschützte Biotope und weitere naturschutzfachlich bedeutende Flächen mit Pflegeauflagen liegen jedoch nur sehr wenige Informationen zu Erträgen oder zu Qualitäten der Biomasse mit Bezug zur energetischen Verwertung [16,17] vor. Übertragbares Konzept der Analyse Die Analyse der theoretischen Potenziale von besonderen Biotopen erfolgt durch die einheitliche Abschätzung des Flächenpotenzials ohne Differenzierung verschiedener Biomassefraktionen in drei Schritten vgl.

Auf dieser Grundlage werden im zweiten Schritt alle Flächentypen mit halmgutartigem Substrat herausgefiltert und deren Gesamtfläche berechnet. Aufgrund der sehr heterogenen Biotopeigenschaften in Kombination mit häufig unzureichenden Datengrundlagen wird für die Grobanalyse ein gemittelter Ertragswert verwendet.

Dazu wird gegebenenfalls eine Literaturrecherche oder Expertenbefragung durchgeführt. Im dritten Schritt der Analyse wird das theoretische Potenzial anhand des ermittelten Ertragswertes berechnet. Das Ergebnis stellt die im Rahmen einer Machbarkeitsstudie einzubeziehenden Flächen dar.

Mit Schwerpunkten zusammenhängender Bereiche im Rhinluch, im Havelländischen Luch und der Unteren Havelniederung erstrecken sich Grünländer über die gesamte Region vgl. Abbildung und Abbildung Grünlandflächen im Havelland Foto: Selten sind im Untersuchungsgebiet mineralische, sanddominierte Standorte vorhanden. Zum Teil durchragen Talsande die Niederungen und Luchgebiete. Die Wasserverhältnisse sind mitentscheidend für die Ertragsbildung und Bewirtschaftbarkeit des Grünlandes.

Innerhalb des letzten Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche im Untersuchungsgebiet, dargestellt in den Kategorien Acker und Grünland Abbildung: Mit wenigen Ausnahmen werden alle Grünlandflächen bewirtschaftet. Auch diese als extensiv kategorisierten Flächen werden in Abständen beweidet.

Der Ertrag von Teilen dieser Flächen im Untersuchungsgebiet kann ähnlich wie auch in anderen Grünlandregionen auf Grund der naturschutzfachlich optimierten Mahdtermine begrenzt in die landwirtschaftlichen Betriebsabläufe integriert werden vgl. Diese überschüssige Biomasse steht daher grundsätzlich für eine energetische Nutzung zur Verfügung steht.

Zudem sind diese Flächen von besonderer naturschutzfachlicher Bedeutung, so dass die dort anfallende Biomasse nach dem derzeitigen Stand der Empfehlung der EEG-Clearingstelle beim Einsatz als vergütungsfähiges Landschaftspflegematerial im Sinne des Landschaftspflege- Bonus zu bewerten ist [20].

Die weiteren Flächen sind als Intensivgrünland eingestuft und werden vornehmlich zur Futtermittelproduktion genutzt. Diese Entwicklung hat regional unter anderen zwei relevante Konsequenzen: Da hier aktuell kein wirtschaftlicher Nutzen mehr besteht, werden die nicht benötigten, ursprünglich intensiv genutzten Grünlandflächen nicht extensiv bewirtschaftet. Letzteres führt zum Teil zu deutlichen Ertragsverlusten der Flächen [21].

Anwendung der Methode im Untersuchungsgebiet Im Folgenden wird die Anwendung der in Kapitel dargestellten Methoden zur Ermittlung des theoretischen und des technischen Biomassepotenzials von Grünlandflächen für das Untersuchungsgebiet vorgestellt.

Um die Biomassepotenziale der Grünlandflächen in ihrer räumlichen Verteilung möglichst konkret ermitteln zu können, wurde zu Beginn der Potenzialanalyse eine Datenrecherche durchgeführt. So konnte die räumliche Verteilung der Potenziale differenziert abgebildet werden. Die Ergebnisse waren damit auch gemeinde- und landkreisbezogen oder für das gesamte Untersuchungsgebiet generierbar.

Dieser diente als Berechnungsgrundlage für alle weiteren auszuweisenden Potenziale. Sie geben für jeden Standorttyp unter Beachtung der Bewirtschaftungsintensität erwartete Erträge an. In Anlehnung an diese Klassifizierung wurden fünf Standorttypen gebildet die mit den zugänglichen GIS-Daten in ihrer räumlichen Verteilung dargestellt werden konnten vgl. Dabei konnte die exakte Übereinstimmung nicht für alle Indikatoren gewährleistet werden und es wurde der jeweils in seiner Gesamtheit passende Standortregionaltyp gewählt.

Sie ist aktueller als die MMK, die Bodeneigenschaften werden auf andere Art und Weise dargestellt und zusammengefasst. Auf dieser Grundlage konnten räumlich differenziert Aussagen zum Grünland getroffen werden. Für jeden Feldblock ist angegeben, welcher Anteil der Fläche extensiv und welcher intensiv genutzt wurde. Aus diesen Angaben konnte der Rückschluss zur ungefähren Anzahl der Schnitte sowie der Düngung erfolgen. Diese Indikatoren dienten als Schlüssel für den Einflussfaktor Bewirtschaftungstyp vgl.

Aus der erstellten Ertragsdatenbank vgl. Dabei bilden die zugeordneten Ertragserwartungen ab, wie viel Biomasse unter genannten Bedingungen auf den Flächen im Durchschnitt aufkommen kann. Allgemein wurden restriktive Ertragswerte angenommen, die das untere Mittel der durchschnittlichen Erträge abbilden. So kann der geringen Informationsdichte zu Grünlanderträgen Rechnung getragen und Analyseunsicherheiten ausgeglichen werden.

Unter der Annahme, dass Biomasse von intensiv genutzten Flächen vornehmlich Futtermittelqualität und damit Biogasqualität besitzt, wurde diese Eignung für alle intensiven Flächen angenommen. Betrachtet man extensiv genutztes Grünland, spielen die Schnittzeitpunkte eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Qualität. Es wurde davon ausgegangen, dass der erste späte Schnitt der extensiven Flächen nicht für die Futter- oder Biogasnutzung in Betracht kommt, da der Rohfasergehalt hoch und der Methangehalt niedrig ist [3] und [8].

Der zweite in kürzerem Abstand und damit frischere Schnitt besitzt dagegen geringere Rohfaser- und höhere Methangehalte und kann daher in einer Biogasanlage oder als Futtermittel eingesetzt werden. Eine weitere Rolle spielt die Heterogenität der Pflanzengesellschaft: Dieser Aspekt konnten aufgrund fehlender Daten jedoch nicht in die Analyse einbezogen werden.

Im wesentlichen Schritt wurden dabei Informationen über die Standorttypen mit den Angaben zur Bewirtschaftungsintensität verschnitten. Ermittlung des technischen Potenzials Stufe 2 Auf der zweiten Stufe wurden die Biomasseverluste sowie der durch Konkurrenznutzungen gebundene Biomasseanteil auf Gemeindeebene ermittelt. Um das technische Biomassepotenzial berechnen zu können, mussten die feldblockscharfen Ertragsdaten des theoretischen Potenzials zunächst für jede Gemeinde zusammengefasst werden.

Das ermittelte theoretische Potenzial von Grünlandflächen steht nicht in vollem Umfang für die Energiegewinnung zur Verfügung. Von den zu erwartenden Biomasseerträgen wurden im ersten Schritt die Ernte- und Lagerungsverluste abgezogen. Diese Verluste werden von folgenden Faktoren beeinflusst: Die unterschiedlichen Pflanzengesellschaften und deren Entwicklungsstadium zum Mähzeitpunkt, das Ernteverfahren, die eingesetzte Technik sowie die Witterungsbedingungen vor und während der Ernte.

Dabei bestehen Verluste aus unvermeidbaren, wie beispielsweise Restatmung der Pflanzen oder Gärverluste und vermeidbaren Gründen, wie beispielsweise Bröckelverluste oder Verschimmeln. In Brandenburg wurden folgende Werte ermittelt: Daher können die gesamten Ernte- und Lagerungsverluste sehr unterschiedlich ausfallen.

Des Weiteren wurde die bestehende Biomassenachfrage ermittelt. Traditionell wurden Wiesen und Weiden als Futterlieferant für das raufutterverzehrende Vieh genutzt. In der jüngeren Vergangenheit wird das Gras verstärkt auch in Biogasanlagen eingesetzt.

Für das Projektgebiet lagen diese Daten auf Ebene der Gemeinden vor. Die Zusammenstellung einer Futterration ist eine wichtige Aufgabe für jeden Viehhalter.

Dafür werden Kenntnisse zum art- und leistungsspezifischen Futterbedarf, zur Futteraufnahme sowie zum Energie- und Nährstoffgehalt der Futtermittel benötigt.

Bei der Bewertung einer Region erscheint es jedoch unmöglich alle Einzelheiten der Fütterung zu berücksichtigen, da die Futterrationen sich nicht nur nach Betrieb, sondern auch innerhalb eines Betriebes unterscheiden. Daher wurde jeder Tiergruppe eine einheitliche, an die brandenburgischen Bedingungen angepasste Grundfutterration zugewiesen, die anhand der Literaturquellen [22 24] zusammengestellt und in Rücksprache mit regionalen Viehhaltern und Beratern verifiziert wurde Tabelle Daraus folg ein verstärkter Nutzungsdruck sowie einhergehend ein Verlust von Grünland.

Gleichzeitig gewinnt das Material von Grünlandflächen an Bedeutung. Sollten die Silomaiserträge infolge einer schlechten Ernte für beide Hauptnutzer, Tiere und Biogasanlagen nicht ausreichen, kann fehlendes Substrat aus anderen Gegenden zugekauft und angeliefert werden. Fallen Transportkosten dabei sehr hoch aus, so wird zunächst versucht, andere Rohstoffe verstärkt bei der Biogasproduktion einzusetzen.

Die benötigte Menge an Energiemais wurde anhand einer Befragung der Anlagenbetreiber ermittelt siehe Kapitel 6. In der räumlichen Verteilung konzentrieren sich Maisanbauflächen im zentralen und nördlichen Teil des Untersuchungsgebietes vgl. Die Informationen zu den Tierbeständen lagen nur auf Gemeindeebene vor. Aufgrund der anonymisierten Daten war es nicht möglich, die Tiere den Flächen beziehungsweise den Betrieben zuzuordnen.

Daher wurde der Futterbedarf auf Gemeindeebene ermittelt. Dementsprechend wurde auch der Substratbedarf der Biogasanlagen auf Gemeindeebene hochgerechnet. Die Bilanzierung der Maissilage auf Gemeindeebene ergab, dass 10 von insgesamt 59 Gemeinden eine deutlich negative Maissilagebilanz aufwiesen Abbildung Eine gewisse Ungenauigkeit bei der Bilanzierung auf Ebene der Gemeinden beruht auch auf der Qualität der erhaltenen statistischen Daten.

Die Nutztiere werden den Gemeinden beziehungsweise Ortsteilen nach dem Sitz des Viehbetriebes zugeordnet. Die genaue Lage der Weiden und Mähwiesen waren unbekannt. Ferner erstrecken sich die Flächen mancher Betriebe über mehrere Gemeinden.

Dementsprechend wird ein und dieselbe Kultur, die aufgrund der Fruchtfolge auf verschiedenen Feldern des Betriebes angebaut wird, den unterschiedlichen Gemeinden zugeschrieben.

In der Realität wird der hier errechnete Bedarf und Überschuss an Mais und Grasschnitt für die Futternutzung zwischen den Gemeinden ausgeglichen. Gemeinden mit negativer Maisbilanz Abbildung: Während der Aufwuchs von intensiven Grünlandflächen als Tierfutter sowie als Biogassubstrat nachgefragt ist, findet Biomasse von extensivem Grünland oft keine Verwertung.

Besonders betroffen sind die Flächen, die bedingt durch Naturschutzauflagen erst im Spätsommer zum ersten Mal landwirtschaftlich genutzt werden dürfen, was zu einer verminderten Futter- und Gärqualität führt.

Aufgrund der geringeren Energiedichte ist der Transport von Grassilage nicht so lukrativ wie der von Maissilage. Heuballen werden dagegen über weitere Strecken gefahren, wobei sich der niedrige Wassergehalt von Heu als vorteilhaft erweist. Um herauszufinden, auf welchen Flächen die überschüssigen Mengen an Gras anfallen, wurde eine Bilanzierung auf Gemeindeebene durchgeführt. Es ist kaum festzustellen, in welcher Form Gras von den betrachteten Flächen genutzt wird, besonders wenn es um verschiedene Schnitte bei mehrmaliger Nutzung einer Fläche handelt.

Ob siliert, getrocknet oder abgeweidet das entscheidet der Landwirt meist kurzfristig in Abhängigkeit von den Witterungsbedingungen und der betrieblichen Auslastung. Um dieser Konstellation soweit wie möglich Rechnung zu tragen, wurden alle Werte auf die Trockenmasse und das Jahr bezogen angegeben. Zunächst wurden die intensiven Grünlandflächen betrachtet. Der damit verbundene erhöhte Aufwand lässt erwarten, dass der Aufwuchs von diesen Flächen einer Nutzung zugeführt wird.

Zudem wird Graskonservierung in Form von Silage heutzutage von den meisten havelländischen Landwirten bevorzugt. Die Heuwerbung unterliegt einem erhöhten Witterungsrisiko und ist in der Regel kostenintensiver. Aus diesem Grund wurde davon ausgegangen, dass Intensiv-Grünland in erster Linie der Silagegewinnung dient. Einige Gemeinden wiesen ähnlich wie bei Maissilage eine negative Grassilage-Bilanz auf. Zur Minimierung der Transportwege wurde angenommen, dass Silage nur von den angrenzenden Gemeinden angeliefert wird.

Auf diese Weise konnte der Silagemangel in der gesamten Region ausgeglichen werden. Ergebnisse Theoretisches Grünlandpotenzial Von rund ha Grünlandflächen werden zwei Drittel als extensives Grünland und ein Drittel als intensives Grünland bewirtschaftet. Räumliche Verteilung der Standorttypen auf der landwirtschaftlichen Fläche im Untersuchungsgebiet Abbildung: Nutzungsintensität der Grünlandflächen im Untersuchungsgebiet, dargestellt anhand des Feldblockanteils intensiver und extensiver Nutzung in Prozent Abbildung: Gras von extensiven und von intensiven Flächen entspricht jeweils etwa der Hälfte des Gesamtaufkommens.

Die übrigen t TM eignen sich für die Pelletierung und Verbrennung. Schwerpunkte des Biomasseaufkommens befinden sich im nördlich liegenden Rhinluch, im zentralen Havelland und erstrecken sich vom Gebiet des havelländischen Luchs in nordwestlicher Richtung bis an die Grenze zu Sachsen-Anhalt. Verteilung des theoretischen Biomassepotenzials im Untersuchungsgebiet Abbildung: Ausprägung des Gesamtbiomasseertrags der Gemeinden aufgeschlüsselt nach der Nutzungsintensität intensiv oder extensiv Abbildung: Vom theoretischen Biomassepotenzial verbleiben jährlich über t TM Gras, die als Heu geerntet werden könnten.

Bis auf drei Gemeinden im Landkreis Oberhavel Leegebruch, Velten und Hennigsdorf, siehe Abbildung wird Heu von intensivem Grünland zwischen den Gemeinden verteilt und vollständig verbraucht, sodass man auf extensive Flächen zugreifen muss, um den restlichen Heubedarf zu decken. Die räumliche Verteilung der überschüssigen Grünlandflächen ist in Abbildung dargestellt. Gemeinden in denen überschüssige Biomasse von extensiv genutzten Grünflächen zur möglichen energetischen Nutzung vorhanden ist Abbildung: Gemeinden in denen überschüssige Biomasse von intensiv genutzten Grünflächen zur möglichen energetischen Nutzung vorhanden ist Abbildung: In Gebieten mit dichtem Gewässernetz sind zum Teil hohe Biomasseertragspotenziale zu erwarten.

Vornehmliche Unterhaltungsaufgaben stellen die Sohlkrautung sowie die Böschungsmahd zur Sicherung der Gewässerfunktionen dar.

Die energetische Verwertung der anfallenden Biomassereststoffe stellt Andere Nutzungspfade wie bspw. Die entwickelte Methodik zur Abschätzung des Biomassepotenzials aus der Gewässerunterhaltung wird erläutert und letztlich werden die ermittelten Potenziale im Ergebnis für das Untersuchungsgebiet dargestellt.

Beschreibung des Gewässernetzes Die Landschaft im Untersuchungsgebiet überspannt ein stellenweise hoch verdichtetes Gewässernetz. Insgesamt erstrecken sich die Gewässer I. Ordnung über eine Gesamtlänge von rund km und die II. Ordnung über eine Länge von rund km im Projektgebiet.

Zu den Gewässerabschnitten I. Ordnung ist im Untersuchungsgebiet stellenweise sehr dicht. Es kann zwischen drei Kategorien unterschieden werden: In Folge dieser Flächenstruktur kommt es zu einem erheblichen Aufkommen von Materialien aus der Gewässerunterhaltung. In der Gewässersohle wachsen hauptsächlich Makrophyten krautiges Material und vereinzelt Schilf. Insgesamt ist das geborgene Material oft mit mineralischen Anteilen und gelegentlich mit Abfallstoffen vermischt. An den Böschungen bietet sich dagegen ein sehr heterogenes Bild: Gras und Schilf wechseln sich überwiegend kleinflächig alle 50 bis Meter ab, nur in Einzelfällen stehen reine Bestände über längere Gewässerabschnitte [30].

In anderen Bereichen sind krautige Vegetation mehrjährige Stauden oder Gehölze vorherrschend. Ordnung nach der Unterhaltung, Brandenburg Foto: Eine Unterhaltung des gesamten Netzes erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen nicht.

Die Sohlkrautung erfolgt nur in Einzelfällen häufiger als einmal im Jahr. Das anfallende Material wird vornehmlich geschlegelt und direkt auf der Böschung belassen. In einigen Fällen führt dies zu Konflikten mit anderen Flächennutzungen. Auch aus umweltfachlicher Sicht sind alternative Lösungen interessant, da durch die Zersetzung der Biomasse Sickersäfte und die einsetzende Eutrophierung die Wasserqualität nachhaltig beeinträchtigt vgl.

Durch diese Strategie wird der Aufwuchs deutlich gemindert [14]. Anwendung der Methode im Untersuchungsgebiet Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Potenzialermittlung für Biomasse aus der Gewässerunterhaltung im Untersuchungsgebiet vorgestellt.

Die Datenrecherche, mit dem Ziel die Biomassepotenziale aus der Gewässerunterhaltung in ihrer räumlichen Verteilung möglichst exakt ermitteln zu können, stellte den ersten Schritt der Analyse dar.

Nachfolgend begann die Befragung der Experten bei den sechs Wasser- und Bodenverbänden im Untersuchungsgebiet zur Kategorisierung des Gewässernetzes und zur Abschätzung des technischen Rohstoffpotenzials. Der Fragebogen umfasste sechs Teilbereiche zu den in Kapitel genannten Einflussfaktoren. Das Gewässernetz wurde entsprechend kategorisiert und den verschiedenen Abschnitten - Erträge, Qualitäten sowie gegebenenfalls Biomasseverluste - zugeordnet.

Auf der Grundlage der gewonnenen Ergebnisse konnten die Biomasseaufkommen im Untersuchungsgebiet in ihrer räumlichen Verteilung weitergehend abgeschätzt werden. Die Darstellung der räumlichen Verteilung von Biomasse erfolgte dabei, aufgrund der Datenlage, lediglich für die Gewässer I.

Für die Netzquellen I. Ordnung wurden erwartete Erträge für das gesamte Untersuchungsgebiet ermittelt. Eine räumliche Differenzierung konnte aufgrund der geringen Detailschärfe der Daten nicht erfolgen.

Zu dessen Ermittlung fehlen jedoch flächendeckende und detailreichere Datengrundlagen. Fünf der sechs beteiligten WBV haben an der Befragung teilgenommen. Bei den Angaben handelt es sich überwiegend um Expertenwissen für die keine empirischen Belege angeführt werden können. Die Ergebnisse sind deshalb unter Vorbehalt zu verwenden.

Auf der Grundlage des gewonnenen Expertenwissens konnten die Potenziale von Biomassen aus der Gewässerunterhaltung zwar weitgehend ermittelt werden, die Ergebnisse der Umfrage blieben in einigen Fällen jedoch unvollständig und mit Unsicherheiten behaftet.

Dies betrifft insbesondere die Datengrundlagen zum Gewässernetz. Aus diesem Grund stellt das erfasste Potenzial nur einen Ausschnitt des Gesamtpotenzials von Biomasse aus der Gewässerunterhaltung dar vgl. Das Potenzial unterteilt sich in mehrere Fraktionen, welche im Folgenden aufgeschlüsselt dargelegt werden. Sie unterliegen jedoch deutlich weniger Unsicherheiten und stehen einer potenziellen Verwertung im Gegensatz zu Biomasse aus Netzquellen hinsichtlich technischer Gesichtspunkte wesentlich leichter zur Verfügung, da hier bereits eine Bergung und in vielen Fällen auch ein Abtransport durchgeführt wird.

Ordnung im Untersuchungsgebiet Abbildung: Tabelle dezentral im nördlichen Teil des Untersuchungsgebiets siehe Abbildung Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich dabei um einen Substratmix, welcher überwiegend durch Makrophyten geprägt ist. Die Qualität des Materials eignet sich aufgrund des geringen Trockensubstanzgehalts kaum für die Pelletierung und Verbrennung, da zunächst eine Trocknung erfolgen müsste.

Für den Einsatz in einer Biogasanlage besitzt es eine brauchbare Qualität. Informationen zu Werbungs- und Lagerungsverlusten liegen bisher nicht vor. Die Verfügbarkeit des Potenzials zur energetischen Nutzung hängt vom Einzelfall ab.

Es ist zu empfehlen, im Rahmen einer lokalen Machbarkeitsstudie die konkreten Nutzungsbedingungen und die mögliche Integration der Punktquellen zu prüfen. Punktquellen von Biomasse aus der Gewässerunterhaltung im Untersuchungsgebiet Abbildung: Aufgrund unzureichender Daten konnte die Analyse des Biomassepotenzials lediglich für Teile des Untersuchungsgebiets durchgeführt werden.

Dabei kann zwischen ertragsarmen und -reichen Jahren unterschieden werden, zwischen welchen zum Teil erhebliche Ertragsschwankungen zu verzeichnen sind Tabelle Häufig maschinell mit einem Mähkorb. Ordnung Sohlkrautung an II. Ordnung Biogas Biogas Böschungsmahd an I. Ordnung Böschungsmahd an II.

Das Substrat ist sehr feucht und beinhaltet in vielen Fällen einen erheblichen mineralischen Anteil. Daher kann es für die Pelletierung und Verbrennung ausgeschlossen werden, zumal auch eine zusätzliche Trocknung des Materials erforderlich wäre. Dagegen eignet es sich prinzipiell zur Verwertung in einer Biogasanlage. Welchem Konversionspfad die Biomasse zugeordnet werden sollte, entscheidet sich jeweils am TM-Gehalt.

Trockenes und überständiges Material eignet sich grundlegend für die Pelletierung und Verbrennung, während die übrigen Zustände eher einer Biogasnutzung zuzuordnen sind. Tabelle und Erträge eine hohe Relevanz. Hinsichtlich des energetisch nutzbaren Anteils des Biomassepotenzials bestehen keine bekannten Konkurrenznutzungen der Biomasse aus der Gewässerunterhaltung. Zu Werbungs- und Lagerungs- Allerdings zeichnete sich bereits im Rahmen des Workshops ab, dass die für eine energetische Nutzung erforderliche Aufnahme und Transport der Biomasse durch fehlende technische Lösungen stark beschränkt beziehungsweise nicht möglich ist.

Die notwendige Umrüstung und in vielen Fällen Neuanschaffung der zur Bergung notwendigen Technik, stellt aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten bisher eine stark eingeschränkte Handlungsoption dar.

Darüber hinaus ist der Einsatz von Bergungs- und vor allem Transporttechnik an vielen Standorten aufgrund der sehr schmalen Randbereiche nicht oder nur beschränkt möglich. Es ist empfehlenswert bei einer konkreten Machbarkeitsanalyse für eine Biogas- oder Verbrennungsanlage die Nutzung der bestehenden Potenziale aus der Gewässerunterhaltung im Detail lokal zu prüfen. Aus diesem Grund wird das Potenzial der Netzquellen im Gesamtergebnis als nicht mobilisierbar beurteilt Potenziale von besonderen Biotopflächen Synergien zwischen Bioenergienutzung und den Zielen des Naturschutzes ergeben sich aus der energetischen Verwertung des Pflegematerials besonders wertvoller Biotopflächen.

Im Folgenden werden die besonderen Biotope im Untersuchungsgebiet charakterisiert. Die Vorgehensweise bei der Abschätzung des Biomassepotenzials im Untersuchungsgebiet wird erläutert und es werden die ermittelten Ergebnisse dargestellt. Für Brandenburg besonders typische Biotope wie Feuchtwiesen, Moore und Trockenrasen sind selten geworden oder durch verschiedene Ursachen gefährdet [34]. Die besonderen Biotope sind weit gehend kleinflächig und über das gesamte Untersuchungsgebiet verteilt.

Ihre Unterhaltung ist in den entsprechenden Schutzgebietsverordnungen und über Pflegeverträge geregelt. Eine Nutzung der halmgutartigen Biomasse ist nur in Einzelfällen zu vermuten. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick und eine Detailansicht der räumlichen Verteilung.

Ausschnitt der kleinflächigen, besonderen Biotope und deren dezentrale räumliche Verteilung im Untersuchungsgebiet Abbildung: Diese liegen im Untersuchungsgebiet in Kompensationsflächenpools der Flächenagentur Brandenburg zusammengefasst vor vgl.

Diese Flächen unterliegen bestimmten Pflegeauflagen, bei welchen auch halmgutartige Biomasse anfällt und energetisch genutzt werden könnte. Übersicht der Kompensationspools im Untersuchungsgebiet Abbildung: Anwendung der Methode im Untersuchungsgebiet Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Potenzialermittlung für Biomasse von geschützten Biotopen und Kompensationsflächen im Untersuchungsgebiet vorgestellt.

Die Datenrecherche stellte den ersten Schritt der Analyse dar. Zur Quantifizierung des Parameters Biomasseertrag wurden folgende Daten ermittelt: Vergleicht man die Hektarzahlen der alten und neuen Kartierung, wird offensichtlich, dass rund zwei Drittel der Biotope bisher nur in der alten Kartierung enthalten sind. Bei der Selektion wurden Überschneidungen mit Flächen, die bereits im Rahmen der Analyse von landwirtschaftlichem Grünland berücksichtigt sind, beachtet und aus der Selektion entfernt.

Eine weitere Differenzierung der Flächen hinsichtlich unterschiedlicher Erträge, Qualitäten und in Bezug zu weiteren Parametern erfolgt zunächst nicht, da auf regionaler Betrachtungsebene notwendige Daten nicht zielführend erhoben werden können. Im dritten Schritt wurde die Berechnung des im Untersuchungsgebiet erwarteten Biomasseertrags der besonderen Biotope durchgeführt.

Dieser umfasst die im Untersuchungsgebiet vorhandenen ca. Das theoretische Potenzial ist in diesem Fall zunächst nur durch Biomasseverluste begrenzt, Konkurrenznutzungen sind nicht bekannt. Deutlich geringere Erträge kommen aus der Gewässerunterhaltung und der Biotoppflege vgl.

Die Verfügbarkeit des Materials ist ebenfalls differenziert zu betrachten. Während das Substrat der Punktquellen an Gewässern bereits geborgen und zur Entsorgung abtransportiert wird, stellt sich insbesondere die Transportsituation bei den Netzquellen und besonderen Biotopen je nach Einzelfall sehr unterschiedlich dar. Diese Bereiche eignen sich besonders für die Umsetzung von Konzepten zur energetischen Grüngutnutzung.

Kapitel 3 und ermöglicht die Ableitung besonders geeigneter Anlagenstandorte. Aufgrund der verstreuten Lage sowie der unzureichenden raumbezogenen Daten der anderen Flächenkategorien können auf der regionalen Ebene mit vertretbarem Aufwand keine hinreichend genauen Aussagen gemacht werden. Biomasseaufkommen von landwirtschaftlichem Grünland innerhalb eines 2 km Radius Abbildung: Biomasseaufkommen von landwirtschaftlichem Grünland innerhalb eines 10 km Radius Abbildung: Die Abbildung zeigt, dass Punktquellen aus der Gewässerunterhaltung sowie Flächen besonderer Biotope innerhalb der bestehenden Hotspots liegen.

Insbesondere diese Möglichkeiten sind bei Machbarkeitsstudien zu beachten. Biomasseaufkommen von landwirtschaftlichem Grünland innerhalb eines 2 km Radius, von besonderen Biotopen und Punktquellen an Gewässern Abbildung: Dabei sind die Substrateigenschaften und damit letztlich die Qualitäten der Biomassefraktionen auch innerhalb der Flächenkategorien unterschiedlich. Das Material aus der Gewässerunterhaltung ist aufgrund des hohen Feuchtegehalts vornehmlich für den Einsatz in Biogasanlagen geeignet.

Dagegen ist für die Erträge von besonderen Biotopen davon auszugehen, dass die Qualitäten entsprechend der Biotope selbst sehr heterogen sind und sich daher zum Teil eher in einer Biogasanlage und zum Teil besser in einer Verbrennungsanlage einsetzen lassen. Über konkrete Anteile können bisher keine Aussagen gemacht werden. Vor diesem Hintergrund werden die erzielten Ergebnisse nachfolgend kritisch gewürdigt und die Praktikabilität im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit diskutiert.

Übertragbares Methodenkonzept Das Methodenkonzept stellt den übertragbaren Kern der Analyse für alle Flächenkategorien dar. Wie detailreich die Ermittlung der Ausprägungen durchgeführt werden kann, hängt stark von der regionalen Datenverfügbarkeit ab. Es ist zu erwarten, dass nicht immer alle Einflussfaktoren hinsichtlich der Ausprägung ihrer Parameter ausreichend definiert werden können. Zudem liegen häufig nicht alle Indikatoren in ihrer räumlichen Verteilung vor, um zur Ermittlung des Biomassepotenzials herangezogen zu werden.

Das entwickelte Methodengerüst bietet jedoch ausreichende Flexibilität, um auf die spezifischen Vorrausetzungen Datenlage und -verfügbarkeit sowie Zuständigkeiten der zu analysierenden Region eingestellt zu werden. Grundlegend ist dabei mit Bezug auf die Betrachtungsebene und Datenlage im Vorfeld der Analyse zu bestimmen, wie detailliert die Biomassepotenziale abgeschätzt werden sollen.

In diesem Kontext ist zu beachten, je differenzierter das tatsächlich zur energetischen Nutzung verfügbare Material ermittelt und räumlich verortet werden kann, desto geringer fällt der folgende Aufwand einer konkreten Machbarkeitsstudie für mögliche Biomasseanlagen aus.

Das Methodengerüst liefert insgesamt einen übertragbaren und umfassenden Ansatz zur Ermittlung von Biomassepotenzialen. Die erzielbaren Ergebnisse erlauben die potenzialgestützte Verortung von möglichen Anlagenstandorten zur Produktion von Bioenergie. Entscheidend bleibt, dass für die detaillierte Entwicklung konkreter Projekte Gespräche mit den regionalen Akteuren initiiert werden müssen, um die Potenziale einerseits weiter zu konkretisieren beziehungsweise zu bestätigen und andererseits deren tatsächliche Mobilisierbarkeit zu ermitteln.

Grünland Die allgemeine Methode zur Bestimmung der für eine energetische Nutzung verfügbaren Biomassepotenziale von Grünland basiert auf dem übertragbaren Methodenkonzept. Bei der Anwendung im Untersuchungsgebiet konnten flächenscharfe und differenzierte Biomassepotenziale ermittelt werden.

Insgesamt bietet der restriktive Ansatz jedoch eine sichere Aussage zum Mindestpotenzial. Allgemein wurden für die Berechnung der Potenziale verschiedene Durchschnittswerte angenommen, die, bezogen auf einzelne Standorte, zu unvermeidbaren Ungenauigkeiten im Ergebnis führen. Insgesamt erscheint die Relevanz solcher Unterschiede vor dem Hintergrund der Betrachtungsebene sowie dem Ziel der Analyse jedoch gering, da sich die Fehler bezogen auf mögliche Einzugsgebiete für potenzielle Anlagen gegenseitig aufheben dürften.

Für die Übertragbarkeit auf andere Regionen bedarf die erarbeitete Vorgehensweise mit den gewählten Einflussfaktoren einer regionalen Anpassung. Dabei kann es erforderlich sein, weitere Einflussfaktoren in die Analyse aufzunehmen, die bisher nicht in der Methodenbeschreibung aufgeführt sind oder einzelne Faktoren weiter zu differenzieren. Zusätzlicher Forschungsbedarf besteht in diesem Zusammenhang insbesondere im Bereich der Abschätzung der Ertragserwartungen von Grünland.

Zu nennen ist zunächst der Einfluss von Extremereignissen. Diese machten eine Mahd der Flächen zum Teil unmöglich oder führten zu einem deutlich geringeren Biomasseaufwuchs. In diesem Punkt spielt die Wasserregulierung eine wesentliche Rolle, deren zukünftiger Beitrag noch zu klären ist. Deutlich wurde allerdings bereits, dass die derzeitige Regulierung im Sinne der Landwirtschaft nicht optimal funktioniert.

Im Weiteren wurden mögliche Änderung der Flächenprämien und daraus resultierende Nutzungsänderungen aufgrund ihrer Komplexität insbesondere in Verbindung mit Änderungen auf dem Weltmarkt sowie indirekten Flächennutzungsänderungen nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich kann es in diesem Zusammenhang zur Intensivierung oder zur Aufgabe der Grünlandnutzung von derzeit extensiven Flächen kommen.

Während dies aus wirtschaftlicher Sicht gegebenenfalls gerechtfertigt erscheint, so wäre dieses aus naturschutzfachlicher Sicht mit einem Verlust der Biodiversität verbunden und im Sinne der nachhaltigen Bioenergienutzung zu empfehlen, den Grad der derzeitigen Nutzung aufrecht zu erhalten.

Gewässer Aufgrund der geringen Datendichte und wenigen Erkenntnissen hinsichtlich der Biomasseerträge aus der Gewässerunterhaltung ergaben sich Unsicherheiten bei der Analyse. Um eine umfassende Ermittlung der Potenziale durchzuführen, bedarf es einer insgesamt verbesserten Datengrundlage. Daraus ergibt sich konkreter Forschungsbedarf im Bereich der Erträge und Qualitäten sowie der Entwicklung von Ertragsmodellen für Biomasse an und in Gewässern.

Mit einer Expertenbefragung kann eine ausreichende Datengrundlage generiert werden. Es bleibt jedoch die Gefahr, wie auch bei der Analyse des Untersuchungsgebietes bemerkt wurde, dass in einzelnen Regionen unzureichende oder keine Ergebnisse gewonnen werden. Nutzungskonzepte können zunächst nur an Standorten mit besonders günstigen Voraussetzungen in Bezug auf die Gewässer- und Akteursstruktur ökonomisch tragbar entwickelt werden.

Ändern kann sich diese Situation dann, wenn die Unterhaltungspflichten Auflagen zur Beräumung aller Flächen beinhalten würden.

In diesem Fall, wäre der Abtransport nicht der energetischen Nutzung, sondern den Gesamtkosten der Pflegeinstitutionen zugeordnet. Letztlich kann es dadurch wahrscheinlich überwiegend nicht zu einem Kostenausgleich kommen, die Vermarktung des Materials kann dann jedoch deutlich zur Kostenminderung beitragen. Mögliche Änderungen in den Vorgaben zur Gewässerunterhaltung wurden bei der durchgeführten Potenzialanalyse nicht beachtet.

Ebenso wie für die Potenzialanalyse der Gewässerunterhaltung wird in diesem Bereich hinsichtlich der Erträge und Qualität ein erheblicher Forschungsbedarf gesehen. Bei der Potenzialanalyse im Untersuchungsgebiet wurde deutlich, dass es aus zwei Gründen sinnvoll ist zunächst nur das theoretische Potenzial zu ermitteln. Erstens erlaubt die Datenlage keine Ermittlung des technischen Potenzials ohne einen erheblichen Aufwand, denn, und dies ist gleichzeitig der zweite Grund, die besonderen Biotope liegen kleinflächig und sehr dezentral vor.

Es wird daher empfohlen das technische Potenzial erst im Rahmen konkreter Machbarkeitsuntersuchungen und in direkter Absprache mit den relevanten Akteuren zu ermitteln. Für deren effiziente Nutzung ist ein gutes Wärmenutzungskonzept in direkter Nähe zur Wärmequelle von zentraler Bedeutung. Entsprechende potenzielle Wärmenutzer wie Einrichtungen und Haushalte mit Wärmebedarf werden im Projektkontext auch als Wärmesenken bezeichnet.

Um Daten zu den relevanten Wärmesenken in der Untersuchungsregion bereitzustellen wird in diesem Kapitel der Wärmebedarf ermittelt und geographisch differenziert dargestellt. Bei dieser Recherche sollen zunächst alle Akteure mit gesteigertem Wärmebedarf erfasst werden.

Dies betrifft vor allem Wärmesenken im ländlichen Bereich mit nennenswertem Wärmebedarf. Durch die detaillierte Herangehensweise bietet diese Analyse eine Grundlage für die Standortauswahl der Nutzungskonzepte. In einem zweiten Schritt ist die entwickelte Methodik auf das Untersuchungsgebiet Havelland anzuwenden.

Dabei wird untersucht, wo sich Optionen für die Nutzung von Grüngut zur Wärmeerzeugung in der Untersuchungsregion ergeben. Entsprechende Nutzungsoptionen beinhalten die Nutzung von Grüngut in bestehenden Biomasseanlagen oder die Etablierung neuer, für Grüngut entwickelte Biomasseanlagen wie spezielle Heizwerke oder Biogasanlagen.

Dazu wird auch die Akzeptanz seitens der Betriebe und Einrichtungen zum Einsatz von Heu als Brennstoff in dezentralen Heizanlagen ermittelt. Für die Analyse des Wärmebedarfs einer Region müssen zunächst die bestehenden Wärmesenken identifiziert werden. Die Quantifizierung des Wärmebedarfs erfolgt anhand von Berechnungen individuell für jede identifizierte Wärmesenke. Zur Validierung der Berechnungsergebnisse erfolgt parallel auch eine Befragung der Betriebe und Einrichtungen zu ihrem Wärmebedarf sowie zu weiteren relevanten Parametern.

Neben der Analyse der Wärmesenken erfolgt auch eine Analyse der bestehenden Biomasseanlagen, um zu untersuchen inwieweit derzeit verwendete Biomassesortimente durch Grüngut ersetzt werden kann. Diese werden nach den beiden grundsätzlichen Konversionspfaden gegliedert: Die angewandte Methode ist ihren Grundzügen regionsunabhängig und kann auf andere Gebiete übertragen werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass verwendete Datenquellen Kapitel 2. Zur Überprüfung der übertragbaren Berechnungen wurde eine Umfrage unter den Wärmenutzern im Havelland durchgeführt. Haushalte Für die Quantifizierung des Wärmebedarfs der Haushalte in der Untersuchungsregion ist es zunächst notwendig die Bevölkerungsanzahl pro Gemeinde zu ermitteln.

Darüber hinaus kann aus den statistischen Berichten des Landes Brandenburgs die Wohnfläche in den Wohngebäuden entnommen werden [37]. Hierzu werden Allgemeinbildende Schulen, Berufsschulen sowie Hochschulen und Universitäten erfasst [38], [39]. Zur genauen Bestimmung wird der Statistikbericht Krankenhäuser und Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen herangezogen [40].

Kirchengemeinden Kirchengemeinden sind unabhängig von den üblichen Gemeindestrukturen und können sich somit auch über mehrere Gemeinden eines Landkreises erstrecken.

Die Kirchgemeinden verfügen üblicherweise über mindestens einen Kirchenbau sowie den dazugehörenden Verwaltung- und Versammlungsgebäuden. Darüber hinaus sind des Öfteren auch Kindergärten, Jungendeinrichtungen, Bibliotheken und Schulen Teil der Kirchengemeinde und unterliegen deren Verwaltung. Zur Ermittlung des Wärmebedarfs können keine flächendeckenden Datenbanken beziehungsweise übergeordnete Verbände ausfindig gemacht werden, die mehrere Kirchengemeinden vertreten.

Weitere Kirchengemeinden werden über die Internetseiten der einzelnen Gemeinden der Landkreise recherchiert. In Potsdam wird auf eine detaillierte Recherche verzichtet, da Potsdam insgesamt einen sehr hohen Wärmebedarf hat und die weitere detaillierte Darstellung einzelner Wärmesenken in diesem Bereich nicht zielführend ist.

Zusätzlich wird hierzu ergänzende eine Internetrecherche durchgeführt. Beherbergungsgewerbe Für die Recherche nach Beherbergungsbetrieben werden zunächst mehrere Suchanfragen auf der Internetseite durchgeführt. Im Anschluss daran wird auf den Seiten einschlägiger Reiseveranstalter eine stichprobenartige Überprüfung durch eine nochmalige Suche nach Hotels durchgeführt.

Dabei zeigte sich, dass nur vereinzelt weitere Beherbergungsbetriebe gefunden werden konnten und die Internetseite als hinreichend genau angesehen werden kann. Trotz aller Sorgfalt bei der Recherche kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Beherbergungseinrichtungen bei der Suche erfasst werden, da gerade kleinere Betriebe oft über keine Internetpräsens verfügen und somit auch nicht von den gängigen Hotelsuchmaschinen erfasst werden. In Potsdam wurde aus oben genannten Gründen auf eine vollständige Recherche alle Hotelbetriebe verzichtet.

Kasernen Zu Beginn dieses Forschungsvorhabens war es das Ziel die Standorte der Kasernen sowie den jeweilig zugehörigen Wärmebedarf zu ermitteln. Auf Grund ihrer meist dezentralen Lage, stellen Kasernen eine sehr gute Möglichkeit für die Nutzung von Bioenergie dar. Der Betrieb von Kasernen fällt in die Zuständigkeit der Bundeswehr. Die infrastrukturelle Betreuung sowie alle Belange rund um den Umweltschutz der Kasernen erfolgt von der Wehrbereichsverwaltung. Für die Kasernen im Projektgebiet ist die Wehrbereichsverwaltung Ost zuständig.

Der meist ganzjährige, hohe Wärmebedarf wirkt sich besonders vorteilhaft für die Auslastung und damit auch auf die Wirtschaftlichkeit von Biomasseanlagen aus. Im Bereich Industrie und Gewerbe wird nach mehreren Branchen recherchiert. In Deutschland wird zugelassenen Betrieben für die Herstellung und Vermarktung von Lebensmitteln eine Betriebsnummer zugewiesen. Über diese Betriebsnummer werden Lebensmittelproduktionsbetriebe für die Untersuchungsregion recherchiert [45].

Brauereien eignen sich besonders für die Wärmebereitstellung aus Biomasse, da sie einen hohen ganzjährigen Wärmebedarf aufweisen und sich häufig im ländlichen Raum befinden. Diese werde über die Internetseite recherchiert. Ein stichprobenartiger Vergleich anhand weiterer Internetseiten zeigt, dass sich die Internetseite als nahezu vollständig erweist. Landwirtschaftsbetriebe Landwirtschaftsbetriebe sind nicht beziehungsweise nur unzureichend über Internetrecherchen zu ermitteln.

Zu deren Erfassung wird an entsprechende Organisationen und die verantwortlichen Behörden herangetreten. Diese werden nach telefonischer Anfrage über die Landratsämter ausfindig gemacht und für die jeweiligen Landkreise LK im Folgenden aufgeführt: Kreisbauernverband Potsdam-Mittelmark Landwirtschaftsbetriebe sind im Zusammenhang dieses Projekts nicht nur als Wärmesenke von Bedeutung, sondern auch deren Eigenschaft als Biomasselieferant steht hier im Fokus.

Für die Wärmeerzeugung interessant sind allerdings nur Betriebe, die Anbaufläche unter Glas beziehungsweise Folie aufweisen und beheizt werden müssen. Im Vergleich mit einer separat durchgeführten Internetrecherche stellte sich heraus, dass sich die Angaben des Landesverband Gartenbau Brandenburg e. Reiterhöfe Reiterhöfe wurden ebenfalls als potenzielle Wärmesenke angesehen.

Darüber hinaus sind auf Reiterhöfen häufig auch Gästeunterkünfte sowie weitere Tiere untergebracht. Vervollständigt werden die Angaben durch die Nutzung von internetbasierten Standardsuchmaschinen.

Vervollständigt werden die Daten durch eine telefonische Anfrage bei den zuständigen Bauämter beziehungsweise Bauaufsichtsbehörden in der Untersuchungsregion. Diese verfügt hier ebenfalls über eine hohe Vollständigkeit.

Der Wärmebedarf wird für jede Gemeinde nach folgender Formel berechnet: A Wohn E spez. E Wohn A Wohn E spez. Wärmebedarf pro prowohnfläche Einwohneranzahl je Gemeinde Einwohner Der dafür benötigte spezifische Energiebedarf pro Wohnfläche wird aus verschiedenen Literaturangaben ermittelt.

Da die Literaturwerte untereinander Schwankungen aufweisen beziehungsweise auch innerhalb einer Studie verschiedene Kennwerte zu finden sind, wird ein Mittelwert mit entsprechender Standardabweichung dargestellt. In Tabelle sind die Kennwerte mit der entsprechende Quelle sowie der resultierende Mittelwert dargestellt.

Hierzu werden alle Gemeinden per um Auskunft über die vorhandenen Ortschaften mit den dazugehörigen Einwohnerzahlen gebeten.

Ergänzend werden die Internetseiten der Städte und Gemeinde nach diesen Angaben durchsucht. Dazu werden zunächst entsprechende Kennwerte aus der Fachliteratur entnommen. Die Ergebnisse dieser Recherche sind in Tabelle dargestellt. Da die Kennwerte sich üblicherweise auf die Fläche beziehen, die Grunddaten für die Schulen aber auf der Schüleranzahl beruhen, muss eine entsprechende Umrechnung der Kennwerte erfolgen.

Auf Grund des Mangels an regional spezifischer Fachliteratur, wird der Platzbedarf je Schüler aus dem Musterraumprogramm Sachsens entnommen [57].

Der Platzbedarf umfasst dabei nicht nur den Klassenraum an sich, sondern auch Gruppenräume, Fachräume sowie Räume der Verwaltung.

Im Musterprogramm ist kein konkreter Wert für Berufsschulen angegeben. Eine Berechnung der Wärmemengen erfolgt für Hochschulen daher nicht. Der gesamte Wärmebedarf der jeweiligen Bildungseinrichtung lässt sich wie folgt errechnen: Innerhalb der einzelnen Literaturquellen sind diese nochmals für die unterschiedliche Bettenanzahl unterteilt. E Kr N Betten E sp. E Schw A Becken E sp. Diese beziehen sich in der Regel immer auf die Fläche eines Hotels oder auf die Anzahl der Übernachtungen.

Für die jeweiligen Hotels kann jedoch nur die Gesamtanzahl der Betten ermittelt werden, was eine Umrechnung erforderlich macht. Bei adäquatem Vorgehen für Pensionen werden durchschnittlich 81 Übernachtungen pro Pensionsbett ermittelt siehe Tabelle E Hotel N Bett E sp. Hierzu existieren in der Literatur auch Kennwerte. Entsprechende Werte zum Wärmeverbrauch lassen sich somit nur über eine Befragung ermitteln.

Landwirtschaftsbetriebe In der Landwirtschaft, speziell der Tierhaltung, variiert der Wärmebedarf stark mit der jeweilig gehaltenen Tierart. Veredelungsvieh wie Schweine und Geflügel hingegen sind auf eine Beheizung der Ställe angewiesen. Gartenbaubetriebe Für Gartenbaubetriebe mit Anbaufläche unter Glas wird der Wärmebedarf anhand deren Anbaufläche, der Temperierung sowie der angebauten Kultur berechnet. E Gart A Gart E sp.

Gart Gesamtwärmeverbrauch beheizte Anbaufläche pro Gartenbaubetrieb spez. Dabei ist zu beachten, dass die Methodik durch die Kombination von Internetrecherche, Befragung und Berechnung einen hohen Aufwand darstellt. Trotzdem kann aufgrund hoher Unterschiede in der Effizienz der Wärmenutzung bei den hier angewandten Methoden der Wärmebedarf nur näherungsweise bestimmt werden kann. Daher werden in Kombination mit den Ergebnissen jeweils die Schwankungsbreiten mit angegeben.

Eine Gewähr auf Vollständigkeit kann daher nicht gegeben werden Identifizierte Wärmesenken Die identifizierten Wärmesenken in der Untersuchungsregion sind in folgender Tabelle aufgeführt. Schiffsfonds Nordcapital leistet gemeinsam mit der zur Unternehmensgruppe gehörenden Reederei E. Schiffahrt einen wesentlichen Beitrag zur dynamischen Entwicklung der Containerschifffahrt.

So ist das MS E. Durban etwa doppelt so lang. Die Transportkapazität beträgt sogar das Achtfache. Benedetta in Dienst ge stellt. Der Anbieter übernimmt die Ver antwortung für den Inhalt dieses Verkaufspros - pektes.

Alle Prospektangaben, Entwicklungsprognosen und Berechnungen wurden nach aktuellem Kenntnisstand mit Sorgfalt zusammengestellt. Nach dem Wissen des Anbieters sind die Angaben in diesem Prospekt richtig, und wesentliche Umstände sind nicht ausgelassen worden. Tag der Aufstellung des Verkaufsprospektes: Jochem Oebbecke 6 Inhalt. September zum bereits veröffentlichten Verkaufsprospekt vom Möglich wurde dies im Zuge von Verhandlungen eines Gesamt pakets, das u. Die weiteren Bedingun gen des Chartervertrages gelten unverändert.

Die Beteiligungsgesellschaft kann zu dem von einem über den bisherigen Kaufoptionen liegenden Marktpreis in vollem Umfang profitieren. Für die In vestoren be deutet dies ein weiter verbessertes Rendite-Risiko-Profil und ein verbesserter In - flationsschutz. Die oben genannten Angaben ändern die Angaben zum Chartervertrag auf den Seiten 11, 12, 13, 27, 30, 59, 75 und 76 im Verkaufsprospekt.

Seite 68 im Verkaufsprospekt. Fondskonzept Die Weltwirtschaft und der Welthandel haben sich aus dem Tal der Wirtschafts krise mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit zurückgemeldet. Die Globa lisierung schreitet weiter voran und fordert schnelle, zuverlässige, preiswerte und energieeffiziente Transportmöglichkeiten für Vorprodukte und Fertigwaren. Die Containerschifffahrt vereint diese Eigenschaften und ermöglicht damit weiteres globales Wachstum.

Trend zur Globalisierung ungebrochen Die Globalisierung setzt sich auch nach dem schwierigen Umfeld der vergangenen beiden Jahre weiter fort. Die Nachfrage nach Rohstoffen und Konsumgütern nimmt wieder stetig zu getrieben von der zunehmenden Weltbevölkerung, der steigenden Industrieproduktion und dem starken Wirtschaftswachstum, insbesondere in den Schwellenländern.

Damit wurde der starke Rückgang innerhalb eines Jahres mehr als aufgeholt. Für ist von einer Fortsetzung des Wachstums um weitere ca. Renommierte Forschungsinstitute und Beratungsunter - nehmen prognostizieren auch für die kommenden Jahre hohe Zuwächse für den Con tainerverkehr: Die wichtigste Kostenposition stellen dabei die Treibstoffkosten dar.

Gleichzeitig er - höht sich jedoch die Transportleistungs fähigkeit erheblich auf einer typischen Fernost-Europa-Reise um ca. Damit sinken die Treibstoffkosten pro Containerstellplatz signifikant: Von strategischer Bedeutung Im ständigen Wettbewerb um Marktanteile begründen die erheblichen Kostenvorteile, die inzwischen viele Linienreeder nutzen, die strategische Bedeutung dieser Schiffsklasse. In Kombination mit der für 15 Jahre geschlossenen, attraktiven Beschäftigung ergibt sich ein überdurchschnitt liches Ertragspotential, von dem private Investoren jetzt profitieren können TEU die Zukunft ist da Das hochmoderne Containerschiff gehört mit einer Stellplatzkapazität von TEU zur neuen Klasse der Super- Post-Panamax-Schiffe und entspricht den neuesten technischen und ökologischen Anforderungen.

Die mo derne leistungsfähige Hauptmaschine hat eine Leistung von rund PS und ermöglicht dem Schiff eine Servicegeschwin - digkeit von bis zu 25 Knoten. Die innovative Konstruktion mit der Trennung von Ma - schinenraum und Deckshaus ermöglicht eine optimale Ausnutzung des Frachtraums unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften. Qualitätsneubau günstig erworben Das MS E. Benedetta wird auf der südkoreanischen Werft Hyundai Heavy Industries gebaut. Zusammen mit dem bereits im April zu attraktiven Konditionen abgeschlossenen Chartervertrag wurden damit beste Voraussetzungen für ein nachhaltig ertragsstarkes Investment geschaffen.

Mit einer modernen Flotte von in Fahrt und in Bau befindlichen Schiffen zählt die international operierende Reedereigruppe zu den führenden deutschen Schifffahrtsunternehmen in den Bereichen Container-, Massengut- und Offshoreschifffahrt. Für In - vestoren be deutet dies einen zusätzlichen Sicherheitspuffer und hohen Interessengleichlauf mit dem Reeder.

Dezember ; eine vorzeitige Kündigung ist nicht vorgesehen. Zur Handelbarkeit der Beteiligung am Zweitmarkt vgl. Investoren, die ihre Kommanditeinlage erst im Jahr einzahlen, erhalten die Auszahlung für zeitanteilig.

Die Erträge der Investoren aus der Beteiligung sind aufgrund der Tonnagesteuer weitgehend steuerfrei. Das Schiffshypothekendarlehen soll während der fünfzehnjährigen Festcharter bis Ende getilgt werden. Das Darlehen ist zunächst für zehn Jahre zugesagt. Versicherungsselbstbehalte, Währungseffekte sowie Mehrkos ten infolge geänderter rechtlicher Anforderungen vgl. Seiten 76 und Die Prognosekalkulation unterstellt, dass das MS E.

Sollte der Charterer seine Kaufoption nach zwölf bzw. KG Beteiligungsgesellschaft oder Emittentin. Die Ergebnisverteilung richtet sich grundsätzlich nach dem Anteil der Gesellschafter am Kommanditkapital. Der Gewinnvorab auf Einzahlungen im Jahr bleibt hierbei unberücksichtigt. Auf der Basis der Ergebnisprognose ergibt sich keine zusätzliche Gewinnbeteiligung. Die Beteiligungsgesellschaft erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Aufgrund der Option zur pauschalen Gewinnermittlung nach 5a EStG Tonnagesteuer kann die aus dem wirtschaftlichen Ergebnis resultierende Vermögensmehrung bis auf die Besteuerung des pauschalen Tonnagegewinns steuerfrei realisiert werden.

Schiffahrt Neunte Michel Bereederungsvertrag Kaufvertrag Mit ihrer Kompetenz bei der Struk - turierung von Projektfinanzie rungen ermöglicht die Unternehmensgruppe privaten und institutionellen Inves to ren, sich in aussichtsreichen Märkten zu engagieren. Inves to ren haben in Vermögensanlagen rund Beteiligungen mit einem Eigenkapital von rund 2,9 Mrd. Nordcapital wurde im Dezember vom unabhängigen Analysein stitut Scope Analysis bewertet und mit einem AA für Sehr hohe Managementqualität ausgezeichnet.

Damit gehört Nordcapital zu den besten aller bewerteten Emissionshäuser. Investitionstätigkeit der Nordcapital, kumulierte Werte per Januar erhielt Nordcapital die Auszeichnung zum Fonds- initiator des Jahres. Gewürdigt wurden die Gesamtleistung des Emissionshauses sowie das frühzeitige, aktive Fondsmanagement während der vergangenen beiden Jahre. Dezember wurden 99 Schiffsfonds mit Schiffen betreut. Neben der Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft E.

Schiffahrt entwickelt Nord - capital auch Investitionsobjekte mit externen Reedereipartnern. Assetklassen der von Nordcapital emittierten Fonds per Dezember Schiffsklassen der von Nordcapital emittierten Fonds per Die Leistungsbilanz für das Jahr wird unter zum Download bereit gestellt.

Sie kann von interessierten Inves toren auch kostenlos an - gefordert werden. Gesamtperformance Mittelrückfluss nach Steuern p. Dezember für 99 Schiffsbe - teiligungen mit insgesamt Schiffen, 14 Immobilien - beteiligungen mit 20 Objekten, neun Private-Equity-Fonds, acht Zweitmarktfonds, drei Fonds im Bereich erneuerbare Energien sowie zwei Fonds im Bereich alternative Investments. Für Fonds aus den Bereichen Private Equity und alternative Investments sowie für einige Fonds aus den Bereichen Zweitmarkt und erneuerbare Energien kann ein Prospekt-Ist-Vergleich nicht gezeigt werden, da in den Verkaufsprospekten keine Prognosen angegeben werden.

Zu - dem kann für 32 Schiffsfonds kein Prospekt-Ist-Vergleich gezeigt werden, da diese Fonds bereits aus der Prospektlaufzeit herausgelaufen sind. Die steuerlichen Ergebnisse geben die Summe aus den ausgleichsfähigen negativen steuerlichen Ergebnissen und den zu versteuernden Ge - winnen an.

Niedrigere steuerliche Ergebnisse verringern die steuerliche Belastung der Investoren und wurden deshalb positiv über Plan gewertet. Auch beim Darlehensstand wurde ein im Ist niedrigerer Stand als positiv über Plan gewertet.

Für 19 Schiffs fonds sowie für zwei Zweit marktfonds wurden in den Jahren und Kapital erhöhungen durchgeführt. Für zwei weitere Schiffsfonds wurden im Jahr Kapitalerhöhungen durchgeführt bzw. Gesamtperformance aller Fonds Ende Fasst man alle Fonds zusammen, so ergibt sich das folgende Bild: Hierbei verlief die Entwicklung in den einzelnen Assetklassen unterschiedlich, wie im Folgenden dargestellt wird.

Ende waren davon drei Schiffe verkauft. Schiffsbeteiligungen Mittelrückfluss nach Steuern p. Betrachtet man nur die 64 Fonds, die noch innerhalb der prospektierten Laufzeit waren, so ergibt sich folgendes Bild: Die Betriebsergebnisse dieser Fonds lagen mit Mio. Die steuerlichen Ergebnisse waren insgesamt deutlich besser als prospektiert.

Zweitmarkt Mittelrückfluss nach Steuern p. Auszahlungen Steuersaldo Mittelrückfluss Betrachtet man nur die fünf Fonds, deren Prospekt eine Prognoserechnung enthielt, so ergibt sich folgendes Bild: Das Betriebsergebnis dieser Fonds lag bei 20,1 Mio.

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt Mio. Immobilien Mittelrückfluss nach Steuern p. Das kumulierte Betriebsergebnis lag bei 85,9 Mio. Kumuliert lagen die Auszahlungen bei 71,5 Mio. Alternative Investments Mittelrückfluss nach Steuern p. Damit konnten beide Fonds hohe Auszahlungen an die Investoren leisten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt Mio. Erneuerbare Energien Mittelrückfluss nach Steuern p. Während der Waldfonds 1 seine Investitionen abgeschlossen hat, befindet sich der Waldfonds 2 noch in der Platzierung.

Der Fonds entwickelte sich im Jahr erfreulich: Die hieraus resultierenden Erträge waren jedoch bei den meisten Fonds noch zu gering, um Auszahlungen leisten zu können. Konnten im Jahr keine Auszahlungen ge - leistet werden, wurden im Jahr von zwei Fonds insgesamt 1,4 Mio. Private Equity Mittelrückfluss nach Steuern p. Bei den Immobilienfonds wurden die Steuern im Belegenheitsland und die Steuern in Deutschland, abgesehen vom Progressionsvorbehalt in Deutschland, beru cksichtigt.

Die Mittelwerte wurden auf Basis der mit dem jeweiligen Fondskapital gewichteten Mittelflüsse berechnet. Da mit gehen sie ein Engagement ein, des sen end gültiges wirt schaftliches Ergeb nis nicht im Vorhinein fest ste hen kann. Dieses Beteili - gungs an ge bot ist somit nur für Investoren geeig net, die bei nega tiver Ent wick lung den Ausfall von Auszahlungen und einen gegebenenfalls entste henden Verlust hinnehmen könnten.

Die nachstehende Darstellung informiert den Investor über die wesentlichen rechtlichen und tatsächlichen Risiken der angebotenen Vermögensanlage. Einzahlungen und Auszahlungen erfolgen in US-Dollar. Die Prog no serech nun gen in diesem Verkaufsprospekt basieren auf abgeschlossenen Verträgen, Erfahrungswerten und An gaben Dritter.

Aufgrund der Vielzahl der Einflussfaktoren ist mit Abweichungen von der pros - pektierten Entwicklung zu rechnen. Solche Abweichungen können die Ertrags-, Liquiditäts- und Wertentwick lung der Beteiligung erheblich beeinträchtigen.

Belas tun gen der Li - quidität und des Ergebnisses führen insbesondere zu Reduzierungen der Auszahlungen an die Inves toren. Des Weiteren ist zu beachten, dass die beschriebenen Risiken nicht nur einzeln, sondern auch im Zusammenwirken mit anderen Risiken auftreten können. Damit kann die Beteiligung des Investors er heb lich bis hin zum Totalverlust des Beteiligungsbetrages und des Agios an Wert verlieren. Es wird empfohlen, vor Unterzeichnung der Beitrittser klä - rung fachkundigen Rat, z.

Investitions- und Finanzierungsplan Die in der Investitionsrechnung auf den Seiten 60 und 61 nebst Er läu te rungen dargestellten Aufwandspositionen sind mit Ausnah me von Teilbeträgen der Positio nen 1, 6. Es besteht insoweit das Risiko, dass die kalkulierten Ko sten über schrit ten werden. Benedetta wird voraussichtlich im November von der Werft abgeliefert. Mit Ablieferung soll das Schiff von der Beteiligungsgesellschaft übernommen werden. Es besteht das Risiko, dass das Schiff nicht oder verspätet von der Beteiligungs gesell schaft übernommen werden kann.

Im Fall einer ver späteten Übernahme reduzieren sich die Chartereinnahmen, die Kapitalkosten und die Schiffsbetriebskosten. Mindereinnahmen und verbleibende Kosten belasten das Er geb nis der Beteiligungsgesellschaft und verringern die Auszahlungen an Investoren entsprechend. Kann das Schiff nicht geliefert werden, ist vorgesehen, die Beteiligungsgesellschaft zu liquidieren und den Inves toren das eingesetzte Kapital sowie den Gewinnvorab auf die Einzahlungen zu erstatten.

Die Verkäufergesellschaft ist in diesem Fall verpflichtet, die angefallenen Kosten der In vestitionsrechnung auf Seite 60 zu er statten, soweit sie entsprechende Mittel aus einer von ihr abgeschlossenen Non-Delivery-Versicherung erhält. Es besteht jedoch das Risiko, dass ein nicht versichertes Er eignis eintritt und die Investoren ihre Kapitaleinlagen nur nach Abzug der entstandenen Vorkos ten erstattet bekommen.

Im Übrigen verbleibt auch hier das allgemeine Vertragserfüllungsrisiko, 26 Fondskonzept. Es besteht das Risiko, dass das Schiff mit Mängeln abgeliefert wird. Mängel, die nicht aufgrund der abgetretenen Gewährleistungsansprüche aus dem Bauvertrag vollständig beseitigt werden und auch nicht durch von der Werft zu zahlende Vertragsstrafen kompensiert werden, belasten die Beteiligungsgesellschaft.

Dies kann zu geringeren Auszahlungen und zu einer Minderung des Wertes der Beteiligung für die Investoren führen. Chartereinnahmen Der wirtschaftliche Erfolg der Beteiligung hängt im We sentlichen davon ab, dass die unterstellten Einnahmen aus der Vercharterung des Schiffes erzielt werden. Benedetta noch keine langjährigen Referenzwerte und bisher nur eine geringe Zahl potentieller Charterer bestehen.

Bei internationalen Char ter ver trägen bestehen üblicherweise Sonderkündigungs - bzw. Minderungsrechte für den Fall einer Vertragsverletzung der anderen Partei sowie für bestimmte Fälle der Un durch führbarkeit des Vertra ges wie z. Der Selbstbehalt, ein technischer Ausfall über den versicherten Zeit raum hinaus oder der Ausfall eines Versicherers belasten das Ergeb nis der Beteiligungsgesellschaft.

Des Weiteren be steht das Risiko, dass der Charterer bei Abweichungen von der technischen Spezifikation oder bei einem Ausfall des Schiffes Minderungs- oder Schadensersatzansprüche gegen über der Beteiligungsgesellschaft geltend machen kann.

Regressansprüche gegen den Charterer werden in der Re gel vertraglich ausgeschlossen, so dass das Schadensrisiko bei der Be teiligungsgesellschaft bzw. Die Einsatzfähigkeit des Schiffes hängt darüber hinaus von einer Vielzahl behördlicher Genehmigungen ab. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte das Schiff nicht oder nur ein - geschränkt eingesetzt werden, so dass sich die Einnahmen entsprechend reduzieren könnten. Aus den Chartereinnahmen müssen die Schiffsbetriebs - kosten, der vorrangig zu bedienende Kapitaldienst und die sonstigen Gesellschaftskosten bestritten werden, bevor Auszahlungen an die Investoren geleistet werden können.

Die Chartereinnahmen bestimmen auch die Vergütung des Vertragsreeders. Aufgrund der Mindestvergütung des Vertragsreeders steigt der relative Anteil der Bereederungsvergütung an den Chartereinnahmen an, wenn diese er - heblich unter der vereinbarten Erstcharter liegen. Es besteht das Risiko, dass die kalkulierten Einnahmen nicht erzielt werden und die Liquidität sowie das Ergebnis der Beteiligungsgesellschaft hinter den Prospektannahmen zurückbleiben.

Es be steht das Risiko, dass durch stärker als erwartet stei gen de Kosten die kalkulierten Betriebskosten überschritten werden. Wesentliche Kostenfaktoren sind die Heuern für die Be satzung, gegebenenfalls zusätzliche Kosten für Positionierungsreisen, Versiche rungs prä - mien, Schmierölpreise, Dockungs kosten und Reparaturen oder Ersatzteilkos ten.

Erhöhte Kosten können auch durch geänderte rechtliche oder wirtschaftliche Rahmenbedingun gen, wie etwa die Versagung der Ausflaggungsgenehmigung oder neue technische Anforderungen entstehen. Der überwiegende Teil der Schiffsbetriebskos ten fällt auch an, wenn das Schiff nicht beschäftigt ist.

Übe r schrei tungen der kalkulierten Schiffsbetriebskosten, die nicht vom Vertragsreeder übernommen werden, belasten Liquidität und Ertragslage der Beteiligungsgesellschaft und damit das Ergebnis der Investoren. Dies kann den Wert der Beteiligung des Investors erheblich bis hin zum Totalverlust des Beteiligungsbetrages und des Agios reduzieren.

Als weitere Sicherheiten hat die Beteiligungsgesellschaft die zukünf tigen Einnahmen aus Charterverträgen, insbesondere aus dem Chartervertrag mit MSC, sowie eventuelle Versicherungsentschädigungen ab ge treten. Der Darlehensvertrag wird die bei Schiffsfinanzierungen banküblichen Vorbehalte hinsichtlich der Kontinuität der Marktverhältnisse und der Bonität des Darlehensnehmers enthalten.

Diese müssten vor allen anderen Zahlungen aus der Liquidität der Beteiligungsgesellschaft geleistet werden. Sofern dies nicht möglich ist, kann die Bank das Darlehen fällig stellen und ihre bestehenden Sicherheiten verwerten.

Das Schiffshypothekendarlehen ist der Gesellschaft für zehn Jahre ab Ablieferung des Schiffes zugesagt worden. Für den dann noch valutierenden Darlehensbetrag muss zu diesem Zeitpunkt eine neue Finanzierung vereinbart werden. Es be steht das Risiko, dass das Darlehen nicht valutiert oder gekündigt wird und eine neue Fremdfinanzierung vereinbart oder zusätzliches Ei genkapital aufgenommen werden muss.

Kann keine neue Fremdfinanzierung oder Anschlussfinanzierung vereinbart oder zusätzliches Eigenkapital nicht aufgenommen werden, muss die Beteiligungsgesellschaft das Schiff ge gebe nen falls mit erheb - lichem Verlust verkaufen. Char terein nahmen können auch in anderen Währungen anfallen. Mehraufwendungen für Zinsen belasten Liquidität und Ertragslage der Beteiligungsgesellschaft und damit das Ergebnis der Investoren.

Darüber hinaus sind Gewerbesteuern und ein Teil der Gesellschafts kos ten in Euro zu bezahlen. Weiterhin besteht das Risiko, dass durch Devisengeschäfte Verluste für die Beteiligungsge sellschaft entstehen.

Allgemeine Schadensfälle Durch den Betrieb des Schiffes können Schäden am Schiff, an der Ladung oder an anderen Rechtsgütern Dritter entstehen und damit auch Scha dens ersatzansprüche begründet werden. Das Schiff wird von der Beteiligungsgesellschaft ab Übernahme gegen schifffahrtstypische Risiken in markt übli chem Um - fang versichert.

Einzahlungen und alle Auszahlungen werden in US-Dollar getätigt. Im Übrigen bestehen zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung keine Zins absicherungen. Es besteht das Risiko, dass die an ge nommenen Zinssätze infolge steigender Marktzinsen oder aufgrund von Erhöhungen der kalkulierten Bankmarge überschritten bzw.

Weiterhin besteht das Risiko, dass das Kommanditkapital später als ge plant eingezahlt wird. In diesem Fall müsste für das bei Ablieferung des Schiffes fehlende Eigenkapital eine zusätzliche Zwischenfinanzierung aufgenommen werden. Daraus würden sich zusätz liche Zinsaufwendungen er geben.

Schäden aus radioaktiver Verseuchung des Schiffes sind generell vom Versicherungsschutz ausgenommen. Auch kann nicht aus geschlos - sen werden, dass Risiken künftig nicht mehr oder nicht in voller Höhe versichert werden können. Schadensersatzansprüche gegen Dritte können wirtschaftlich oder rechtlich nicht durchsetzbar sein, so dass insoweit das Er gebnis der Gesellschaft und damit der Investoren belastet würde.

Seite 15 ihre Verpflichtungen aus den dort genannten Verträgen einhalten. Der Ausfall wichtiger Vertragspartner kann die Realisierung oder den wirtschaftli - chen Erfolg des Beteiligungskonzepts gefährden.

Dies gilt insbesondere für die Zahlungsverpflichtungen aus Charterverträgen, Darlehensverträgen, Versicherungsverträgen sowie Devisen- und Zinssicherungsgeschäften und für die Verpflichtung zur Lieferung des Schiffes.

Schadens ersatz - ansprüche aus solchen Verträgen können rechtlich durch Es besteht daher das Risiko, dass die Beteiligungsgesellschaft keinen Ersatz für ihre Schäden erhält. Sofern der Treuhänder vor vollständiger Platzierung des Kommanditkapitals aufgrund einer Platzierungsgarantie seine Beteiligung erhöht, kann der Ausfall des Platzie - rungs garanten dazu führen, dass das erforderliche Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft nicht vollständig oder erst später aufgebracht wird.

Dies kann die Realisierung oder den wirt schaftli chen Er folg der Beteiligung gefährden. Vertragsverletzungen der Beteiligungsgesellschaft können zur Kündigung langfristiger Verträge, etwa von Darlehensoder Charterverträgen, führen, woraus sich eine Verschlechterung ihrer rechtlichen oder wirtschaftlichen Po - sition ergeben kann.

Verletzt die Beteiligungsgesellschaft ihre Verpflichtungen, kann sie ferner zum Schadensersatz verurteilt werden, so dass das Er gebnis der Gesellschaft und damit der Investoren belastet würde. Sollte der Vertragsreeder kompetentes Per sonal und damit auch Know-how und Branchenkontakte verlieren und hierfür kein Ersatz gefunden werden, könnte dies nachteilige Folgen haben.

Ebenso können unternehmerische Fehlentscheidungen des Vertragsreeders das Er gebnis der Beteiligungsgesellschaft und damit der Investoren negativ beeinflussen. Benedetta noch keine Vergleichswerte bestehen. Der Ver kaufs erlös ist daher ab - hängig von den Markt ver hält nissen zum Zeitpunkt des Verkaufs, dem Wechselkurs der Währung, in der der Verkauf abgewickelt wird, sowie vom Er hal tungs zu stand des Schiffes.

Es be steht da her das Risiko, einen niedrigeren Erlös als kalkuliert zu erzielen. Dies würde die prospektierte Schlussauszahlung an die Investoren verringern. Interessenkonflikte Die Verkäufergesellschaft, der Vertragsreeder und die Gründungsgesellschafter sind mit dem Anbieter verbundene Unternehmen. Die Mitglieder der Ge schäfts führung sind zugleich Mitarbeiter des Vertragsreeders.

Zwei Mitglieder der Ge schäfts führung sind zugleich Ge schäftsführer der Verkäufergesellschaft. Es besteht das Risiko, dass bei diesen verbundenen Hauptvertragspartnern Interessenkonflikte im Verhältnis zur Beteiligungsgesellschaft auftreten und die Rechtsposition der Beteiligungsgesellschaft nicht mit gleicher Nachhaltigkeit wie gegenüber fremden Dritten durchgesetzt wird.

Vertragsreeder Der Vertragsreeder führt die Geschäfte der Beteiligungsgesellschaft. Darüber hinaus hat der Charterer nach zwölf bzw. Auszahlungen Die Liquidität der Beteiligungsgesellschaft wird durch Einnahmen aus dem Schiffsbetrieb generiert.

Sie steht nach Deckung aller anfallenden Kosten sowie der vereinbarten Tilgung für Auszahlungen an die Kommanditisten zur Verfügung. Aufgrund des Darlehensvertrages bedürfen Auszahlungen der Zustimmung der finanzierenden Bank. Es besteht das Risiko, dass Auszahlungen nicht, erst zu einem späteren Zeitpunkt oder nicht in der geplanten Höhe er - folgen können. Nachdem die Einlage vollständig eingezahlt ist, unterliegt der Investor keiner weiteren Nachschussverpflichtung oder Haftung.

Werden die Kapital - konten durch Entnahmen Auszahlungen unter die Haftsumme gemindert, so lebt die gesetzliche Haftung in Höhe der Auszahlun gen, jedoch begrenzt auf die Haftsumme, wieder auf Abs. Auch nach Ausscheiden aus der Beteiligungsgesellschaft und der Lö schung des Kommanditisten im Handelsregister besteht bis zur Höhe der Haftsumme eine Nach haftung für weitere fünf Jahre für Verbindlichkeiten, die zu diesem Zeitpunkt dem Grunde nach bereits bestanden.

Eine noch weitergehende Haftung des Investors nach den 30 ff. Das Haftungsrisiko ist für Kommanditisten und Treugeber wirtschaftlich identisch. Die Beschränkung der Kommanditistenhaftung beruht auf deutschem Handelsrecht.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei dem Betrieb des Schiffes Dritte im Ausland geschädigt werden. Die Liquidation kann sich auch über einen längeren Zeit raum hinziehen. Daher sollte sich der Investor auf eine Bindung bis zum Abschluss der Li qui - dation einstellen.

Die Anteilsüber - tra gung auf Angehörige und eingetragene Lebenspartner ist von dieser Regelung ausgenommen. Für den Handel mit Anteilen an geschlossenen Fonds existiert kein gesetzlich geregelter Markt. Die Anteile an der Beteiligungsgesellschaft können nicht zurückgegeben werden. Laufzeit und Handelbarkeit der Beteiligung Die Beteiligungsgesellschaft ist auf unbestimmte Zeit er - richtet. Inves toren können ihre Beteiligung frühestens zum Die Gesellschafter entscheiden durch Beschluss über die Liquidation und die Bei geringer Beteiligung der Investoren an der Beschlussfassung kann auch eine Minderheit von Kommanditisten bzw.

Treugebern bestimmenden Einfluss ausüben, da keine Mindestanzahl der vertretenen Stimmen bei Beschlussfassungen besteht.

Aus dem Schiffsbe trieb ergeben sich vertragliche oder tatsächliche An - knüp fungen zu ausländischen Rechtsordnungen, insbesondere bei Schadensfällen oder bei der Verletzung von ausländischen Vorschriften. Die rechtlichen Standards der Gesetze und Verfahrensordnungen können erheblich von westeuropäischen Standards abweichen. Es besteht das Risiko, dass die Interessen der Beteiligungsgesellschaft und damit wirtschaftlich die Interessen der Investoren unter ausländischen Rechtsordnungen nicht in gleicher Weise durchgesetzt oder beachtet werden wie im deutschen Recht.

Die Kontrolle nach diesem Vertrag ist auf die formelle Überprüfung der Zahlungen in der Investitionsphase be - schränkt. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken dieser unternehmerischen Beteiligung werden durch diesen Vertrag inhaltlich nicht begrenzt. Kapitaleinwerbung, Rückabwicklung und Widerruf Es besteht das Risiko, dass das Kommanditkapital nicht bis zur Ablieferung des Schiffes eingeworben werden kann.

In diesem Fall muss das fehlende Kommanditkapital zwi - schen finanziert werden. Der Treuhänder kann in diesem Fall nur dann der Beteiligungsgesellschaft beitreten, wenn eine Platzierungsgarantie für den Fehlbetrag vorliegt und der Beteiligungsgesellschaft eine Zwischenfinanzierung zur Verfügung steht.

Wird das erforderliche Kommanditkapital bis zum Dezember nicht er reicht und liegt auch keine Platzierungsgarantie über den Restbetrag vor, scheidet der Treuhänder nach 21 des Gesellschafts ver trages mit dem für Investoren übernommenen Treuhand-Kommanditkapital aus der Be teili gungsge sell schaft aus.

Nordcapital Emissionshaus hat sich gegenüber der Beteiligungsgesellschaft verpflichtet, ihr für den Fall einer Rück - abwick lung nach 21 des Gesellschaftsvertrages die erforderlichen Mittel für die Erstattung des eingezahlten Kommanditkapitals, des Agios und des Gewinnvorabs auf die Einzahlung zur Verfügung zu stellen.

Dies gilt auch für den Fall, dass der Treuhänder für die Investoren noch nicht beigetreten ist. Diese Vereinbarung deckt jedoch nicht das Risiko ab, dass die Beteiligungsgesellschaft aus anderen Gründen als der fehlenden Aufbringung des erforderlichen Kapitals rückabgewickelt werden muss. Es besteht ferner das Risiko, dass dieser vertragli chen Verpflichtung nicht entsprochen wird und die Inves toren ihre eingezahlte Einlage nicht oder nicht vollständig zu rückerhalten.

Widerrufen Investoren ihre Beitrittserklärung aufgrund ei - nes Widerrufsrechts, nachdem der Treuhänder für sie beigetreten ist, besteht das Risiko, dass die Be tei li gungen dieser Investoren rückabgewickelt werden müssen, wenn die Widerrufsbelehrung von Gerich ten als nicht ausreichend angesehen wird.

Dies gilt entsprechend für den Fall, dass ein oder mehrere Investoren oder ein Platzierungsgarant ihren Einzahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Fremdfinanzierung der Beteiligung Eine Fremdfinanzierung der Beteiligung ist vom Anbieter nicht vorgesehen. Ferner kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Es besteht das Risiko, dass eine individuelle Fremdfinanzierung aus dem Privatvermögen des Investors zurückzuzahlen ist.

Fortbestand der steuerlichen Rechtslage Das steuerliche Konzept dieses Beteiligungsangebotes wurde auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung geltenden Rechtslage entwickelt.

Künftige Änderungen der Gesetze, der Rechtsprechung oder der Auffassung der Finanzverwaltung können sich nachteilig auf die steuerliche Situation der Beteiligungsgesellschaft und der In - 32 Fondskonzept. Insoweit können auch rückwirkende Änderungen der steuerlichen Situation eintreten. Sollte die Finanzverwaltung der Auffassung der Be - teiligungsgesellschaft nicht folgen, müsste diese Einspruchsund Klageverfahren mit ungewissem Ausgang führen, was entsprechend höhere Gesellschaftskosten zur Folge hätte.

Anwendung der Tonnagebesteuerung Das steuerliche Konzept dieses Beteiligungsangebots be - ruht auf der durchgehenden Anwendung der pauschalen Gewinnermittlung nach der Tonnage gem. Falls die Beteiligungsgesellschaft die Voraussetzungen für die Anwendung der Tonnagebesteuerung, insbesondere das Merkmal der inländischen Bereederung, nicht erfüllt, entfällt für sie die Möglichkeit der pauschalen Gewinnermittlung mit der Folge, dass ihre steuerlichen Gewinne durch Betriebsvermögensvergleich zu ermitteln wären.

Dies würde zu deutlich höheren steuerlichen Gewinnen als prospektiert und damit zu höheren ertragsteuerlichen Belastungen der Investoren führen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Regelungen zur Tonnagebesteuerung zum Nachteil der Be - teiligungsgesellschaft oder der Investoren geändert oder aufgehoben werden oder die Inanspruchnahme der Tonnagebesteuerung aus sonstigen Gründen nicht erfolgt.

Falls die Beteiligungsgesellschaft die Tonnagebesteuerung nicht in Anspruch nehmen kann, wäre bei der Ermittlung des Ge - werbeertrages der durch Betriebsvermögensvergleich nach 5 EStG ermittelte Gewinn zugrunde zu legen.

Dies würde zu einer gegenüber der Ergebnisprognose deutlich höheren gewerbesteuerlichen Belastung der Beteiligungsgesellschaft und damit zu geringeren Auszahlungen für die In - vestoren führen.

Erzielt die Beteiligungsgesellschaft Erträge aus verzinsli - cher Anlage freier Liquidität, sind diese nach Auffassung der Beteiligungsgesellschaft mit dem pauschalen Gewinn nach 5a EStG abgegolten, da die Liquidität der Beteiligungsgesellschaft nicht in einen für den Schiffsbetrieb erforderlichen und einen nicht erforderlichen Teil aufgeteilt werden kann.

Es besteht jedoch das Risiko, dass die Finanzverwaltung zu einer anderen Einschätzung gelangt und die Zinserträge gesondert feststellt und der Besteuerung unterwirft. Dies würde für die Investoren zu einer höheren einkommensteuerlichen Belastung und für die Beteiligungsgesellschaft zu erhöhter Gewerbesteuer führen.

Sondervergütungen Die Aufwendungen der Beteiligungsgesellschaft für Leistungen ihrer Gesellschafter stellen steuerlich sog. Sie werden nach Abzug der damit zusammenhängenden Aufwendungen dem pauschal nach der Tonnage ermittelten Gewinn der Beteiligungsgesellschaft hinzugerechnet und unterliegen insoweit der Gewerbesteuer. Die Höhe der korrespondierenden Aufwendungen wurde in der Ergebnisprognose auf der Grundlage von Erfahrungswerten geschätzt.

Darüber hinaus beruht die Ergebnisprognose auf der Annahme, dass die während der Investitionsphase zu erbringenden Leistungen der Gründungsgesellschafter überwiegend vor Übernahme des Schiffes durch die Beteiligungsgesellschaft erbracht werden, also in einem Zeitraum, in dem eine Gewerbesteuerpflicht der Gesellschaft noch nicht besteht. Soweit diese Leistungen erst nach Übernahme des Schiffes erbracht werden, ergibt sich eine gegenüber der Ergebnisprognose höhere Gewerbesteuer, die das Ergebnis und die Liquidität der Beteiligungsgesellschaft entsprechend belasten würde.

Dies gilt auch für den Fall, dass bei Verkauf des Schiffes auf den Vertragsreeder höhere Gewinnvorabs als kalkuliert entfallen, die hinzuzurechnenden Sondervergütungen höher als kalkuliert bzw.

Eine höhere Gewerbesteuer würde das Ergebnis und die Liquidität der Beteiligungsgesellschaft belasten und ggf. Insbesondere die Treuhandvergütung entfällt anteilig auf Leistungen, die gegenüber den Investoren erbracht werden. Dieser Anteil wurde auf der Grundlage von Erfahrungswerten geschätzt, die sich bei vergleichbaren Sachverhalten ergeben und von der Fi nanzverwaltung gegenwärtig anerkannt werden. Sollte die Fi - nanzverwaltung neue Kriterien zur Leistungs aufteilung entwickeln und den auf die Beteiligungsgesellschaft entfallenden Leistungsanteil verringern, würde dies das Ergebnis und die Liquidität der Gesellschaft entsprechend belasten und ggf.

Internationale Aspekte Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Anlaufen ausländischer Häfen nach dem Recht ausländischer Staaten für die Beteiligungsgesellschaft oder für die Investoren steuerliche Verpflichtungen entstehen. Die Kosten zur Erfüllung der steuerlichen Verpflichtungen sowie etwaige Steuerzahlungen würden den Mittelrückfluss aus der Beteiligung entsprechend verringern.

Ergänzende Informationen sind in den steuerlichen Grundlagen auf den Seiten 81 bis 87 dargestellt. Zusammenfassung Das Ergebnis dieser Investition wird wesentlich bestimmt durch: Die in diesem Abschnitt dargestellten Risiken ge fährden den erwarteten Erfolg der Beteiligung, insbesondere also die erwarteten Auszahlungen an die Investoren sogenannte prognosegefährdende Risiken.

Für die Beurteilung der Wesentlichkeit eines Risikos sind als Kriterien Risikopotential und Eintrittswahrscheinlichkeit herange zogen worden. Kumulieren sich mehrere dieser Risiken oder tritt ein einzelnes Risiko in extremer Ausprägung auf, kann darüber hinaus auch die wirtschaftliche Substanz der Beteiligung angegriffen und damit der Wert der Beteiligung für den Investor beeinträchtigt werden sogenannte anlagegefährdende Risiken.

Zu diesen Risiken, auch wenn sie nicht kumuliert auftreten, zählen die Ablieferung des Schiffes, ein Ausfall von Einnahmen, die nachhaltige Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Ausfall wesentlicher Vertragspartner oder der langfristigen Fremdfinanzierung, die Handelbarkeit der Beteiligung im Zweitmarkt sowie nicht versicherte Schadensfälle.

Über die in diesem Abschnitt erläuterten Risiken hinaus sind dem Anbieter keine wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Risiken im Zusammenhang mit der angebo te - nen Vermögensanlage bekannt.

Die Globalisierung schreitet weiter voran und fordert schnelle, zuverlässige, preiswerte und energieeffiziente Transportmöglichkeiten für Vorprodukte und Fertigwaren. Die Containerschifffahrt erzielt von allen Verkehrsträgern die höchsten Wachstumsraten. Container als Schrittmacher der Globalisierung Die internationale Verflechtung der Volkswirtschaften ist ein weitreichender und Jahrzehnte währender Prozess.

Die Geschwindigkeit der Integration war und ist vor allem abhängig von den Kommunikations- und Transportmöglichkeiten sowie dem Abbau von Handelsbeschränkungen. In allen drei Feldern sind beachtliche Fortschritte erzielt worden. Wegen der langen Liegezeiten waren die Häfen selbst überfüllt, so dass zusätzliche Wartezeiten entstanden. Erst die Einführung des Containers löste die Staus in den Häfen auf.

Zentrales Element des neuen Systems war die Homogenisierung der Ladung. Die unterschiedlichen Wa - ren wurden nicht mehr in den Häfen direkt in die Schiffe gestaut, sondern bereits an Land dezentral in den Werkshallen der vielen Versender in Container geladen.

Unter Einsatz moderner und leistungsfähiger Containerbrücken konnten die Hafenzeiten der Schiffe signifikant reduziert werden. Hier kommt die Schiffbauregel Länge läuft zum Tragen. Nordatlantikrundreisen reduzierten sich von acht auf vier Wochen und Europa-Fernost-Rundreisen von drei auf zwei Monate.

Der Transport wurde auch deutlich günstiger. Während im Vorcontainerzeitalter die Seetransportkosten ca. Umgekehrt füllen heute Waren aus Fernost die Regale unserer Einzelhandelsgeschäfte. PKW werden längst nicht mehr an nur einem Ort gefertigt. Vielmehr werden Komponenten, die in allen Teilen der Welt vorgefertigt werden, in Montagehallen nur noch zusammengebaut. Diese neuen Möglichkeiten ergeben sich insbesondere aus der Zuverlässigkeit der Containertransporte.

Weil mit den leistungsstarken Schiffsmotoren und Hafenumschlagsanlagen die Seereise- und Hafenzeiten ge nau kalkuliert werden können, ist eine Just-in-Time-Anlieferung der Komponenten möglich.

Diese Vorteile eröffneten für viele Waren eine vorher nicht gekannte weltweite Wettbewerbsfähigkeit. Die Entfernung und die Transportdauer spielen heute beim Einkauf kaum noch eine Rolle.

Durch eine verbesserte Umschlagstechnik verbringen die Schiffe weniger Zeit in den Häfen. Dabei ist die Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen: Industrielle Produktion ist heute ohne den Einsatz von Containerschiffen nicht mehr denkbar.

Schon bald zeigten sich die Vorteile der neuen Technik und bewirkten hohe Zuwachsraten auf der Nachfrageseite. Das Umschlagsvolumen der Häfen belief sich im Jahr auf rund Mio. Das ist nahezu das Fünfzehnfache des Jahres Auch Wirtschaftskrisen führten in früheren Jahren lediglich zu einer Abschwächung der Wachstumsraten, aber nicht zu einem Rückgang der Umschlagszahlen.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise kam es zum ersten Mal in der Geschichte des Containerverkehrs zu einem Transportrückgang. Auf diese Weise wurde der starke Rückgang innerhalb ei - nes Jahres mehr als aufgeholt. In bis zu 11 Lagen unter Deck und bis zu 9 Lagen an Deck können in 22 Reihen jeweils bis zu 19 Container nebeneinander stehen. Dieser wiederum wächst aufgrund der weiterhin anhaltenden Globalisierung und der damit verbundenen Ausweitung der internationalen Arbeitsteilung schneller als die Weltwirtschaft.

Die durchschnittlichen Wachstumsraten seit belegen dies eindrucksvoll: Renommierte Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen prognostizieren auch für die kommenden Jahre hohe Zuwächse für den Containerverkehr: Auch wenn in beiden Prognosen geringere Wachstumsraten vorhergesehen werden als sie in den letzten Jahrzehnten realisiert worden sind, zeigt sich doch ein beträchtliches zusätzliches absolutes Wachstum um bis Mio.

In der Vergangenheit wurden Containerverkehrsprognosen immer wieder von der tatsächlichen Entwicklung übertroffen. Auch in den erwähnten Prognosen, die während des Jahres entstanden, wurde die tatsächliche Entwicklung für das Gesamtjahr unterschätzt, bei Drewry um 7 Mio.

In keiner Teilflotte der Seeschifffahrt wurde in den letzten Jahrzehnten eine solch expansive Entwick - lung beobachtet wie in der Containerschifffahrt. Drewry , OSC , Prof. Berthold Volk 40 Wirtschaftliche Betrachtungen. Mit dem Wirtschaftsaufschwung der asiatischen Länder haben sich auch die Gewichte in der Containerschifffahrt verschoben. Im Jahr fanden sich in den Top 20 der Containerhäfen nicht weniger als vierzehn asiatische, darunter acht chinesische Häfen, aber nur noch drei US- und drei europäische Häfen.

Im Verkehr von Asien nach Europa spielte der Panamakanal ohnehin keine Rolle wurde das erste Containerschiff abgeliefert, das zu breit für den Panamakanal war.

Der technische Fortschritt ermöglicht es, die Tragfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Schiffe zu erhöhen und sie da - mit effizienter zu machen. Gleiches gilt für die Häfen: Durch eine verbesserte Umschlagstechnik verbringen Schiffe hier weniger Zeit. Die höhere Effizienz be dingt Kostenvorteile, besonders auf den Hauptrouten mit hohen Ladungsaufkommen. Mittelfristig ist zu er - warten, dass Reedereien diese Schiffsklasse einsetzen, um nicht Marktanteile an Wettbewerber zu verlieren.

Die wichtigste Kostenposition bei Containerschiffen stellen nicht, wie vermutet werden könnte, die Kapitalkosten Abschreibungen und Zinsen dar. Ein Beispiel der wichtigsten Kostenpositionen kann das verdeutlichen: Die nachstehende Berechnung verdeutlicht diesen Zusammenhang. Berthold Volk 44 Wirtschaftliche Betrachtungen. TEU-Meilen mehr erbringen Annahmen: Vor dem Hintergrund der in - zwischen deutlich erhöhten Treibstoffpreise stellt sich die Situation völlig anders dar.

Diese Berechnung enthält eine Reihe von Annahmen, die sich im Einzelfall etwas anders darstellen können. Dies betrifft die Bunkerverbräuche und Schiffsgeschwindigkeiten. Es wird nicht berücksichtigt, dass die Schiffe während der Revierfahrten zu den Häfen bzw. Auch enthalten die Fahrpläne der Linienreedereien zeitliche Puffer, um auf mögliche Verspätungen reagieren zu können. Ferner wird zwischen den Häfen nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit gefahren, weil bestimmte Abfertigungszeiten vereinbart wurden und eine zu frühe Ankunft in einem Hafen wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Die vorstehenden Berechnungen beziehen sich auf Schiffe, die mit Höchstgeschwindigkeit fahren. Da die Treibstoffkosten zu den sogenannten progressiven Kosten zählen, d. Containerisation International, August Allerdings sind ältere Schiffe nicht darauf ausgelegt, deutlich unterhalb der Dienstgeschwindigkeit zu fahren, so dass sie mit hohem Aufwand nachgerüstet werden müssen.

Benedetta jedoch kann aufgrund seiner modernen Elektronik problemlos die Geschwindigkeit variieren. Berthold Volk 46 Wirtschaftliche Betrachtungen. Diese Regionen liegen unterschiedlich weit voneinander entfernt und weisen ein unterschiedliches ökonomisches Potential auf.

Transportentfernungen beeinflussen direkt die Wirtschaftlichkeit von Containerschiffen. Benedetta möglicherweise wieder zunehmen, da sie aufgrund ihrer Abmessungen den neuen Kanal problemlos passieren können. Hervorgehoben sind die sieben Häfen mit den höchsten Wachstumsraten während der letzten acht Jahre.

Sie liegen alle in China. Natürlich führen der steigende Wohlstand in China und der steigende Transport von Vorprodukten für die Endfertigung in China auch zu wachsenden Verkehrsströmen nach China, so dass die Schiffe auch auf dem Rückweg über eine hohe Auslastung verfügen. Derzeit sind keine Anzeichen erkennbar, dass das chinesische Verkehrswachstum zum Stillstand kommen könnte. Die Schifffahrt ist zwar der umweltfreundlichste aller Verkehrsträger, doch aufgrund der transportierten Mengen kann sich die Branche der Diskussion um die Verminderung von Abgasemissionen nicht entziehen.

Berthold Volk Meeresgebieten, beispielsweise in der Ost- und Nordsee, werden der Schifffahrt bereits Auflagen zur Verbrennung schwefelarmer Treibstoffe gemacht. Dafür ist das MS E. Unabhängig von diesen Diskussionen ist der Transport von Containern mit Super-Post-Panamax-Schiffen deutlich um weltfreundlicher als mit kleineren Schiffen.

Berthold Volk 48 Wirtschaftliche Betrachtungen. Berthold Volk Dynamische Ratenentwicklung im Chartermarkt Nachdem die Charterraten Ende der achtziger Jahre von einem niedrigen Niveau aus deutlich angezogen hatten, folgten knapp zehn Jahre einer stabilen Marktsituation mit attraktiven Raten.

Auf dem Wachstumspfad des Containerverkehrs hielten sich Angebot und Nachfrage nach Tonnage weitgehend im Gleichgewicht. Seit Ende der neunziger Jahre weist der Markt eine deutlich höhere Schwankungsbreite auf. Temporäre Überkapazitäten führten Ende und Anfang zu zyklischen Tiefpunkten. Danach stieg der Index beständig an und notierte Anfang Juli auf einem Rekordniveau von Punkten. Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise, dem damit verbundenen vorübergehenden Einbruch des Welthandels sowie dem da durch ausgelösten Verkehrsaufkommensrückgang kam es zu einem bis dahin nicht gekannten Ratenverfall auf nur noch Punkte.

Seit dem Beginn des Jahres ziehen die Charterraten wieder an. Für kleinere Einheiten kann erst seit dem März eine Ratenerholung beobachtet werden. Diese unterschiedliche Entwicklung hat drei wesentliche Ursachen. Das ist zum einen der China-Faktor: Da mit sind die chinesischen Exporte, vor allem aber die chinesischen Importe sehr schnell wieder gestiegen.

Diesem Kostenargument kann sich kein Linienreeder entziehen. Bei sehr vielen Häfen war dies jedoch kein Problem. Der Grund dafür war, dass der Containertransport in besonderer Weise von der wieder anziehenden Weltwirtschaft und der darauf folgenden Belebung des Welthandels im Jahr profitieren konnte. Auch die Prognosen für die weitere Nachfrageentwick lung sind positiv: Benedetta, schaffen eine langfristige Einnahmesicherheit für die Eigner und führen dazu, dass die Schiffe während der Festcharterperiode von den Entwick lungen am Chartermarkt unabhängig sind.

Benedetta handelt es sich um ein modernes Schiff, das den neuesten technischen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen entspricht. Ein Beispiel hierfür ist die elektronisch gesteuerte Hauptmaschine, die dem Schiff eine einfache Umstellung auf das sogenannte Slow Steaming ermöglicht.

Es wird voraussichtlich auf der langen und volumenstarken Strecke zwischen Fernost und Europa eingesetzt werden. Auf dieser Strecke werden derzeit hohe Wachstumsraten erzielt, was sich insbesondere durch die Aufholbewegung Chinas erklärt.

Bei der wirtschaftlichen Lebensdauer von Containerschiffen von ca. Benedetta im internationalen Containerverkehr. Die Ausführungen zum Marktumfeld beruhen auf einem im Auftrag der Beteiligungsgesellschaft erstellten Gutachten: Da der von den Maschinen und Lüftungsanlagen er - zeugte Lärm deutlich reduziert wird, erhöht sich der Komfort an Bord.

Sein Durchmesser beträgt rund neun Meter bei einem Gewicht von über Tonnen. Der Motor leistet etwa kw ca PS und ermöglicht es dem Schiff, im Vergleich zu herkömmlichen, nicht elektronisch gesteuerten Hauptmaschinen, ohne Umbauten mit einer lang sameren Servicegeschwindigkeit und damit geringerem Bunkerverbrauch zu fahren Slow Steaming.

Die Stauung der Container erfolgt auf den Luken in bis zu 19 Reihen. Benedetta wurde mit einem innovativen Design konzipiert. Die Trennung von Maschinenraum und Deckshaus ermöglicht eine optimale Ausnutzung des Frachtraums unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften. Die vertikalen Führungsschienen im Laderaum, sogenannte Cellguides, führen die Container beim Laden und Löschen und halten sie während des Transportes in ihrer Position.

Das Schiff ist mit zwei Bugstrahlrudern ausgestattet, die jeweils von einem Elektromotor mit einer Leistung von kw angetrieben werden und die Manövrierfähigkeit erhöhen.

Mit der Brücke vorn und der Maschine achtern weist sie ein innovatives Design auf und entspricht den neuesten technologischen Anforderungen. Die hohe Stellplatzkapazität führt durch Skaleneffekte ge - genüber kleineren Schiffen zu signifikanten Kosteneinsparungen pro Containerstellplatz. Daraus leitet sich eine immense strategische Bedeutung dieser Schiffsklasse für die Linienreedereien ab.

Vor allem Reedereien, die solche Schiffe einsetzen, werden aufgrund der deutlich erhöhten Wirtschaftlichkeit mittel- und langfristig auf den Hauptrouten wettbewerbsfähig bleiben. Neben den Kostenvorteilen, die überwiegend aus Treibstoffeinsparungen pro Stellplatz resultieren, ist der Einsatz dieser Schiffsklasse auch unter Umweltaspekten sinnvoll.

Schiffsdaten Das MS E. Benedetta ist mit einer Länge von ,5 Metern, einer Breite von 48,2 Metern und einem Tiefgang von 15,5 Metern optimal auf die Abmessungen der neuen Schleusen des Panama-Kanals nach seinem Ausbau abgestimmt. Das Schiff hat eine Reichweite von etwa Seemeilen ca km. Angetrieben wird das Schiff von einer modernen und leis - tungsfähigen, elektronisch gesteuerten Zylinder-Zwei - takt-hauptmaschine vom Typ MAN 12K98 ME 7 mit ca kw ca PS bei 97 UpM, die es dem Schiff im Vergleich zu herkömmli chen Hauptmaschinen ermöglicht, ohne aufwendige Um bauten, mit einer lang - sameren Servicegeschwindigkeit und damit geringerem Bunkerverbrauch zu fahren Slow Steaming.

Zur besseren Manövrierbarkeit ist das Schiff mit zwei Bugstrahlrudern mit einer Leistung von je kw ausgestattet. Darüber hinaus hat das Schiff eine hohe An zahl von Kühlcontaineranschlüssen. Die innovative Konstruktion mit einer Trennung von Maschinenraum und Deckshaus er möglicht eine optimale Ausnutzung des Frachtraums unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften.

Dies ist wichtig, da sie einer enormen Belastung und Durchbiegung ausgesetzt ist. Aber auch für die Besatzung ergibt sich ein Vorteil, da der von den Maschinen und Lüftungsanlagen erzeugte Lärm deutlich reduziert wird, was den Komfort an Bord deutlich erhöht.

Die im Jahr gegründete Werftengruppe ist mit einem Marktanteil von ca. Seit ist das Unternehmen an der Korean Stock Ex - change gelistet. Im Jahr liefen bei Hyundai 68 Schiffe vom Stapel. Das Orderbuch der Werft umfasst derzeit Schiffe, die bis zum Jahr sukzessive abgeliefert werden.

Moeller Maersk und Hapag-Lloyd. Die Werft hat darüber hinaus bereits 19 Containerschiffe mit einer Kapazität von mehr als TEU und über Schiffe mit mehr als Containerstellplätzen erfolgreich abgeliefert.

Hyundai Heavy Industries ist weltweit bekannt für herausragende Bauqualität und termingerechte Ablieferungen. Die Bauqualität ist von besonderer Bedeutung für den Wert eines Schiffes und wirkt sich direkt auf einen späteren Verkaufserlös des Schiffes und auf die Unterhaltskosten im laufenden Betrieb aus. Insgesamt wurden bei Hyundai seit der Gründung des Un - ternehmens im Jahr etwa Schiffe für Eigner in 48 verschiedenen Ländern gebaut, darunter: Die Werft im Internet: In ihrem Gutachten vom Mai kommen sie zu dem Ergebnis, dass der Kaufpreis des Schiffes güns tig ist und in Be zug auf den Ertragswert der geschlossenen Charter als sehr güns tig zu beurteilen ist.

Bezüglich des Verkaufserlöses des Schiffes am Ende der geplanten Fondslaufzeit wird im Gutachten be stä tigt: Das Gutachten wird interessierten Investoren auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Weitere Gutachten existieren nicht. Benedetta erfolgt durch die im Jahr gegründete E. Mit einer modernen Flotte von in Fahrt und in Bau befindlichen Schiffen zählt die international operierende Reedereigruppe zu den führenden deutschen Schifffahrtsunternehmen in den Bereichen Container-, Massengutund Offshoreschifffahrt.

Im Containerbereich disponiert E. Insgesamt haben die Massengutschiffe der E. Schiffahrt eine Tragfähigkeit von rund 2,6 Mio. An Land und auf See werden aktuell etwa Mitarbeite rinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Im Offshore-Segment werden von dem Tochterunternehmen E. Schiffahrt-Unternehmensgruppe verfügt über ein modernes Sicherheits- und Qualitätsmanagement-System, das sich an den folgenden vier Kriterien orientiert: Hierzu gehören unter anderem die Vercharterung, Auswahl und Einsatz der Besatzung, die technische Wartung und Instandhaltung, die Versicherung der Schiffe sowie das Liquiditäts-, Währungs- und Kreditmanagement der Beteiligungsgesellschaft.

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben vertritt der Vertragsreeder die Be - teiligungsgesellschaft Fondskonzept. Benedetta wird nach Übernahme von der Werft, voraussichtlich am Charterverlängerungsoptionen seitens des Charterers bestehen nicht.

Insbesondere in den Jahren seit ist das Unternehmen dynamisch gewachsen und hat damit seine Position als eine der führenden Linienreedereien weltweit festigen kön nen. Keine andere Containerlinie hat seitdem die Marktanteile stärker ausbauen können als MSC, wobei das Wachstum aus dem Unternehmen selbst generiert werden konnte und nicht aufgrund von Zukäufen oder Fusionen mit anderen Reedereien entstanden ist. Davon werden allein 25 Schiffe mehr als Stellplätze haben, was die strategische Bedeutung dieser Schiffsklasse für die Reederei verdeutlicht.

MSC bietet seinen Kunden ein globales Netzwerk aus wöchentlichen Liniendiensten, die insgesamt Häfen bedienen und verbinden.