Anleihen - Basiswissen


* Extrem hohe Überbewertung der US-Börse * Ein weiterer lehrbuchartiger Chart * Große Bodenformation auch bei Gold * Kommen Sie zur Edelmetallmesse nach München * /5(6).

Wer früh investiert, kann mehr Gewinn erreichen. Das erhöhte Geldangebot am Geldmarkt führt dazu, dass Banken einfacher an Liquidität kommen und somit weniger Zins dafür zahlen müssen. Kapital-Lebensversicherung — aktuell lohnt der Abschluss nicht. Teil 2 unserer Serie über die Geldpolitik. Kostenlose Fondsdepots haben Vor- und Nachteile.

So prüft Finanztest

Hohe Zinsen – wichtiger Maßstab im Tagesgeldkonto-Vergleich Die höchsten Zinsen spielen in unserem Tagesgeld­vergleich eine große Rolle, aber, das haben Sie bereits gelesen, Sie sind nicht.

Sonst könnte sie den Kredit ja kaum zurückzahlen. Blickt sie sehr optimistisch in die Zukunft, ist sie bereit, den Kredit auch bei einem hohen Zins anzunehmen.

Wenn nun in der ganzen Wirtschaft die Aussichten relativ schlecht sind, müssen die Banken die Kreditzinsen senken, um überhaupt noch Kredite zu vergeben. Die schwächere Nachfrage nach Krediten dämpft also die Zinsen. Sie haben vermutlich gemerkt, dass wir uns inzwischen nicht mehr in der nominellen Welt der Inflation und des Preisniveaus aufhalten, sondern in der realen Welt: Wir erwähnen dies, weil es in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe solcher Veränderungen gab, die das allgemeine Zinsniveau beeinflusst haben.

Eine der prägendsten war das sinkende Wachstum der Arbeitsproduktivität: Die Wirtschaftsleistung, die eine durchschnittliche Arbeitskraft pro Stunde erbracht hat, ist über die letzten vierzig Jahre immer langsamer gewachsen.

Dies illustriert die folgende Grafik. Um lag das Produktivitätswachstum in der Schweiz, in Schweden oder in Belgien noch zwischen 2 und 4 Prozent pro Jahr.

Seit liegt dieses Wachstum der Arbeitsproduktivität in den meisten Ländern um 1 Prozent, in der Schweiz sogar nur bei 0,4 Prozent. Das rückläufige Produktivitätswachstum in vielen Industrieländern wurde in der Fachwelt ausgiebig diskutiert. Auffallend ist, dass dieser Trend bereits vor der Finanzkrise eingesetzt hat.

Nicht wenige Ökonomen rechnen damit, dass der Trend anhält — und dass die Zinsen, die bereits tief sind, deshalb in nächster Zukunft nicht wieder wesentlich steigen. Zu ihnen gehören etwa Robert J. Die düsteren Prognosen sind naturgemäss unsicher und werden auch nicht von allen Volkswirtinnen geteilt. Umso einiger und das ist in dieser Zunft ziemlich selten sind sich die Ökonomen dagegen in einem anderen Punkt: Und sollte die Produktivität — und somit das Zinsniveau — in Zukunft bald wieder ansteigen, wäre dies kaum auf die Geldpolitik zurückzuführen.

Diese Einschätzung ist zentral fürs Verständnis dieses Beitrags wie auch der gesamten Geldpolitik überhaupt. Zentralbanken können zwar viele Dinge tun, die in den Medien für Schlagzeilen sorgen und an den Finanzmärkten für Aufruhr. Doch ihr dauerhafter Einfluss auf die reale wirtschaftliche Entwicklung ist gering. Zu den realen Entwicklungen, die sich unabhängig von den Zentralbanken abgespielt und die Zinsen weltweit beeinflusst haben, zählen überdies:.

Sie haben dazu geführt, dass die Nachfrage nach sicheren Anlagen gestiegen ist. Dies hat die Zinsen von Staatsanleihen nach unten gedrückt. Die Geldpolitik asiatischer Länder, allen voran China, die seit der Jahrtausendwende Währungsreserven aufgehäuft haben, um weniger krisenanfällig zu sein. Dass die Zinsen in der Schweiz besonders tief sind, liegt auch an einer Reihe von Gründen, die nicht ausschliesslich der Geldpolitik zuzuschreiben sind:.

Sie ist seit von 48 auf 30 Prozent des BIP und somit auf den tiefsten Stand seit der Zwischenkriegszeit gefallen. Das Angebot an Anleihen der Eidgenossenschaft ist damit relativ zur Wirtschaftsleistung gesunken.

Wer in diese Papiere investieren will, erhält heute besonders wenig Zins. Die Geldpolitik der Zentralbanken seit der Finanzkrise kann also, wenn man die Sache aus der nötigen Distanz betrachtet, nicht der Hauptgrund für die niedrigen Zinsen sein — auch wenn das von vielen Medien immer wieder behauptet wird. Schätzungen dazu , wie stark etwa die unkonventionellen Anleihenkäufe der US-Zentralbank die Zinsen gedrückt haben, zeigen einen Rückgang um maximal einen Prozentpunkt.

Die meisten Faktoren, welche die Zinsen über die Jahrzehnte nach unten getrieben haben, liegen ausserhalb des Einflussbereiches der Zentralbanken, wenn man von der Inflationsbekämpfung einmal absieht.

Bleibt die Frage, warum sich dieses Missverständnis dennoch hartnäckig hält. Warum setzt man tiefe Zinsen oft mit expansiver Geldpolitik gleich? Um dies zu verstehen, müssen wir nochmals etwas ausholen. Und uns damit beschäftigen, wie Geldpolitik üblicherweise erklärt und kommuniziert wird. Wir haben gesehen, dass das allgemeine Zinsniveau hauptsächlich von realen Faktoren und vom Inflationsniveau abhängt.

Dennoch kommunizieren Zentralbanken ihre Geldpolitik oft anhand eines kurzfristigen Geldmarktzinses in der Schweiz: Der Grund dafür ist, dass eine Veränderung der Geldmenge vorübergehend auch den Geldmarktzins beeinflusst. Im typischen Lehrbuchbeispiel funktioniert das etwa so:. Die Empfänger des neuen Geldes fragen sich dann, was sie damit anstellen sollen. Mangels besserer Ideen leihen sie dieses Geld am Geldmarkt aus.

Das erhöhte Geldangebot am Geldmarkt führt dazu, dass Banken einfacher an Liquidität kommen und somit weniger Zins dafür zahlen müssen. Der Mechanismus, der diesem Beispiel zugrunde liegt, nennt sich Liquiditätseffekt.

Doch diese profitieren eigentlich von den niedrigen Zinsen: Sie entlasten den Staatshaushalt finanziell und machen damit Mittel für Sozial- und Beschäftigungspolitik frei. Sie können mithelfen, die Konjunktur zu beleben und den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Ein Achtel Prozent beträgt der Zinssatz für tägliche fällige Spareinlagen.

Selbst wenn man dem Staat für zehn Jahre Geld borgt, bekommt man kaum zwei Prozent jährlich. Das ist weniger als der Anstieg der Verbraucherpreise. Mit Sparen ist nichts zu verdienen, im Gegenteil die Realzinsen für Geldanlagen sind derzeit meist negativ. Über die negativen Realzinsen erregen sich Konservative und Liberale europaweit: Für die unteren und mittleren Einkommensgruppen wirkt das niedrige Zinsniveau per Saldo hingegen positiv auf die verfügbaren Einkommen: Diese Chance wurde nicht genutzt.

Wahlperiode erhöhte sich dann die Zahl der Abgeordneten um 4. Das waren 6 Prozent. Die Fraktionsmittel stiegen jedoch um 25 Prozent gegenüber der Vor allem die Grundbeträge für die Fraktionen wurden deutlich angehoben. Eine nachvollziehbare Begründung hierfür im interfraktionellen Beschlussvorschlag fehlte. Es gab nur die Aussage während der Beratungen im Innen- und Rechtsausschuss, dass die Fraktionen zusätzliches Personal bräuchten, um die gestiegenen Anforderungen zu bewältigen.

Es fehlten belastbare Nachweise, dass ein personeller und finanzieller Mehrbedarf erforderlich und vom Umfang her angemessen war. Die Fraktionsmittel wurden jedoch nicht vollständig ausgegeben, sondern Rücklagen gebildet. Die Höhe der Rücklagen entsprach 24 bis 31 Prozent der jährlichen Fraktionsmittel. Als diese Zahlen bekannt wurden, gab es Kritik an der Höhe der Rücklagen. Denn während das Land seinen Haushalt mit Krediten finanzieren müsse und hierfür Zinsen zahle, deponierten die Landtagsfraktionen nicht benötigte Fraktionsmittel teilweise auf Festgeldkonten und erwirtschafteten Guthabenzinsen.

Die Kritiker forderten daher, die Höhe der Rücklagen zu begrenzen. Auf diese Kritik hat nur eine Landtagsfraktion geantwortet. Unwägbarkeiten beispielsweise beim Personal würden es notwendig machen, immer wieder auch freie Finanzmittel zu haben. Nur so könne die Fraktion den notwendigen Spielraum bewahren, um die parlamentarische Arbeit nicht zu gefährden.

Die Fraktionen des in Rede stehenden Bundeslandes verfügen weiterhin über erhebliche Rücklagen. Dennoch wurden die Fraktionsmittel im Jahr erhöht. Belastbare Kriterien für höhere Fraktionsmittel wurden auch diesmal der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt. Die Fraktionen haben weder den zusätzlichen Personal- und Finanzbedarf noch die Angemessenheit der Erhöhung belegt. Bei so vielen Abgeordneten in den Parlamenten von Bund und Ländern, unterstützt von einer Vielzahl von Mitarbeitern, erstaunt es allerdings, dass so viele politische Probleme in unserem Land unbearbeitet bleiben.

Ein weiterer lehrbuchartiger Chart Interessanterweise zeigt sich nicht nur an den Aktienmärkten eine Fülle von lehrbuchartigen Charts, sondern auch an den volkswirtschaftlich viel wichtigeren Anleihenmärkten. Zinssatz jähriger US-Staatsanleihen, bis