ETF: Die Ein-Fonds-Lösung



Wenn man hingegen aus wettbewerbsgründen billiger sein will, hat man noch deutliches Potenzial. Das ist nur ein Ausschnitt.

Der MSCI ACWI


Nö, kann leider nicht klarer getrennt werden, wie vieles im hochkomplexen Finanzmarkt. Wie hier und hier von mir und auch von Joerg schon erläutert, werden die meisten "Smart Beta ETFs" irgendwann wieder geschlossen, wenn deren Volumina durch massenhaftes Realisieren des "Tracking Error Regrets" unter die Wirtschaftlichkeitsgrenze gesunken sein werden. Dieses "Smart Beta"-Sterben hat ja bereits begonnen, wie in den beiden o.

Links schon an einzelnen Beispielen aufgezeigt und jetzt mit steigender Tendenz, siehe: Auch wer in Hoffnung auf zeitlich begrenzte Verlustphasen evtl. Jahrzehnte durchhalten wollte, muss den aktuellen Buchverlust zwangsweise realisieren. Wie willst da Ursache und Wirkung trennen? Allein darüber beklage ich mich, denn das ist unlauteres Geschäftsgebaren so wie einem diese penetrante "wissenschaftlich evidenzbasierte" Werbung dafür aus allen Ecken und Enden dieser Mafia z.

Die späteren Auswirkungen von diesem Hype mögen hoffentlich andere und weniger tragische sein. Aber, wie dargestellt, die Masche des schamlosen Ausnutzens der Ahnungslosigkeit der Massen unbedarfter Anleger zu deren Nachteil nur zum Gebührenschinden bzw.

Aber haben wir "Neueinsteiger" die es gerne unkompliziert mögen, nicht eine Sache vergessen? Das Ding ist Ausschüttend. Wer sich in der Vermögensaufbauphase befindet, hat mit einem Ausschütter nur mehr Arbeit und einen Zinses-Zinsverlust durch die vorab einbehaltenden Steuer der Ausschüttung ab Ich muss sie deshalb wieder per Hand am Ende des Monats reinvestieren, bekomme krumme Zahlen bei ETF-Anteilen, die mich bei einem etwaigen Brokerwechsel behindern, und die Ausschüttung liegt unnötig ohne zu arbeiten auf dem Referenzkonto rum.

Selbst im Jahr , wenn ich tatsächlich so eisern gespart habe, dass ich die Millionen zusammen habe, kann ich von den So sehr ich Mr. Bogle und Vanguard bewundere, als Einsteiger ist es ab dem 1. Oder habe ich als Grünschnabel hier etwas übersehen? PassivInvestor Wo gibt es den denn als Sparplan? Passivinvestor Was spricht gegen Onvista als Lösung? Ich habe die Freebuy Aktion übrigens so verstanden, dass man hier kein Freebuy Konto braucht sondern auch das Flat Konto von der Aktion profitiert.

Denn die Aktion nennt sich ja "FreeBuy", da steht aber nirgends, dass ein Freebuy Depot vorhanden sein muss. Werde bis Ende mich hierüber einkaufen mit Einmaleinlagen über den Zeitraum verteilt und dann ab mich weiter umschauen, wer hier was sparplanfähig anbietet vlt.

OnVista ja sogar selber. Wenn man den Verkauf einfach ausklammert, dann ist ein Thesaurierer mit Vorab pauschale netter. Ansonsten kommt es aufs Gleiche raus: Sonst zitiere ich mal den Finanzwesir https: Ich handele schon lange über die freebuys. Das ist gestaffelt von bis Früher gabs in der höchsten Klasse mal 25 - heute leider nur noch 10Fb. Generell noch eine Anmerkung: Wenn ich den Vergleich zwischen dem Vang.

Ich kann da kaum eine Abweichung erkennen. Da macht dann die Diff. Warum ist die Diff. Ungeachtet der üblichlicherweise geringen absoluten kostendifferenzen, die bei einem durchschnittlichen Portfolio anfallen, ärgert mich dieses geographische Preigefälle dennoch. Diese Überlegung mache ich insbesondere auch in Hinblick auf die kommende Steuerreform, da dann erst diese ETFs nicht mehr mit Strafsteuern belegt werden.

Hab ich lange vorher schon gelesen. Dazu hatte ich woanders auch schon was gesagt. Da vermischst du mir wieder zu leicht einige Sachen. Das Bild was du hier zeichnest tritt so doch nicht oder nicht so häufig, dass man es zum Generalmodell erheben sollte auf: In der Realität sieht die Sache doch meist ein bischen anders aus.

Die meisten neu-eröffneten ETFs also überhaupt generell, und umso mehr ja immer, je weiter es sich auch um "Nischen-Geschichten" handelt, da sind Smart Beta auch nur eine Variante, aber es gibt auch noch viele "nichtsmarte" davon, zB Spezial-ETFs auf einzelne kleine Länder oder Branchen bekommen zum Start nur etwas Seed-Money zb 5 Mio mit auf den Weg gegeben, dann müssen sie sich am Markt ums Anlegerinteresse bewehren man sollte ja eigentlich meinen die Anbieter hätten schon vorher etwas Research betrieben, ob auch wirklich genügend Interesse nach den Produkten besteht, aber oft werden auch einfach viele "Testballons" gestartet, um auszuprobieren was Geld anzieht und was nicht.

Es werden am Ende auch hier doch immer noch die selben Basis-Anlegertugenden benötigt wie bei der Aktienanlage generell. Man muss davon überzeugt sein, man muss etwas Grundwissen zum Verhalten mitbringen um damit umgehen zu können, man muss langfristige Herangehensweise haben zum durchhalten können und sich von phasenweisen Abschwüngen nicht vom Plan abbringen lassen.

Wer das schafft, kann auch Smart Beta -ETFs richtig einsetzen oder beurteilen, ob er sie überhaupt einsetzen will. Wenn nicht ist auch gut, und wenn ja, wird er es wenigstens auch eher langfristig schaffen - und wer diese Tugenden eben noch nicht mitbringt, der hat halt selbst ein Problem und zwar nicht nur bei Smart Beta, sondern bei allen Aktien-ETFs , und sollte lieber erstmal daran arbeiten, bis er wirklich überzeugende Entscheidungen treffen kann, die er nicht kurze Zeit später wegen Regret wohinter ja im Grunde immer Fehlvorstellungen stecken ändert.

All das sagen einem auch schon seriöse SB-Vertreter und können ja nichts dafür, was die unseriösen machen und geben offen zu dass es hier nicht ums schnelle Reichwerden geht, sondern nur langfristige Durchhaltefähigkeit belohnt wird, und man dafür bereit sein muss auch zyklische Unterperformances durchzustehen. Wer das ignoriert und damit weiter Fehlvorstellungen und mit dem falschen Verhalten an die Sache rangeht, der ist am Ende selber schuld.

Wenn es um Gebührenschinderei und Bonimaximierung geht, sind in der Reihenfolge der Bank-Schweinereien noch ne Menge anderer Sachen weit vor den Smart Beta - ETFs angesiedelt, also da hebe ich mir den Hauptteil meines Zorns lieber für ganz andere Produkte auf, das am Ende für Smart Beta nur relativ wenig dabei übrigbleibt.

Und wenn sich jeder Anleger darüber nicht nur beschweren, sondern was ändern will, muss er eben erstmal an seiner eigenen Ahnungslosigkeit arbeiten. ETFs egal ob Smart oder nicht jedenfalls nicht, ganz bestimmt nicht als erstes, und wenn überhaupt nur später auf eigene Kundennachfrage deshalb ja gesagt, ETFs sind ein Käufermarkt.

Wie du den Vanguard besparst: Irgendwann sind vielleicht auch die Vanguards bei Comdirect dann später mal richtig sparplanfähig, aber man muss ja nicht deshalb nur untätig warten, sondern halt solange selbst aktiv werden. Was du mit deinen alten ETFs machen sollst? Musst du selbst entscheiden: Na, häufig nicht, aber konkret und eklatant halte ich die Aussage von Kommer in seinem sehr populären Hauptwerk schon, dass "DFA So einen krassen Stuss, insbesondere in direkter Verbindung mit der tatsächlich besten KAG der Welt Vanguard, schreibt doch niemand in sein populäres Hauptwerk, damit es werbewirksam zitiert werden kann, ohne sich das bezahlen zu lassen.

Dass es dort nur einmal vorkommt, halte ich für eine geschickte Taktik, damit es kaum jemand auffällt oder wer hier wusste das schon? Durch widersinnige Werbung dafür sollen rationale deep cost plain vanilla ETF buy-and-hold Anleger verunsichert und ins wesentlich rentablere "Very-dumb-Alpha"-lager gezogen werden. Deine Relativierungen konterkarieren diese edlen Absichten hier leider und tragen nicht allzu sehr dazu bei, hier nach Orientierung suchenden Anlegern zu helfen und vor der Verirrung durch diesen "very dumb" Schrott zu schützen.

Vielleicht glaubt der Kommer sogar selber an diesen Widersinn bin mir da nicht so sicher , denn ich kenne auch einige andere Honorarberater, die genau denselben pseudowissenschaftlich "evidenzbasierten" Quatsch von sich geben, s.

Das habe ich doch auch nicht anders geschrieben, oder? Ich hatte nur betont, dass es kein allgemeines Aktien-Problem ist, wie du erwähnt hattest. Leider haben die nicht nur mitunter ein paar Prozent Underperformance sondern oft über Jahrzehnte etliche zig Prozent, z.

Denn selbst bei Mio kann bei etlichen zig Prozent Underperformance die Wirtschaftlichkeitsgrenze irgendwann unterschritten werden. Und wenn, dann genau nahe dem Tiefstpunkt, wenn es danach wieder in Outperformance umschlagen würde. Und das reicht m. Denn was würden die meisten gut informierten Ableger in D sagen, was man tun muss, um etwas Grundwissen mitzubringen? Na ich würde mal tippen, den Kommer lesen, oder?

So und dann schaust du dir mal sein populäres "Weltportfolio" an. Da kann man nur sagen, Amerika, du hast es gut mit Bogle und Swensen, die die Anleger nicht so verblöden wie unser Kommer. Na klar, dass Smart Beta nicht das Schlimmste ist. PS zu selektiven Faktor ETFs, die zu einer passiven Anlagestrategie gehören sollen, mit denen Kleinanleger den Markt systematisch schlagen können sollen, obwohl der das an anderer selber Stelle klar in Abrede stellt, ist doch krasseste Anlegerverblödung, gegen die nur eine verschwindend kleine Minderheit mit sehr tiefen Kenntnissen und Erfahrungen in der Materie gewachsen ist!!!

Es ist einfach diese durch hochbezahlte Experten der Finanzindustrie erreichte Breitenabdeckung aller Anlegerschichten, die mich tierisch ärgert. Das ist doch vom Vorgehen genauso wie vor der Hypothekenkrise, wo diese hochbezahlen Experten 99, Und die ganz wenigen warnenden Stimmen wurden auch belächelt "Was hat der eigentlich?

Hypothekenanleihen sind doch noch nie eingebrochen. Daher plädiere ich für "wehret den Anfängen" und redet diese eklatanten Missstände nicht klein! Es geht mir und im Finanzwesir-Blog auch nicht um die Mehrzahl der völlig Ahnungslosen, die sich von den Banken nach wie vor die teuersten aktiven Abzocker-Produkte andrehen lassen, sondern um die wenigen aber langsam für die Finanzindustrie bedrohlich mehr werdenden aufgeklärteren, die sogar Geld für Honorarberater in die Hand nehmen, und von denen dann "Very-dumb-Alpha"-Schrott angedreht bekommen.

Wenn das bei meinen 2 Stichproben schon der Fall ist, wird das wohl bei fast allen anderen Honorarberatern sehr ähnlich laufen. Nur wie wollte der denn einem vorgebildeten gut situierten Anleger seine Daseinsberechtigung erklären? Also "wehret den Anfängen"!

Unser lieber Albert exerziert uns zum Glück als einer der ganz wenigen Letzteres vor. Konkreter Anlass für meine Rage ist übrigens ein mir empfohlener Honorarberater, den ich für eine spezielle Hilfeleistung aufgesucht habe und sogar engagieren wollte.

Hallo Smartinvestor, jetzt lehnst Du Dich aber sehr weit aus dem Fenster. Ich kenne Herrn Kommer persönlich und halte ihn für einen sehr integren Menschen. Er ist durch und durch Akademiker und weniger Publizist. Ihn fasziniert die Finanzmarktforschung. Er ist da ganz tief drin. Leute mit dieser Erfahrung verstehen so viel, dass sie - mit Verstand - Strategien ausprobieren, die für uns Normalos wie Zaubertricks aussehen.

In der aktuellen Ausgabe hat Herr Kommer als Publizist dazu gelernt und ist vorsichtiger geworden. Seine ETF-Liste ist ausdrücklich wird mehrfach wiederholt rein didaktisch und keine Produktempfehlung. Bezüglich der Übergewichtung von SC und Value schreibt er:. Die Vereinfachungen würden vermutlich die langfristige erwartete Rendite reduzieren und das vermutlich das Risiko erhöhen, aber der Effekt wäre eher geringer sein, als der Leser annimmt. Typisch für den akademischen Kommer: Er schreibt "langfristige erwartete Rendite", wo der grob hobelnde Finanzwesir einfach "Rendite" genommen.

Ich kann da keine Irreführung irgendwelcher Leser sehen und werde das Buch jederzeit empfehlen. Was das Thema "bezahlter Büttel der Finanzindustrie angeht": Wer sich seinen Lebenslauf anschaut, ahnt: Dieser Mann dürfte sich mittlerweile in einer Position befinden bei der man auf merkantile Reize nur noch äusserst verhalten reagiert. Herr Kommer kann sich eine eigene Meinung leisten. Und die ist eben, dass er DFA gut findet.

Das ist weder verwerflich, noch illegal. Wer seiner Meinung blind folgt ist selbst schuld. Da gilt das biblische: Wenn's dann schief läuft kommen sie ums Eck und plärren. Wobei wir bei der Käuferseite wären: Meiner Meinung ist das ein "Halb zog sie ihn, halb sank er hin". Ja, die Fonds-Industrie lockt mit Alpha, aber die verehrte Kundschaft lässt sich auch gerne locken. Lange Rede kurzer Sinn: Ich halte Herrn Kommer für einen guten Mann. Er ist kompetent und integer.

Danke, das ist ja schon mal beruhigend. Dann können wir uns ja auf seine handwerklichen Schwächen konzentrieren. Denn davon findet man leider so einige in "Souverän investieren" und auf seiner Website , z. Wie kann man so einen Widersinn schreiben?!? Würde das gern verstehen, zumal das jetzt unreflektiert von vielen anderen Honorarberatern so kopiert wird, s.

Aber auch wenn das keine direkte Produktempfehlung sein soll, so würde ich gerade von einer rein didaktischen Liste wie auch von dem zugrundeliegenden de facto Standards setzenden "Welt-Portfolio" in einem Grundlagenbuch für Einsteiger erwarten, dass es dieser Zielgruppe in jeder Beziehung gerecht wird, d. Wie soll man sonst daraus lernen? Ich leider nicht, denn dass man reihenweise Depotvorschläge mit hohen Faktor-Tilts von blutigen Anfängern in Foren findet, die wie selbstverständlich davon ausgehen, dass man damit automatisch den Markt schlägt, halte ich schon für Irreführung von seinen typischen Lesern.

Die einzige Schwäche ist der für manche schwer verdauliche trockene akademische Schreibstil, der m. Wer sich freiwillig und gezielt zu einer solchen Leitfigur wie Kommer aufbaut, trägt zwangsläufig hohe Verantwortung für die Geleiteten, der er im Gegensatz zu Swensen leider nicht gerecht wird. Der "Finanzwesir" wird seiner Verantwortung m. Womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären. Der Erfolg von Vanguard hat seine Ursache in der rechtlichen Konstruktion als genossenschftsähnliches Konstrukt.

Das bedeutet aber auch, dass Vermögen der Anleger und Vermögen der Gesellschaft miteinander verschwimmen und nicht mehr klar trennbar sind. Sondervermögen, wie wir es in Deutschland kennen, kann es bei einer solchen Konstruktion nicht geben.

Und das ist eben die Kehrseite der Medaillie. Ich denke der "Widersinn" entsteht dadurch, dass nicht klar definiert ist was mit "den Markt schlagen" gemeint ist. Rein aus der Sicht einer höheren Rendite: Dann schlägt der riskantere Aktienmarkt den Anleihenmarkt, darum wählen Rendite-hungrige Investoren eine hohe Aktienquote. Aus der Sicht einer höheren risikoadjustierten Rendite: Dann ist es sehr schwierig wenn nicht sogar unmöglich den Markt zu schlagen, das gilt innerhalb eines einzelnen Marktes und die Mischung aller Märkte ist in der Theorie noch effizienter, daran kann auch Smart Beta nichts ändern.

Ob man nun innerhalb des Assets Aktien noch eine Subasset-Allokation pflegt ist viel weniger entscheidend als überhaupt in Aktien investiert zu sein. Und noch viel wichtiger ist eine möglichst hohe Sparrate, damit man überhaupt was investieren kann Ihr vertretet beide Eure Position hervorragend, klar in der Sache aber höflich im Ton. Dafür bin ich sehr dankbar.

Normalerweise rutscht sowas schnell in die Tiefe und es werden Tiernamen ausgesprochen. Doch denke ich, dass nun alle wesentlichen Argumente ausgetauscht sind. Ihr markiert die beiden Enden der Glockenkurve. Ich glaube, zu einer Einigung in der Sache wird es nicht kommen. Wer nach dem Studium dieser Bachelor-Arbeit nicht fähig ist selbständig zu entscheiden, dem ist nicht zu helfen ;-. Gestatte mir auch eine kurze Schlussbemerkung: Mein Ende der Glockenkurve habe ich vor langer Zeit aus Erfahrung und notwendigem Selbstschutz eingenommen, nachdem ich meine unzureichende Interpretation kleiner Ungereimtheiten mit gerichtlich bestätigt erlittenem 5-stelligen Betrug bezahlen musste.

Aber zum Glück befinde ich mich dort in illustrer Gesellschaft u. By not being skeptical enough about the motivations of the investment industry, millions of investors The real tragedy was that this damage was entirely preventable.

The prudent investor treats almost the entirety of the financial industrial landscape as an urban combat zone. You are engaged in a life-and-death struggle with the financial services industry.

Wer gesellt sich zur eigenen Sicherheit dazu? Denn es ist manchmal noch viel schlimmer als man sich ausmalen kann. Wenn du magst, kannst du ja von deinem Betrugsfall berichten, um was es da genau ging, davon können vielleicht auch andere Leser noch als abschreckendes Beispiel was lernen? Am besten natürlich unter einem anderen, passenderen Artikel, da wir diesen hier mal lieber nicht weiter überstrapazieren wollen ;-. Genau das war ja der Punkt auf den ich eigentlich hinauswollte. Also bei aller gesunden Grundskepsis gegenüber der Finanzindustrie die einzelnen Sachen auch noch differenziert genug betrachten und nicht einfach über einen Kamm scheren, bzw schlechte Erfahrungen von einem Segment auf ein anderes übertragen, als ob ETFs zB in einen gleichen Topf wie mit Hypotheken oder Derivaten, etc.

Also was wir hier unter Eigenverantwortung verstehen, das Wissen darüber, wie man seine persönlichen finanziellen Ziele erreicht, und welche Instrumente dafür hilfreich sind und welche eben nicht - am meisten gewinnt man also schon daher, indem man einfach den gröbsten Beschiss vermeidet.

Ja, das wird das beste sein, diesen Betrug mal detailierter zur Abschreckung zu beschreiben. Wo wäre denn ein besserer Ort für "Lug und Trug"? Hallo Smartinvestor, wenn Du willst: Schreib Deine Geschichte auf und schick sie mir. Dann schauen wir uns das an wenn Du kein Berufsscreiber bist, werde ich Dich vielleicht um eine zweite Iteration bitten und dann kann ich das unter Deinem Namen Smartinvestor, Dein richtiger Name tut nichts zu Sache veröffentlichen. Kommt halt drauf an um was es da genau ging.

Wenn es mit einer bestimmten Assetklasse zusammenhing, findet sich bestimmt ein passender Artikel über so ziemlich jede Assetklasse wurde ja hier schon geschrieben an den man das dranhängen kann. Franzsack wie bist du nur auf den Namen gekommen? Kann das nicht jede Bank für sich selbst entscheiden? Oder ist ein ETF universal, also alle Banken betreffend, entweder sparplanfähig oder nicht sparplanfähig?

Haben andere das Problem auch? Leider nur Renten-ETFs aber immerhin! Sparplan Wünsche werden auch erfragt. Google Alert hat gerade folgende Ankündigung in mein Postfach gespült: Im Artikel stehen leider nur die kostenlosen Sparpläne, aber da dort der Vanguard EM dabei ist, gehe ich stark davon aus, dass All-World und Developed World zumindest kostenpflichtig verfügbar sein werden.

Ich glaube am Ende der Broker, wobei wohl auch Dinge eine Rolle spielen wie an welcher Börse der Fonds verfügbar ist, was wiederum von der Fondsgesellschaft beeinflussbar ist.

Bei DeGiro müssten die doch eigentlich in Amsterdam handelbar sein, zumindest hatte ich das dort mal in einer Übersicht gesehen. Es sollen nicht mehr als ETF sein. Meine Haltedauer ist etwa 20 Jahre und etwas Risiko ist kein Thema, da ich gerne ein solides Wachstum i.

Die Asset-Allokation ist eine sehr persönliche Angelegenheit, da musst du u. Eine Empfehlung kann ich dir allerdings geben: Wir leben zurzeit in einer Welt mit geringen Zinsen und hohen Bewertungen für viele Assets, wo soll denn diese hohe Rendite herkommen? Also lieber weniger erwarten und sich positiv überraschen lassen als andersrum. Hallo Alex, Prozent p. Leider ist mit Anleihen kein fix income erzielbar.

Kurz- und mittelfristige Anleihen haben einen negativen Nominalzins real sind sie sogar meilenweit im Minusbereich. Ich würde deshalb zu anderen Zinsprodukten greifen, die zumindest ansatzweise einen Inflationsausgleich gewährleisten können.

Dann sind USA und Europa annähernd gleich stark vertreten. Ich persönlich lasse höhere Beträge gerne langsam "einlaufen" 24 Monate zu gleichen Teilen. Okay, die Kurse können davonlaufen. Was meinst du denn mit 'etwas Risiko' genau? Von aktivem Investment mit Stockpicking und Markettiming ganz zu schweigen So ganz kann ich die Auswirkungen nicht abschätzen.

Ich liebäugle aktuell nämlich stark mit Folgendem:. Bin Einsteiger und möchte nach einer Einarbeitungsphase endlich loslegen. Dickes Lob an den Wesir und die Community.

Habe das Gefühl, dass meine Lernkurve hier ordentlich nach oben geht. Ob es "dramatische Auswirkungen" hat, nun darauf zu verzichten zumindest solange, bis Südkorea eh nicht auch bei MSCI irgendwann mal automatisch in den Kreis der Developed World Länder aufgenommen wird, was bestimmt auch spätestens in ein paar Jahren genauso passieren wird , kann ich dir nicht sagen, aber nur soviel: Ansonsten löse das einfach so, dass du konsistent bleibst - also nur die Indizes desselben Anbieters verwendest.

Von daher, also eigentlich solltest du dich fragen "warum mische ich das überhaupt? Was hat dich grad zu dieser Kombi bewogen?

Oft sind das dann ja so Gründe eher "sekundärer" Natur, wie zB "ja, die waren halt so grad bei meinem Broker kostenlos besparbar Eine Aufteilung einfach nur zu empfehlen nützt relativ wenig - man müsste viel eher überhaupt erstmal verstehen wie es zu dieser Empfehlung kam und ob sie Sinn für einen persönlich macht.

Von daher ist das Ziel hier auch nicht, den Leuten einfach nur Musterportfolios etc. Kennst ja vllt das Sprichwort, so von wegen Fisch geben versus fischen beibringen. Nimm dir also etwas Zeit solltest du auch, es geht ja um substanzielle Summen und lies dir in Ruhe so hilfreiche Übersichts-Artikellisten wie diese hier durch.

Ich bin mir sicher, nach der Lektüre wird dir einiges klarer und du kannst dir alle deine Fragen, zb welche Aufteilung zu dir passt und vor allem warum , auch schon selbst beantworten, und gerade da wollen wir ja hin: Deswegen ist Grundlagenbildung auch so wichtig, um eine realistische Erwartungshaltung zu entwickeln: Und weil nicht jeder willens oder fähig ist, das auch so voll mitzumachen ich wäre auch vorsichtig bei der Selbsteinschätzung, das "Risiko kein Thema" ist.

Stecke nur soviel von deinem Gesamtvermögen in Aktien, dass du auch eine zwischenzeitliche Halbierung davon noch aushalten kannst, und lege den Rest sicherer an.

Oder andersherum, was ist deine Verlust-Schmerzgrenze? Verdoppele diesen Prozentbetrag und du bekommst deine empfohlene Aktienquote. Danke für den Hinweis. Der andere scheint mir mit Mio evtl. So wie ich das bisher sehe, gibt es für diese Vanguards keinen Sparplan. Dann wäre ich aber wieder beim Problem, dass Südkorea fehlt wenn es denn ein Problem ist, das ist mir immer noch nicht klar.

Was für einen Ausschütter gut ist. Denke darauf kommt es am ehesten an. Aber auch hier sind noch keine Mio. Alles in allem sind die Unterschiede aber trotzdem minimal. Da würde es sich am ehesten noch anbieten eine ETF-Leiter aufzubauen und alle paar Jahre einen anderen zu besparen.

Das wurde hier auch mal in der Blogcommunity diskutiert. Dann kann man die Performance auch besser beobachten: Wenn ich das richtig sehe, ist Fidelity der erste wo ich sehe, dass Sparpläne möglich sind. Die Depotführung ist scheinbar kostenlos, wenn man sich über Partnerprogramme registriert. Das ist doch spitze oder hab ich etwas übersehen? Nein, es ist kein Problem einen "kleinen" Teil von der Welt wegzulassen.

Übergewichtungen von einzelnen Regionen kannst du doch auch noch später dazu tun, erstmal anfangen! Übrigens in den USA gibt es einige Leute u.

Erscheint mir sauberer als 2 unterschiedliche Indexanbieter zu kombinieren und dann Lücken oder Überschneidungen zu bekommen. Ich diskutiere über solche Details gerne, aber letztlich muss man sich dabei bewusst machen, dass die Wahl des konkreten Industrieländer-ETF insbesondere auf den selben Index die Rendite pro Jahr irgendwo im unteren Promille-Bereich beeinflusst, und das auch noch in schwer vorhersagbarer Weise.

Alle hier genannten sind völlig ok. Der langjährige durchschnittliche Tracking Error die Tracking Differenz ist aber bei diesem deutlich positiv, womit ich ihn nicht wählen würde. Beim Vanguard Dev World kann man diskutieren, dass er noch nicht so lange am Markt ist und daher zu wenig Erfahrungswerte vorliegen, bisher sieht er aber gut aus.

Das war aber letztlich Spekulation, denn es war eine Momentaufnahme aus einem Jahr. Das wäre auch meine Antwort auf die Frage von Alex Ob es auch einen geben kann, der umgedreht seinen Index wirklich systematisch outperformen kann? Ist das überhaupt dann noch das Ziel eines ETF, der doch eigentlich einen Index möglichst genau abbilden soll? Spannende Fragen, deren Antworten ich nicht kenne. Das ist nach meiner Ansicht aus vielen Gründen unwahrscheinlich oder zumindest nicht optimal, sei es bessere Konkurrenzprodukte oder die nächste Steuerreform, die alle Pläne umwirft.

Zum Jahreswechsel jetzt verkaufe ich auch weniger, weil ich mit dem db x-trackers IE00BK1PV so unzufrieden wäre, sondern eher um Gewinne zu realisieren um meinen Sparerpauschbetrag auszunutzen. Danke für das Teilen der ausführlichen Überlegungen. Jetzt muss ich aber mal verständnishalber kurz nachhaken. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sind der Tracking Error und die Tracking Differenz zwei verschiedene Werte.

Der Fonds ist auch noch nicht lange am Markt, oder? Muss das bei der Bewertung auch berücksichtigt werden? Danke für den Kommentar. Natürlich hast du, recht, dass ich anfangen sollte. Das werde ich auch sehr bald tun. Ich habe mir ein paar simple Kriterien ausgewählt:. Hier kommen wir dann wieder zu Vanguard. Wie realistisch schätzt ihr es ein, dass es hier entsprechende Sparplan-Angebote geben wird.

Fidelity scheint - was die anderen ETFs angeht - noch ein etwas dünnes Angebot zu haben der Vanguard World ist mir ja zu klein. Viel geschrieben, aber ganz kurz. Ich denke, alles schick, denn der wesentliche Punkt ist, du bist dabei und machst dir selbst Gedanken! Da hast du Recht, ich habe den Begriff Tracking Error nicht ganz richtig verwendet.

Ich denke beide Werte sollten korrelieren. Tracking Error ist ein Detail, das für den langjährigen Investor nicht ganz so entscheidend ist. Habe hierzu auch einen Artikel verfasst, so eine Art kleiner Wunschzettel für Weihnachten https: Aktuell bespare ich - vermutlich wie viele von euch - die Comstages im Zudem sollen sie nicht mehr synthetisch swappen, sondern physisch replizieren.

Einige andere ETFs von Comstage wurden bzw. Mich persönlich stört die Änderung auf ausschüttend nicht unbedingt, da ich meine Anteile ohnehin selbst reinvestieren oder erstmal auf dem Konto liegen lassen möchte. Dennoch danken wir mal einfach unseren hochkompetenten Gesetzesgebern dafür, dass sie die ETF-Anbieter durch das neue Steuerkonstrukt ab quasi in Richtung Ausschütter treiben und somit die thesaurierende Altersvorsorge sabotieren ;-.

Oder hab ich was übersehen? Hallo Teilzeitinvestor, ja, klick auf den Link zum Factsheet. Hallo Osmium und Teilzeitinvestor, gut gesehen! Zwei sehr ähnliche Indizes und ich habe das verwechselt. Damit das anderen nicht passiert, habe ich den Artikel um eine Tabelle erweitert und den Text entsprechend angepasst. Ich bin ein junger Mensch kurz vor Abschluss der Ausbildung mit guten Berufsaussichten, aber ohne Erfahrung mit Aktien.

Ich habe aber durch besondere Umstände jetzt die Verantwortung über eine schöne Summe Geld und ein altes Depot übernommen. Ich bin angestellt und brauche das Geld nicht kein Immobilienkauf. Damit habe ich ja 3 der 4 apokalyptischen Renditekiller schon im Ansatz erschlagen, bleiben noch die Emotionen: Kann ich kaum einschätzen. Reicht es sich über die Dividenden zu freuen "Mal wieder Geld fürs nixtun bekommen" , auf das Tagesgeld zu gucken "Check, immer noch da.

Ja, die Dividende geht voraussichtlich über den Freibetrag. Ich bin ein klein wenig verwirrt. Betrifft das nur die nicht-ETF Indexfonds? Und bin dann erstmal die nächsten 10 Jahre fertig? Ich würde daher nicht unbedingt sagen dass mit "einfach nen Welt-ETF kaufen und die Arbeit ist getan" schon alles abgehakt ist. Im Gegenteil - sowas Produktentscheidungen steht erst am Ende eines Prozesses, nicht an seinem Anfang.

Also was du brauchst ist vor allem erstmal Wissen, Bildung und Verständnis darüber, eine eigene, zu dir und deiner Situation passende Anlagepolitik zu entwickeln. Ja, auch wenn man am Ende davon auch "nur" in nen ETF investiert, geht es eben darum zu wissen warum man das überhaupt macht, und wie man damit, vor allem für den Einsteiger psychologisch, am besten umgeht. Ich würde dir daher raten, dir die Zeit zu nehmen und das sollte man auch, bei substanziellen Geldentscheidungen , dir folgende Artikellisten durchzulesen ruhig in dem Tempo, das du brauchst um es wirklich verdaubar zu verstehen , denn alle nötigen Basics wurden hier ja schon mal einsteigerfreundlich erklärt und die Listenübersicht bringt einen "roten Faden"-Zusammenhang rein.

Die Emotionen sind tatsächlich ein Knackpunkt. Vieles in den Diskussionen dreht sich um recht "technische" Details welchen ETF kaufe ich bei welchem Broker, welche Aufteilung, wie optimiere ich Steuern, usw Dazu wurde hier auch so einiges hilfreiches geschrieben weils eben so ein grundlegendes und wichtiges Thema für alle ist , daher verweise ich nochmal auf die Artikellisten-Links.

Klingt offensichtlich, aber viele überspringen diesen Schritt halt und wundern sich dann später. Mit dem Studium der Geschichte kannst du einen Referenzbezug aufbauen, also eine realistische Erwartungshaltung entwickeln, welche Schwankungen auf Tages, Wochen, Monats und Jahresebene so auftreten können.

Die zweite Sache ist eine Ableitung aus der ersten. Verdoppele diesen Prozentbetrag und du bekommst deine empfohlene Aktienquote, der Rest des Geldes wird sicherer angelegt.

Ja, das ist wieder eine sehr individuelle Angelegenheit, da können unterschiedliche Leute zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Zb spricht "für mehr Risiko" ist ja auch immer mehr langfristiges Renditepotential , dass du noch jung bist und auf das Geld noch nicht existentiell angewiesen, andererseits bist du noch Anfänger und musst dich erst dran gewöhnen - du siehst, das ist eine sehr persönliche Sache, die kann niemand anderes von aussen für dich entscheiden sondern dass musst du mit dir selber abklären - denn nur du musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben.

Es geht hier also um den "noch ruhig schlafen können"- Faktor, der bei jedem anders ist. Was die "Gewöhnung" angeht, haja, all das worüber wir bisher geredet haben sind eigentlich erstmal "nur theoretische Trockenübungen".

Die wirkliche Psychologie spielt sich aber nicht im Lehrbuch, sondern im Leben ab. Oft zb ändert sich die Risikoeinschätzung wenn dann mal wirklich richtig viel eigenes Geld "im Spiel" ist und rumschwankt, das konkretisiert die vorher nur theoretischen Gedanken wo man gefühlslos Zahlen im Excel hin und her schieben konnte, jetzt auf eine ganz reale Ebene wenn man einen persönlichen Bezug zur Wertentwicklung "seines" Geldes bekommt. Natürlich geht es hier vor allem um die Schwankungen nach unten, die nach oben sind ja weniger das Hauptproblem: Manch einer brauch weniger, mancher mehr, ist alles okay, soll jeder machen wie es passt.

Es geht halt darum, sich an die Schwankungen zu gewöhnen, bzw sich ab zugewöhnen, die typischen Anfängerfehler machen zu wollen, und das schaffen die meisten eben in kontrollierten Schritten. Ich sag mal so als jemand der schon jahrzehnte anlegt , mit der Zeit lässt die Aufregung und das Interesse von selbst natürlicherweise nach.

Am Anfang findet man das tägliche Auf und Ab der Kurse noch sehr spannend und schaut viel zu oft und viel zu nervös nach, aber irgendwann kommt da eine gewisse Ruhe rein nicht unbedingt in den Kursen selbst, sondern im persönlichen Umgang mit ihnen , man könnte das auch als "Langeweile" bezeichnen, aber das muss ja keine negative Qualität sein, gerade für die meisten Leute die sich lieber mit was anderem als die ganze Zeit nur mit Börse beschäftigen wollen würden.

Ins Depot kuck ich noch höchstens vielleicht einmal im Monat, auch nur zur Protokollierung für meine Buchführung, im Grunde könnte ich auch nur einmal im Jahr reinschauen. Irgendwann, wenn halt die Novelität verschwunden ist bzw man sich an die nötige Hornhaut im Kopf gewöhnt hat, verinnerlicht man dass man die Kurse duch eigenes Anschauen doch sowieso nicht beeinflussen kann, daher wird man sich auch nicht umgekehrt von den Kursen nicht mehr so die eigene Stimmung beeinflussen lassen, und man behandelt das ganze mit einer entspannteren Routine.

Klar, den "Börsenkurs einfach komplett zu ignorieren" klingt erstmal Wozu soll man denn überhaupt "den Börsenkurs beachten? Irgendwelche aktive Herumtraderei, also taktische rein-raus-Spielchen, sind bei unserer Art der Anlage ja aus guten Gründen nicht vorgesehen. Gibt wichtigere Dinge im Leben: Die "Technik" ist relativ schnell geklärt, zB nen ETF über nen Broker zu ordern ist nicht wesentlich komplizierter als ein einfaches Online-Überweisungsformular auszufüllen.

Die wirkliche Arbeit findet jedoch in der psychologischen Abteilung statt - nämlich das man den einmal gekauften ETF dann auch lange genug liegenlassen kann, und seine Schwankungen aushalt. Das kann, je nach Typsache, ein langer Kampf sein, gerade deswegen weil das so wichtig für die Überwindungsphase bei Anfängern ist wird hier soviel dazu geschrieben.

Ansonsten sei nochmal zur Ehre der "Einfachheit" gesagt, haja warum "muss" das ganze denn auch "komplizierter" sein? Natürlich, es gibt da draussen noch viele andere weitere Anlagestrategien, die alle aufwändiger sind versprechen dafür natürlich höhere Erträge, aber was davon zu halten ist muss auch jeder persönlich abklären , bzw als aussenstehender Neueinsteiger scheint man bei dem Thema erstmal von Schein Komplexität erschlagen zu werden, aber mit etwas Erfahrung trennt sich dann auch relativ schnell die Spreu vom Weizen, also die wichtigen Dinge von den unwichtigen.

Die wichtigen hierzu passen alle auf einen Bierdeckel und sind so einfach, dass man kein Doktortitel der Finanzwissenschaften braucht, um sie zu verstehen: Breit streuen, Kosten kleinhalten, langfristig anlegen und die nötige Durchhaltefähigkeit dafür entwickeln.

Das wars eigentlich schon, alles weitere sind oft nur Ableitungen und Untervarianten davon. Also wie gesagt, nochmal der Hinweis dich in Ruhe in die gegebenen Links einzulesen. Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst bis du das Gefühl hast, das Thema verstanden zu haben merkt man daran, dass man sich seine Fragen dann schon selbst beantworten kann , und lass dir keinen Druck bei so wichtigen Geldentscheidungen machen weder von dir selbst noch von anderen.

Wenn dann erst die Grundlagen warum investieren, in was investieren, wieviel investieren Und zu Vanguard, ja die "ungewöhnliche Unternehmensstruktur" betrifft eigentlich nur deren "originale" amerikanische Gesellschaft und deren Fonds. Wäre ja fast zu einfach Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Eventuell lässt sich das Verhältnis auch mit neuen Sparbeiträgen wiederherstellen.

Ich kenne die Gebührenstruktur dort nicht. Ist aber nicht schlimm! Das Geld der Anleger muss jedoch klar als Sondervermögen abgetrennt sein. Dies ist hier auch der Fall. World, Emerging Markets und Dev. Europe investieren und nach BIP gewichten. Ein Sparplan folgt später wenn ich dann fest im Berufsleben stehe, daher für mich nicht schlimm dass er aktuell nicht sparplanfähig ist.

Oder Alternativ klassisch Spricht etwas dagegen, was ich nicht bedacht habe? Aber man will nichts falsch machen Sollte ich einen bestimmten Moment abpassen fürs Kaufen?

Vielen Dank für eure Hilfe - ein Finanz-Frischling und vor allem vielen Dank Finanzwesir für diesen informativen und unterhaltsamen Blog!! Wollte ich mal gesagt haben. Lieber Finanzwesir, Vielen Dank für die Antwort! Die Kosten für die gehedgte und die ungehedgte Variante sind gleich, aber es ist dann wohl so wie Sie es schreiben: Es sind die Bedürfnisse der institutionellen Anleger: Höhere Rendite, stärkere Schwankungen. Entsprechend meiner Bedürfnisse kann auch ich dann wählen.

Insofern habe ich die Antwort gefunden und bedanke mich nochmals! Ich habe schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, meine Aufteilung zukünftig zu vereinfachen. Was mich bis jetzt davon abgehalten hat, ist die Tatsache, dass der ETF von Lyxor swap-basierend und thesaurierend ist.

Bis dahin ist alles sehr gut soweit. Das Problem hier ist die Steuerproblematik. Auf der Internetseite des Bundesanzeigers erhält man leider keine Auskunft und wird direkt darauf verwiesen, die Unterlagen beim Verlag zu beziehen Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen gemacht oder kann Tipps geben?

Welche Probleme kann ein niedriges Fondsvolumen für den Anleger verursachen? Beide Arten sind thesaurierend und nicht steuereinfach, da sie nicht-deutsch sind, verstehe ich das korrekt? Zudem eine ganz grundsätzliche Frage, ich bitte um Entschuldigung: Insbesondere bei längeren Anlagezeiträumen generiert die Marketing-Abteilung hier traumhaft hohe Zahlen, die bei Licht besehen dann wieder relativiert werden.

Was die Frage nach dem "besten ETF" angeht: Ich habe hier einmal aufgeschrieben, warum ich diese Frage nicht seriös beantworten kann: Was den Lyxor angeht: Der hat im Bundesanzeiger unter "Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge" für das letzte Geschäftsjahr Bginn: Da auch im Geschäftsjahr Aber das kann sich ändern und deshalb mein Tipp: Mail doch mal den Lyxor-Support an und frage nach.

Die werden Dir auch keine Garantie geben, aber wenn von dort die Aussage kommen würde "Wir sehen steuereinfach als wünschenswertes Feature an", dann kann man davon ausgehen, das der ETF bis auf weiteres so bleibt. Es ist Herrn Schäuble natürlich unbenommen, die Steuergesetze seinerseits weiter zu verkomplizieren. Der ETF kann ja noch wachsen ;- Zum anderen: Manchmal wird so ein Fonds dann entweder geschlossen oder mit einem anderen passenden Fonds verschmolzen.

Wenn Dir das nicht passt, verkaufst Du die Anteile. Du musst selbst entscheiden, ob Du die 23 Millionen als zu gering ansiehst. Ich habe den Vanguard nicht und kann deshalb nur sagen: Schreib mal den Vertrieb an und sag denen, das Du gerne kaufen würdest, aber mit der Steuerproblematik haderst. Sie sollten mal zusehen, das Vanguard in den Bundesanzeiger kommt. Wenn das genug Leute machen, passiert da was. Verkaufen wollen sie doch alle ;- Vielleicht gibt es auch eine andere Lösung und Vanguard - die ja zumindest in den USA für ihre Kundenfreundlichkeit gerühmt werden - bietet eine ganz andere und viel bessere Lösung an.

Das kriegst Du nur raus, wenn Du Vanguard mal anmailst. Hallo Finanzwesir, habe gestern Deinen Blog zum ersten mal entdeckt, und bin dran hängen geblieben.

Bin momentan und wohl auch in den nächsten kommenden Stunden dabei, Deine Lebensweisheiten zu studieren und möglicherweise davon zu lernen denn "Erfahrungen ist das, was man macht, wenn man keine hat". Gut, wenn man von anderen lernen kann. Nun zu diesem Artikel. Ich fand ihn sehr hilfreich, nur über die Liste der Fonds bzw. ETFs bin ich ein klein bisschen enttäuscht, und zwar, weil sie alle thesaurierend sind. Eine der Lehren, die ich für mich aus meinen bisherigen Anlagen gezogen habe, ist, möglichst keine thesaurierenden Fonds oder ETFs mehr zu kaufen, denn, "Nur bares ist wahres".

Die Ausschüttungen sind wie Dividenden oder Zinsen. Was man hat, hat man. Was soll das mit "thesaurierend" wieder anlegend? Man könnte meinen, das wäre wie Zinseszins. Ist es aber nicht. Als ich meinen Banker danach fragte, wo das Geld der Thesaurierung hinkommt, sagte er, der Kurs des Papiers würde am Tage der Thesausierung steigen. Nur, was hab ich davon? Ich bin ein Buy und Hold Typ. Also, der Kurs geht also nach oben.

Die Daytrader verkaufen und kassieren den Rahm ab. Damit geht der Kurs wieder auf seinen vorigen Stand. Was hab ich von der Thesaurierung? Die Ausschüttung ist weg, oder richtiger, jemand anderes hat es. Also, wenn schon gut gemeinte Anlagevorschläge, dann bitte solche, die ausschütten und nicht thesaurieren.

Oder hab ich da was falsch verstanden? Nun kannst Du entweder die Ausschüttung auf Deinem Konto bewundern und dann wieder neu anlegen oder aber der Fonds legt das Geld ohne die Zwischenstation Deines Kontos direkt wieder an. Würde es sonst keine Marktbewegungen geben, wäre der Wert Deines Depots nach der Dividendenausschüttung und einer Wiederanlage durch Dich oder den Fonds auch nicht höher als zuvor. Vielmehr entstehen durch die eigene Wiederanlage nach der Ausschüttung Transaktionskosten, die du beim Thesaurierer vermeiden kannst.

Hallo Hans-Peter, Dummerchen hat es schon auf den Punkt gebracht. ETFs wenden sich vor allem an institutionelle Anleger. Wenn das mit dem thesaurierend vs. Warum gibt es dann überhaupt noch Thesaurierer? Kein vernünftiger Profi würde die Dinger kaufen.

Hallo Finanzwesir und Dummerchen, danke für Eure Rückmeldungen. Und danke für die Korrektur "mein" ;-. Ich habe gestern noch einen Punkt vergessen zu erwähnen. Für den thesaurierenden Betrag, den ich nicht in die Hand bekomme, darf ich aber girokontowendend Kapitalertragssteuern samt Soli bezahlen.

Die sind dank Quellensteurabzug sofort weg, während die Erträge nicht bei mir ankommen also sozusagen auch weg sind. Ja, durch die täglichen Kursschwankungen kann ich die Effekte der Thesaurirung nicht sehen hab's mal ohne Erfolg versucht. Ist halt so, wenn ihr so wollt, ein psychologischer Effekt, aber auch ein praktischer: Wenn ich die Erträge ausgeschüttet bekomme, liegt die Entscheidung bei mir, ob ich sie in denselben ETF oder Fond re-investiere, oder in eine andere Geldanlage, oder ob ich davon gut Essen gehe.

Ich kann wirklich nicht abschätzen, ob der Dollarkurs in einem Jahr 1: Ich denke, alles dazwischen ist möglich. Nachdem ich gestern meinen Kommentar abgeschickt hatte, habe ich den Artikel http: Wollte schon schreiben, "alles klar, Finanzwesir ist für ausschüttende ETFs. Sonst bräuchtest Du sie ja in Deinem Blog ja gar nicht erwähnen oder zumindest sie nicht so positiv kommentenieren.

Ach ja, eines noch: Vielleicht verschenke ich dadurch etwas Geld, aber ich hasse die Arbeit mit diesen beiden Anlagen. Wenn ich wegen thesaurierenden Auslandsfonds diese wieder aufüllen müsste, schreckt mich das ab. Deshalb haben sie ja diese günstigen Gebührenstrukturen und sind über die Börse handelbar. Schau Dir die IShares-Seite doch mal an. Für den normalen Privatanleger vollkommen ungeeignet. Selbstentscheider machen so etwas mit. Die waren angeblich auch nur für Gewerbetreibende, aber wer jemanden kannte, der jemanden kannte, konnte mit dieser Karte auch als "Normalo" in diesen Märketen einkaufen und von den billigen Preisen profitieren.

War halt gut, wenn man für einen Kindergeburtstag eine halbe Tonne Gummibärchen brauchte ;-. Zusätzlich dazu möchte ich einen Sparplan auf den ETF anlegen mit den Raten, die ich bisher in die Privatrente gepackt habe. Später folgt dann eine Stufenweise Umschichtung aufs Tagesgeld. Die Kosten eines Sparplans fallen denke ich über diesen Anlagehorizont massiv ins Gewicht, hier möchte ich jeden Cent sparen.

Hier solltest Du abklären, was für Dich der beste Weg ist, das Abenteuer "Fondsgebundene Rentenversicherung" zu beenden:.

Für eine seriöse Entscheidung solltest Du Dir den Rückkaufswert, bzw. Dann kann das lustige Szenarioberechnen über Excel beginnen ;-! Zu Deiner eigentlichen Frage könnte ich kurz mit einem: Damit wäre Dir aber nur wenig geholfen.

Das Kriterium "Sparplankosten" ist zwar wichtig, ich würde es aber nicht zu sehr überbewerten "jeden Cent sparen": Niemand garantiert Dir, dass ein kostenloser Sparplan auch so bleiben wird. Im Gegensatz zu diesen einmaligen Kaufkosten halt ich laufende Kosten Stichwort TER für wesentlich beachtenswerter, da diese die Rendite jährlich beeinflussen.

Dann sind die Kosten wieder halbwegs im Rahmen. Du müsstest selber hin und wieder jährlich?! Ich geb dir mal ne Angel: Zu JustETF hast du es ja schon geschafft. Mit der dortigen Suche https: Die kannst Du bei max blue mit Sparplänen umsonst umsetzen und bist, obwohl synthetisch konstruiert, gleichzeitig in 25 europäische Blue Chip-Unternehmen investiert. Bin mir noch nicht ganz Sicher, ob ich beim Lyxor bleibe und ggf. Zwischenzeitlich bin ich noch über "Netto-Rentenverträge" gestolpert, was haltet Ihr davon?

Die Unterschiede liegen vor allem in der Besteuerung: Bei der Rentenversicherung fallen während der Laufzeit keine Steuern an, sondern erst zu Rentenbeginn. Dieser Steuerstundungseffekt gleicht über lange Zeiträume die etwas höheren Kosten der Versicherung im Vergleich zum Sparplan aus.

Was bei der Mehrheit der Deutschen einen Kaufreflex auslöst, lässt mich erstmal inne halten. Zumeist erkauft man Steuervorteile mit Einschränkungen bezüglich der Flexibilität. Die schätze ich allerdings als sehr wichtig ein.

Vor 10 Jahren waren ETFs noch nicht auf dem Markt, heute sind sie eine kostengünstige Alternative, in die ich wechseln konnte, weil mein Geld flexibel angelegt war. Hast du eigentlich verstanden, woher der vermeintliche Vorteil bei längeren Laufzeiten kommen soll? Bist du dir sicher, dass sich die Besteuerungsgrundlagen in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern werden und der vermeintliche Vorteil überhaupt zum tragen kommt?

Für mich sind solche Steuervorteile immer eine Wette auf die Zukunft. Wenn dir eine Steuerstundung wie beim Netto-RV wichtig ist, kannst du swapbasierte Thesaurierer mal näher unter die Lupe nehmen. Der Effekt sollte vergleichbar sein, die Kosten ggü der RV günstiger.

Aus diversen Beiträgen und zugehörigen Kommentaren sind bei mir folgende Eckpunkte angekommen. Bei dem Anforderungsprofil wurde es bei justetf. Da ich bisher meist nur von den Etablierten iShares, db-x-trackers und Co. Ist das wirklich nur der Aufpreis für den Marktführer? Auf den Zweiten leider auch nicht. Vorsicht bei den iShares ETFs. Diese sind zwar Ausschütter, haben allerdings das Jahr über auch Teil-Thesaurierungen nachzulesen im Bundesanzeiger.

Phoenix Was soll diese Warnung aber bedeuten? Wo ist jetzt das Problem? Wie hoch ist der Freibetrag? Wo soll es da zu einer Doppelbesteuerung nach 20 Jahren kommen? Vielen Dank für den Tip, Phoenix. Aber es gibt hier so viele interessante Beiträge und es ist erschreckend was man bisher nicht wusste bzw. Das Problem ist nicht die Höhe der Teilthesaurierungen oder der Freibetrag. Das Problem ist, dass man als Deutscher dazu verpflichtet ist, diese Thesaurierungen in der Steuererklärung anzugeben.

Es mag durch den Freibetrag sehr gut sein, dass man darauf nichts zahlt, aber man muss die Zahlen trotzdem recherchieren und angeben. Das alleine verursacht Arbeit und muss erledigt werden. Dort sind alle Kosten enthalten. Kosten werden auf täglicher Basis dem Fondsvermögen entnommen und mindern den Nettoinventarwert.

Konkrete Probleme sehe ich trotzdem, denn die TER zu vergleichen hilft schon ein wenig. Dies ist in meinen Augen der Fixpunkt, an dem man sich als Anleger orientieren kann. Und dies gelingt mal besser und mal weniger gut. Deshalb sind die Tracking Differenzen nicht zu verwechseln mit dem Tracking Error - tolle Begriffsvielfalt in diesem Bereich!

Aber um es an dieser Stelle auch in Hinblick auf den Fragesteller Daniel zu betonen: Wir reden hier über Winzigkeiten, die für den Anlageerfolg extrem unwichtig sind. Gerade Anfänger "vergaloppieren" sich hier im Überoptimierungswahn.

Der tatsächliche Anlageerfolg stellt sich aber nur dann ein, wenn nach der finalen Depotaufstellungsentscheidung konsequent gespart und angelegt wird und mit Ignoranz und Ruhe der eingeschlagene Weg durch alle Crashs hindurch weiter verfolgt wird. Das ist in meinen Augen der viel schwierigere Teil bei der Geldanlage. Lediglich der hohe US-Anteil irritiert mich. Hat dies mit dem Management zu tun? Grundsätzlich sind die TER ja ein wenig höher.

Steuerlich sind beide wohl gleich: DAS ist im Grunde der entscheidende Schritt. Du musst selbst wissen, wie Du den Sparvorgang parallel zu einer Immobilientilgung handhaben willst. Das hat nichts mit einem Management zu tun. Und dieser gewichten nach festen Regeln Marktkapitalisierung der Aktien. Deine konkrete Frage, ob jetzt eine 1-Fonds-Lösung der 2-Fonds-Lösung vorzuziehen ist, ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Und auch eine leicht veränderte Gewichtung des EM-Anteils wird nicht kriegsentscheidend sein.

Im Grunde ist dies daher eine Diskussion über eine unbedeutsame Nichtigkeit. Du hast bereits so viel wichtigere Entscheidungen getroffen:. Die einzigen Hebel, die Du noch in der eigenen Hand hast, sind die Investitionssummen und die Anlagedauer.

Jede der beiden Entscheidungen hat ihre minimalen Vorteile. Du machst in keinem Fall einen Fehler. Triff also eine Entscheidung und fange an. Rückblickend ist das Quatsch gewesen. Vermutlich braucht man diese Phase, um dann irgendwann an dem Punkt zu landen, an dem man erkennt, dass weitere Grübeleien nichts mehr bringen. Falls ja, leg los! Nee das hat nix mit aktivem Management zu tun, ganz im Gegenteil. Der "hohe" US-Anteil ist einfach nur der sich historisch eben so entwickelten Marktkapitalisierung amerikanischer Firmen geschuldet.

Dann bleibt halt die 2-Fondslösung. Man entfernt sich dadurch natürlich immer weiter etwas von der "Einfachheit" des all-inclusive Produktes, aber da muss man eben abwägen was einem wichtiger ist, alle Regionen selbstbestimmt austarieren zu können oder sich nicht drum kümmern zu müssen und dabei auch manche Kompromisse in der Gewichtung akzeptieren. Gibt für beides gute Argumente, und hey, solang man nicht groben Mist baut z.

Ich habe dem nichts hinzuzufügen ;-. Wir machen es seit einigen Jahren genau so. Vorzeitige Kreditrückzahlung macht wegen Vorfälligkeitsentschädigung keinen Sinn. Die jährliche Sondertilgung geht anteilig direkt jeden Monat auf ein Tagesgeldkonto. Parallel haben wir natürlich Risikolebensversicherung sowie BU falls was passieren sollte.

Ich lese hier aktiv mit und freue mich immer über neue Beiträge. Erst Geld anlegen und dann nachfragen, was man denn da überhaupt gemacht hat. Aber da ein möglicher Schaden ja zum Glück klein ist, sag ich mal nix dazu. Na, ja, fast ;-. Dabei ist es auch relativ egal, ob Du nun einen oder mehrere ETFs auswählen würdest.

Bei einer Streuung über z. Das ist aber eine Frage, die nur Du Dir beantworten kannst. Trotzdem sehe ich persönlich die Chancen als gewichtiger als die Risiken. Macht kaum einer, da alle glauben "Viel hilft viel" und der Spieltrieb die Hoffnung, es doch irgendwie cleverer anzustellen doch zumeist irgendwann zuschlägt.

Aber in der Theorie geht das ganz bestimmt. Das Fonds-Volumen liegt bei Also knapp 13 Millionen Euro wären kein Problem. Das verstehe ich einfach nicht: Warum ist hier im Profil kein Hinweis auf Nordamerika? Es handelt sich doch um genau diesen ETF: Bei dem Lyxor handelt es sich um einen Swapper synthetische Replikation.

Die Angaben beziehen sich also wohl auf sein "Trägerportfolio" - ein Blick auf die Produktseite beim Anbieter zeigt dir das genau: Um zu verstehen wie solche Konstruktionen funktionieren, hat der Finanzwesir hier schon einige Artikel geschrieben einfach mal die Suchfunktion nach Begriffen wie "Swap" oder "synthetische Replikation" durchforsten.

Guck besser direkt beim Fondsanbieter die Daten nach. Das soll dazu führen, das der ETF nicht steuereinfach ist. Leider sind dort keine Quellen als Begründung genannt worden, warum das so ist. Das ist in Stuttgart und Berlin leider nicht der Fall. Wenn jeder Punkt schon gleich bedeutend gewichtet wäre was ja u. Wird dies systembedingt in Zukunft auch so sein? Kann man nie wirklich im voraus wissen.

Es lassen sich jedenfalls berechtigte Vermutungen anstellen dass der Rebalancing-Effekt in Zukunft etwas nachlassen wird. Was nun die Zukunft bringt, musst du selbst einschätzen. Wer nicht gerade in unfähiger Schockstarre verfällt, nur weil man mal ein paar Zeilen in einem Formular ausfüllen muss, sollte damit so oder so nicht viel Zeit oder Aufwand verbringen müssen.

Beim Rebalancing solltest du auch, gerade am Anfang wenn das Depot noch kleiner ist, darauf achten die Readjustierung der Gewichte weniger mit Verkäufen der gutgelaufenen Positionen statt mit gezielten Nachkäufen der zurückgebliebenen Positionen zu machen, damit eben weniger Steuern und Gebühren anfallen.

Solang dein Depot noch nicht sechstellig ist, sollte das jedenfalls für dich weniger relevant sein. Beide Fonds sind ausschüttend. Danke für Deine Antwort. Vor allem die Möglichkeit der Ausschüttungen im Rahmen des Sparerfreibetrages, sowie Rebalancing-Effekte zu nutzen sind für mich ausschlaggebend. Die Differenz kommt daher, dass die Performances in der jeweiligen Fonds-Währung angegeben sind und der Wechselkurs sich geändert hat.

Das ist also kein Grund, auf die Fondswährung zu achten, sondern nur lausig gemacht von der Ing-Diba. Ich nutze für solche Zwecke immer justetf. Scheint wohl eher an der ING Diba selbst zu liegen. Wenn du auch bei ein paar anderen Finanzplattformen und Brokern im Internet den Vergleich nochmal nachprüfst, sieht da alles wieder normal ähnlich aus.

Kommentars von einem gewissen Dummerchen: Da Du ja vermutlich kaum die Worte vom Finanzwesir und mir anzweifelst ;- , würde ich die "Schuld" beim Vergleich suchen. Ich habe bei Ing-Diba mal versucht, Dein Ergebnis nachzuvollziehen und komme zu ähnlich komischen Meldungen.

Wenn Du Dir aber die Kursverläufe unterhalb der Werte anschaust, solltest Du erkennen, dass Ing-Diba irgendwie nicht ganz richtig gerechnet haben muss - die Kurse liegen schön übereinander.

Sowohl justetf als auch fondsweb http: Ich muss gestehen, dass ich als dummer Handwerker jeden Tag verwirrter bin. Daher möchte ich euch um eure Meinung bitten. Ich möchte langfristig Jahre Geld anlegen. Kein Sparplan sondern einmal im Quartal kaufen. Meiner Meinung nach bin ich der perfekte Passiv Anleger. Ich möchte einfach folgsam einzahlen und die ganze Sache vergessen. Mich stunden- und tagelang mit der Bildung eines Portfolios zu befassen treibt mir den Angstschweiss auf die Stirn. Dabei bin ich gerne bereit etwas Rendite im Gegensatz zu hochkomplexen Portfolios liegen zu lassen.

Bei weiteren Recherchen lese ich jetzt aber, dass das als alleiniger ETF viel zu gefährlich wäre. Warum verstehe ich leider nicht. Währungsrisiko ist vorhanden aber laut mehreren Aussagen unter anderem von dieser Seite "vernachlässigbar".

Ich möchte den Zinseszinseffekt mitnehmen. Daher wählte ich thesaurierend. Physisch replizierend soll er auch sein. Das macht für mich alles total viel Sinn aber ich scheine mit Bezug auf diesen Artikel ja mit meiner Wahl daneben zu liegen. Für die Experten bin ich sicherlich schrecklich unbeholfen vorgegangen.

Ich folgte dem Finanzwesir mit seiner Aussage: Ich danke im voraus für gute Beiträge und würde mich freuen, wenn niemand schreibt "Lies dich weiter ein". Nicht weil ich zu faul bin, sondern weil das einfach nicht meine Welt ist. Wer behauptet das denn, und mit welchen Argumenten? Das ist mir zu kompliziert Die Prinzipien und Befehle sind die gleichen, der "Mehraufwand" hält sich auch in Grenzen und das ganze lässt sich mit automatisierten Sparplänen ja soweit verselbstständigen, dass man danach ja lange Zeit keine Orders mehr von hand eingeben muss.

Und wenn du wirklich die komplette "Ein-Fonds-Lösung" willst, hey die Antwort steht doch gerade in dem Artikel, unter dem du hier kommentierst! Das musst du selbst beurteilen, das kann dir niemand für dich von aussen sagen. Ich sag mal nur soweit, du musst eben selbst pro und contra durchgehen und abwägen, was dir wichtiger ist. Wenn du eine eigene Antwort auf die Sinnfrage gefunden hast, ist es ja nicht schwer eventuell noch auf den ACWI umzusteigen dein Depotanfang ist ja noch ganz jung, da entsteht also nicht viel "Schaden".

Du bekommst mehrere angezeigt und kannst nach deinen Kriterien weiter filtern. Wie im Artikel schon gesagt gibt es auch noch eine IMI-Variante also mit einem Schuss Smallcaps, was sich langfristig leicht positiver auf die Rendite auswirken kann , allerdings noch mit kleinem Fondsvolumen.

Spreads sind jedenfalls im Rahmen. Warum soll ich das kaufen? Ausserdem muss ich ständig entscheiden in welchem Verhältnis ich die beiden ETF dann "bespare. Gefällt mir eigentlich ganz gut. Wobei sich mir die gleiche Frage wie bei 1. Rendite ist schlechter als beim World. Zumindest die letzten Jahre. Währung allerdings auch in Euro.

Zumindest was die Rendite angeht Oder sollte ich das so nicht sehen? Dann sehe ich immer nur drei Sterne von Morningstar Wie wichtig sollte mir das sein?

Ich verlinke dazu einfach mal meine Antwort, wo ebenfalls jemand gefragt hatte "warum überhaupt in EMs investieren, die liefen doch die letzten Jahre nicht so gut? Wenn du wirklich langfristig anlegen willst, solltest du auch eine wirklich langfristige Sichtweise entwickelt haben - zum Beispiel eben auch den langfristigen Wertverlauf des MSCI EM also seit Beginn kennen, nicht nur auf die letzten Jahre blicken, sondern lieber Jahrzehnte nach vorn.

Keine Ahnung wie wichtig für dich das Sterne-Rating von Morningstar sein sollte, für mich spielt es jedenfalls weniger eine Rolle.

Ich habe einfach meine Zielkriterien und suche mir danach meine ETFs aus, ohne auf die Sterne zu achten sieh's mal so, wenn ein ETF 5 Sterne hat, aber eben nicht meinen Kriterien entspricht, dann nehme ich ihn eben nicht. Wenn dich etwas genauer interessiert was die Sterne überhaupt aussagen, hier: Liegt hpts einfach daran dass der Handel an den Börsen der Schwellenländer noch etwas ineffizienter ist als in den fortgeschritteneren Industrieländern.

Jakarta ist halt nicht die Wall Street. Gib am besten einfach mal folgende Stichworte in die Suchfunktion des Blogs, oder generell Internet ein: Kurz gesagt, du legst einmal eine Verteilung der Gewichtung von World und EM in deinem Portfolio fest, und sorgst den Rest der Zeit eigentlich nur dafür, dass die auch durch unterschiedliche Kursentwicklungen bedingte Abweichungen im Rahmen eingehalten werden.

Zum Beispiel durch gezielte Fokussierung der Nachkäufe auf eben die Position, die grad am meisten hinter dem "Soll" zurückgeblieben ist.

Oder, wenn dir das eben alles schon zuviel Aufwand ist, bleibt halt die Ein-Fonds-Lösung ACWI und du musst dich damit weniger beschäftigen, weil alles innerhalb des ETFs der Marktkapitalisierung selbst überlassen wird. Zur vernünftigeren Einordnung der Rendite hatte ich ja schon was gesagt. Die Währung ist in Euro. Auch der Anteil von Rohstoffen hat für mich seinen Charme. Fragt mich nicht warum. Allerdings bremst mich etwas der Gedanke 20 Jahre mein Geld in etwas zu investieren, was irgendein Professor ausgeheckt hat, der in 10 Jahren wahrscheinlich schon tot ist.

Das Prinzip ist eigentlich immer das gleiche - für Leute, die sich nicht mit der selbstständigen Zusammensetzung eines Portfolios mehrerer Anlagen befassen wollen oder können, werden hier mehrere ETFs in spezifischer Verteilung quasi in einem Ober-ETF als Einzelprodukt zusammengefasst. Natürlich steht auf der anderen Seite der Medaille der Einfachheit auch die Tatsache, dass man eben mit der angebotenen Allokation auch zufrieden sein muss kein Einfluss, das ist ja grad das was sie einem abnehmen sollen und für die Extraportion Bequemlichkeit natürlich noch mal ein paar Extragebühren bezahlt.

Analog dazu bieten auch immer mehr neumodische "Robo-Advisor" die Portfolio-Zusammenstellung und -Verwaltung als automatisierte Dienstleistung an. Lies dir einfach mal folgende Artikel durch und schau ob du da für dich einen Mehrwert erkennst: Achja und was den Satz mit dem toten Professor angeht Wenn ein fundiertes, regelbasiertes Konzept dahintersteht wie z.

Dazu muss man halt die theoretischen Hintergründe der verschiedenen Anlage-Ansätze etwas studieren und verstehen, um zu entscheiden was davon für einen selbst wirklich Sinn macht und was nicht. Wie gesagt, manchmal ist eine etwas höhere TER eben auch gerechtfertigt bzw lässt sich einfach nicht vermeiden. Ceteris paribus würde sie schon ins Gewicht fallen, allerdings gibt es auch einige andere Faktoren die mehr in die Wertentwicklung reinspielen als die TER allein.

Ich hatte dazu mal was geschrieben: Ist synthetisch steuerlich besser oder schlicht nur einfacher? Ich habe verstanden, dass ich nur einmal dick Steuern zahlen muss, wenn ich das Depot auflöse. Beim physischen muss ich jedes Jahr die Erträge versteuern. Hachja das ewige Thema Steuern Auch hier wurde das im Blog schon mehrfach behandelt, zB. Das "Problem", was ich schon eine ganze Weile habe, ist mir zu überlegen wie tief ich mich mit deinem Anliegen auseinandersetzen soll wenn du eingangs eigentlich gesagt hast "ich möchte es möglichst einfach haben, mich wenig damit beschäftigen und keine doofen Antworten ala nur 'lies dich halt weiter ein' ".

Sorry, aber ohne etwas eigenen Willen zur Grundbildung gehts irgendwie wirklich nicht weiter. Ein bischen Beschäftigung mit dem Thema muss schon sein, und die Antworten stehen ja eigentlich alle schon längst da, man muss sie nur auch wahrnehmen. Andersherum gesagt, du bist ja auch nicht der erste oder einzige, der sich genau die selben Fragen hier stellt - gerade deshalb hat der Finanzwesir ja schon die ganzen Erklär-Artikel zu dem Thema geschrieben, damit man nicht jedes mal das gleiche immer wieder neu beantworten muss, sondern einfach auf den Artikel verweisen kann.

Es ist also nicht böse gemeint, wenn man dir den entsprechenden Link gibt, sondern sogar besser, weils der Wesir in den Artikeln schon viel ausführlicher erklärt hat als ein kümmerlicher Kommentar es könnte.

Man muss halt auch nur bereit sein, die Artikel zu lesen. Die Artikel sind nur die halbe Miete. Die Kommentare unter den jeweiligen Artikel machen die Sache erst rund. Du bist schon viel zu tief eingestiegen, um jetzt noch aufzuhören. Das ist der übliche Weg, den wir hier alle durchgemacht haben.

Das solltest Du doch aus Deiner Ausbildung kennen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber wer nicht aufgibt hat das Zeug zum Meister. Ich bedanke mich erneut insbesondere bei CHrisS für die investierte Zeit. Das Ganze bringt mich vorwärts. Ich denke mir halt, dass es etwas geben muss, was halbwegs für mich passt und einfach ist. Die Brot und Butter Lösung. So einfach scheint es nun doch wieder nicht zu sein. Der Wesir hat es angesprochen. Wenn man nur stückchenweise weiter einsteigt, wächst mit dem Verstehen auch die Anforderung.

Es beginnt sich eine Teufelsspirale zu drehen. Nach wie vor bin ich nicht daran interessiert, tagelang irgendwelche Portfolios zu basteln um das letzte halbe Prozent irgendwo heraus zu bekommen.

Andererseits ist mir schon klar geworden, dass Fragen zu den Steuern und weitere Basics von mir selbst einfach ergründet und beantwortet werden müssen. Wenn da nur die Sache mit dem kleinen Fondsvolumen nicht wäre. Das kann ich schon wieder nicht bewerten. Das gibt es auch. Aber es ist eben für jeden etwas anderes.

Wie oben angesprochen, alles eine Sache der Definition. Seit wann schlappt der Held einmal durch die Szenerie, erschlägt den Drachen, heiratet die Prinzessin und gut ist.

Diese "Quests der Erleuchtung" sind nicht umsonst mindestens Seiten dick. Ich bin gerade auf der Suche nach einer 1x ETF sie zu knechten Ich glaube es wird der Vanguards. Liegt das daran, dass der ETF nicht diversifiziert ist? Das kann bei der Waffenindustrie ja egal sein, weil es immer Krieg geben wird. Wie stehst du dazu? Was sollte man beachten wenn man in diese Branche investiert?

Du hast zu diesem Thema leider noch nichts veröffentlicht, deswegen frage ich dich. Für eine Sektorenwette ist "moderat" doch eine sehr defensive Wertung.

Es sind immerhin Aktien. Was die Renditen angeht: Rüstungsgeschäft ist immer politisch. Das ist kein freier Markt, sondern ein hochregulierter, oftmals sehr grauzoniger Markt bei dem sich der durchsetzt, der das Game of Thrones am besten beherrscht. US-Rüstungsaktien sind da sicher gut postioniert. Ja, ich habe mir auch lange Gedanken über die Moral an diesem Geschäft gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: Krieg gab es immer, gibt es und wird es immer geben, das ist der Missstand der Menschheit der nicht zu beseitigen ist bis der Mensch sich wohl eines Tages selbst ausrottet und es dann tatsächlich Frieden gibt.

Um den Willen Krieg zu führen zu beenden, müsste man dafür sorgen, dass es keine Konflikte mehr gibt und die gibt es in der Politik doch immer. Garten Eden ist doch nichts weiter als eine graue Einöde, nur unsere rosarote Brille der Hoffnung macht diesen Ort schön. Des weiteren erhoffe ich mir, dass die MFFs und ARFs bei sich anbahnenden katastrophalen Währungskrisen, -schnitten oder Hyperinflation, wie im letzten Jahrhundert im Westen 2 mal und im Osten 3 mal vorgekommen, blitzschnell adequat reagieren und das Schlimmste verhindern.

Danke jedenfalls für Deine Hinweise. Ich schrieb ja auch, dass Aktien kein Mittel gegen Inflation sind ich bin aber auch sehr überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren keine nennenswerte Inflation oder hohe Zinsen sehen werden, wenn nicht das komplette Finanzsystem vorher zusammenbricht und neu gestartet werden muss.

Ich habe mich mit Managed Futures Fonds noch nicht beschäftigt, werde mich aber mal darüber schlau machen. Denn ich glaube, dass die Rahmenbedingungen, unter denen Fonds-Manager in KAGn arbeiten, überwiegend keine langfristig gute Performance ermöglichen. Auch sehe ich keinen Vorteil von Fonds ggü.

Aurelius oder Blue Cap. Wesentlich ist ja auch gar nicht so sehr die Preiskorrelation — was man braucht, sind stabile Cashflows, auch in einer Krise. Immobilien können ein Ansatz sein, ich bin mir aber unsicher, ob in Deutschland Immobilien ein krisensicheres Investment sind, da man als Vermieter im Zweifel nicht zahlende Vermieter gar nicht los wird kann und negativen Cashflow hat.

Aber auch hier würde ich wegen der mangelnden Transparenz von Fonds lieber auf Immobiliengesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften mit Immobilienschwerpunkt setzen z.

Dass Du mit Deinem Ansatz gut über die letzten Krisen gekommen bist, ist natürlich wirklich super. Jeder muss halt seinen Ansatz finden, und viele Wege führen zum Ziel ich fand es für mich z. Nur damit alle Anhänger von Aktien only wissen wie hart und lang so etwas sein kann: Wer kurz davor ausgestiegen wäre, hätte nur mit 2.

Und darin, dass solche Worst Case Scenarien in der Zukunft meist irgendwann sogar übertroffen werden, begründet sich mein Herumreiten auf möglichst vielen möglichst gering bis negativ korrelierten Assets, gleichverteilt investiert. Und dazu gehört für mich vor allem 1 das eigene Humankapital, das ich nie durch früher als unbedingt notwendiges Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess unnötig aufs Spiel setzen würde, 2 gesetzl. Fehlt hierbei noch etwas, um die Absicherung nach Pareto mit geringem Aufwand deutlich zu verbessern?

Da Aktien primär Sachwerte verbriefen, verstehe ich nicht, warum sie kein Mittel gegen Inflation sein sollen. Und worin begründet sich deine gewagte Langfristprognose zur Inflation?

Von Market Timing lasse ich auch die Finger bzgl. Mehrrendite bringt, die m. Die einzige Voraussetzung für das Funktionieten ist, dass die allokierten Assets Mean Reversion aufweisern.

Einzelaktien oder auch die Aktien oder Anleihen einzelner Länder. Meine allokierten ALs bzw. MFFs oder ARFs sind allerdings nichts anderes als meist täglich handelbare Hedgefonds, die gerade durch ihre Rahmenbedingungen besondere Talente anziehen, die wissenschaftlich nachgewiesen nachhaltig Überrenditen generieren.

Das muss man als Anleger jedoch durch sorgfältiges Due Diligence sicherstellen. Wer sich mit Beteiligungsgesellschaften gut auskennt, für den sind die sicher auch ein gangbarer Weg für gering korrelierte Assets.

Die haben aber m. Das verstehe ich nicht. Natürlich müssen alle Anlagen dazu ausreichend liquide sein. Daher ziehe ich ja u. Verstehe ich auch nicht. Hier sollte man beachten, dass der Dow Jones ein Kursindex ist, in den ausbezahlte Dividenden nicht mit einberechnet werden. Dadurch braucht er deutlich länger zur Erholung als ein Performance-Index, der die tatsächliche erzielte Rendite deutlich besser abbildet.

Der hatte sich inkl. Dividenden und inflationsbereinigt nach dem Crash innerhalb von 8 Jahren wieder erholt. Nach 15 Jahren wurde das Niveau von nicht wieder unterschritten Quelle: Wenn diese Überrendite wissenschaftlich nachgewiesen ist, dann hast du dafür doch bestimmt auch entsprechende Quellen zur Hand, oder? Thus, manager and strategy selection is important when allocating to these strategies.

Damit hat sich mein Aufwand damit gefühlt mehr als bezahlt gemacht. Und viel Nützliches gelernt habe ich auch dabei, um den Finanzmarkt viel besser zu verstehen. Du schlägst ja beispielsweise vor, bei der Asset Allokation vor allem den MDD zu minimieren und weniger die Volatilität. Mehrrendite auch nicht einfach auf die Entnahme aufschlagen. Zuletzt stellt sich natürlich auch noch die Frage: Wenn du deine Entnahmestrategie auf bestimmte Korrelationseigenschaften aufbaust, werden diese Korellationseigenschaften über deine gesamte Rentenphase hinweg Bestand haben?

Korellationen kommen und gehen, systematische Überrenditen werden wenn sie nicht z. Alle Anforderungen des Dreiecks lassen sich nicht systematisch gleichzeitig optimieren. Sicher erfüllen einige Strategien alle drei Anforderungen besser als andere, aber systematisch kann man höchstens einen Kompromiss aus allen dreien herstellen. Hallo Oliver, vielen Dank für deine kritische Auseinandersetzung mit meinen Vorschlägen. Das regt sehr zum Reflektieren an.

Volatilität habe ich mich wohl zu kurz ausgedrückt: Ich meinte, dass es besser sei, eher das m. Mit dieser Strategie sinkt gleichzeitig automatisch auch die für das SoRR relevante Volatilität des Gesamtdepots, ohne diese direkt über renditezehrende Barbestände steuern zu müssen.

Damit schafft man m. Ich meine, dass man somit das magische Dreieck doch ganz ohne Kompromiss geknackt hat. Denn die Entnahmeraten sind damit auf jeden Fall maximal und das Bankrottrisiko minimal. Dann schnallt doch jeder gern seinen Gürtel etwas enger und wartet so auf bessere Zeiten. Denn frei nach Goethe ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen, Jahren, Jahrzehnten….

Warum soll man die systematisch opportunistisch erzielte Rebalancingprämie nicht in erster Näherung 1: Die Rebalancingprämie ist m. Insofern halte ich es für ein zulässiges pragmatisches Vorgehen, wenn man die im ersten Ansatz als 1: Auf jeden Fall sollte es sich so oder so lohnen, die mit der Auswahl passender Anlageklassen und Einzelanlagen zu maximieren, oder?

Um die Frage nach der Stabilität bzw. Studien haben ergeben, dass diese Strategie immer noch eine optimale Heuristik für langfristige Anlageentscheidungen bei unbekannter zukünftiger Entwicklung ist. Die zugrundeliegenden Risiken müssen also sehr systematisch sein.

Wie bei einem System kommunizierender hydraulischer Röhren bewegen sich die Kapital- Füllstände dieser 3 immer im Gegentakt, was nachhaltig gleichbleibend relativ geringe Korrelationen zur Folge hat.

Sorry für die Überlänge. Diese Diskussion gefällt mir sehr gut, vermutich weil sie sich sehr an einem gemeinsamen einen Jeden betreffenden praktischen Ziel pragmatisch orientiert.

Die Rebalancingprämie wird ja typischerweise in Form einer durchschnittlichen geometrischen Renditedifferenz angegeben. Entscheidend für eine sichere Entnahmerate bzw. Deshalb muss man vorsichtig sein, diese Prämie einfach so auf die mögliche Entnahmerate aufzuschlagen — genauso wie man sich dafür hüten sollte, einfach die Durchschnittsrendite des Portfolios als Entnahmerate anzusetzen. Hallo Oliver, Ja klar. So einfach obendrauf addieren geht natürlich nie in der Finanzmathe.

Sorry für meine schlampige Bemerkung. Das Vorteilhafte bei der von mir vorgeschlagenen Maximierung der Rebalancingprämie durch Diversifikation mit sehr gering und bei Einbrüchen sogar negativ korrelierten Assets mit aktienähnlicher Rendite ist, dass gleichzeitig die Volatilität und der kritischste MDD besonders deutlich reduziert werden. Daraus ergeben sich sogar zwei Faktoren, die die mögliche Entnahmerate steigern: Daher lohnt sich nach meiner Erfahrung die mühsame Suche nach diesen speziellen Assets, auch wenn das auf den ersten Eindruck nicht spontan klar wird.

Aber aus der geringen bis negativen Korrelation kommt eine unerwartete Renditepower für das Gesamtdepot, selbst wenn die keine höheren Einzelrenditen als Aktien aufweisen.

Mein Gurkenglas kann es nicht sein. Bei meiner letzten Antwort an Andreas habe ich mich evtl. Ich halte Anteile an 3 Hauptanlageklassen: Und ein spannendes Hobby ist es für mich noch obendrein. Daneben befülle ich freiwillig maximal die Rentenversicherungen von meiner Frau und mir, um auch deren unkorreliertes Ertragsprofil und hohe Absicherung maximal zu nutzen.

Das Yale-Modell von David Swensen, das auch annähernd gleichverteilt in möglichst vielen gering korrelierten Anlageklassen anlegt, um einen möglichst gleichförmigen und werthaltigen Entnahmestrom nachhaltig auf ewig darzustellen, dient mir dabei als Vorbild.

Swensen macht das ganz ähnlich in Yale und nutzt lediglich Kurzläufer als Cash-Puffer. In der Entnahmephase plane ich dann umgekehrt vorzugehen, d. Die Bestimmung des Entnahmebetrages ist die schwierigste Aufgabe, aber mit der dargestellten Optimierung der Anlagestrategie m. Zum Crash von Das Pleiteproblem und die Entnahmestrategie wäre damit sicherer gelöst. Wichtig ist nicht was oben raus mehr bekommen kann, sondern was man in den schlechten Zeiten noch mindestens bekommt.

Ja, das Problem wäre mit einem Dividendenportfolio ganz gut gelöst, wenn du voraussetzt, dass diese Dividendenrendite auch für die nächsten Jahre inflationsbereinigt mindestens konstant bleibt.

Ein, zwei Firmenpleiten in einem meist wenig diversifizierten Dividendendepot oder generell sinkende Ausschüttungen können diesen Plan schnell umwerfen.

Und dann musst du Anteile verkaufen. Ebenfalls Anteile verkaufen musst du, wenn du dein Kapital bis zu deinem Tod teilweise oder vollständig verbrauchen möchtest. Viel wichtiger ist, ob die guten Zeiten oder die schlechten Zeiten zuerst kommen! Da das Portfolio durch die Entnahmen von Jahr zu Jahr schrumpft, bedeuten negative Renditen mit fortschreitendem Zeitverlauf immer weniger Verlust in absoluten Zahlen. Das ist eben ein Problem, wenn man kapitalgewichtet den Markt ohne Berücksichtigung der Bewertung kauft.

Das klappt gut, wenn man am Anfang eines Bullenmarktes, gepusht durch extrem niedrige Zinsen und Eingriff der Notenbanken steht. Inzwischen sind die Märkte aber sehr viel teurer geworden, wenn auch noch nicht so teuer wie in Japan Bewertungen scheinen bei diesen ganzen Markteffizienzportfolios überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, weil der Markt ja immer fair bewertet. Markteffizientportfolios sind auch nicht optimal, wenn das Portfolio laufend bespart oder noch viel schlimmer entspart wird.

Dazu aber mehr in einem späteren Artikel. Aus meiner Sicht sind das alles sehr sehr theoretische statistische Planspiele. Die Unsicherheitsfaktoren sind aber kaum berücksichtigt. Genau mit diesen Unsicherheitsfaktoren steht oder fällt der Plan aber. Ich kann nicht prognostizieren wie sich die Besteuerung von Erträgen aus Kapital entwickelt. Steigt der Steuersatz, sinkt er oder bleibt alles auf die nächsten 30 Jahre gesehen gleich? Werden sich die Renditen an den Aktienmärkten fortsetzen oder realisiert sich auch mal in den Renditen eingepreiste Risiko?

Bleiben die Zinsen so wie sind und was passiert mit der Inflation? Das sind für mich eigentlich die entscheidenden Fragen und nicht wie ich Vergangenheitswerte anhand von Formeln in die Zukunft fortsetze und daraus meine Schlussfolgerungen ziehe.

ETFs als Anlageform sind nun mal volatil und die Märkte und deren Entwicklung nicht prognostizierbar. Dafür gibt es andere Strategien, z. Anleihen wären eine andere Möglichkeit. Ist das gebildete Kapital hoch genug evtl. Immobilien können eine Option sein. Oder man geht es klassisch an und mischt die ganzen Einkommensströme sogar. Zu einer Strategie zählt für mich aber auch, dass man nicht alles auf Kante näht sondern Puffer einplant.

Jemand der aus der Vergangenheit den Durchschnitt ableitet und dann genau an dem Tag an dem er genug Kapital hat den Stift fallen lässt und seine Strategie als erfolgreich ansieht hat meiner Meinung nach nichts verstanden. Bei einer volatilen Anlage muss ich auch schauen was ist der worst case und was ist der best case und mit welchen Szenarien muss ich evtl.

Dann wird schnell klar dass Aktien zwar auch im Alter eine Option sein können, aber ich evtl. So könnte ich z. Durststrecken von Jahren über Tagesgeld oder Festgeld kompensieren um dann in Jahren der Überschüsse diese Rücklagen wieder zu bilden. Oder aber meine Fixkosten über andere Anlageformen mit konstantem Einkommensstrom decken, variable Kosten z.

Unter diesen Umständen werden panik- und giergetriebene Werteschwankungen zunehmen, da viele durch immer häufigeres Umschichten doch noch etwas mehr als den abnehmenden Durchschnittsertrag herausholen wollen. Da auch die klassische Absicherung durch noch lange sehr niedrige Zinsen unterhalb der Inflation teuer bleiben wird, gehe ich lieber den Weg der Verbesserung meiner Chancen durch Diversifikation mit gering korrelierten liquiden alternativen Anlagen insbes.

Wieviel Ertrag dann real herauskommen wird, ist beim vermeintlich systematisch abgesicherten Vorgehen mit rein klassischen Anlagen genauso offen wie bei der vorgeschlagenen Kombination mit unkorrelierten alternativen Anlagen, wobei ich mir vom letzteren Vorgehen aufgrund der signifikanten Umwälzungen insgesamt höhere Erträge erwarte.

Das ist auch nicht besser planbar aber auch nicht riskanter aber viel chancenreicher. Es ist nämlich i. Dieses Buch hat mir einen viel optimistischeren Blick auf die Zukunft voller neuer Chancen vermittelt. Eine alte chinesische Weisheit drückt das ganz kurz aus: Wertschwankungen sind für den persönlichen Cashflow völlig egal und sogar sehr hilfreich, wenn man das Einkommen aus Dividenden und nicht aus Kursgewinnen bzw.

Es gibt eigentlich nichts Hilfreicheres für den noch jungen Anleger, als ein Börsencrash. Geht der Kurs der Aktie nach unten wird sie billiger und man bekommt mehr Anteile für das gleiche Geld. Dividenden werden pro Stück bezahlt, also sind sinkende Kurse nichts nichts Schlechtes per se, solange sie nicht das Resultat aufgrund von nachhaltigen wirtschaftlichen Problemen bei dem dahinterstehenden Unternehmen sind.

Volatilität an sich ist langfristig kein Risiko, solange man nicht verkaufen muss. Und dennoch philophiert der Autor hier über die Probleme und Risiken einer Entnahmestrategie, warum das, wenn es doch egal ist ob man sein Einkommen aus dem Free-Cashflow der Unternehmen bezieht oder durch Verkäufe?

Die Dividendenrendite steigt wenn die Kurse fallen, zumindest unter der Voraussetzung, dass Dividenden nicht gekürzt werden, was auch in der Krise bei der überwiegenden Anzahl der Unternehmen nicht geschah. Nach einem Kursturz steigt die Dividendenrendite rechnerisch eben entsprechend, obwohl die absolute Höhe konstant bleibt, ohne dass das die Fähigkeit des Portfolios zur Generierung zukünftigen Einkommens dadurch geschmälert wird.

Der Buchwert ist für den Einkommensstrom irrelevant. Das ist ähnlich wie bei einem Mietshaus. Der Mietertrag bleibt konstant, auch wenn der aktuelle Verkaufswert fällt. Sorry, aber die Steilvorlage konnte ich leider nicht auslassen.

Vielleicht gibt dir das ein wenig zu denken, was für die LA-Investoren dann natürlich ungünstig wäre, wenn du deine konsequente Dividendenstrategie verlassen würdest. Denk mal drüber nach….

Ich habe mich nun damit beschäftigt und geprüft, ob es nicht doch möglich ist, die Performance eines MSCI World, der ja als Anlageprodukt auch deiner Meinung nach grundsätzlich empfehlenswert ist, in Verbindung mit möglichst hohen Dividendenzahlungen zu bringen. Keine Sorge, ich möchte nicht erneut die Frage diskutieren lassen , ob es sinnvoller ist, Dividenden zu erhalten, oder Anteile zu verkaufen.

Gefunden habe ich das: Natürlich kann man sagen, dass Resultate aus der Vergangenheit keine Garantie für Ergebnisse in der Zukunft sind, aber die Ähnlichkeit ist doch sehr beeindruckend.

Genau das ist ja auch mein Kritikpunkt am Dividenden-Fanatismus: Warum Dividendenaktien über alles lobpreisen, wenn es am Ende des Tages fast schnurzpiepegal ist, ob man in Dividendenaristokraten oder einen World-ETF investiert. Und da sind Dividendenaktien und HDY dann leider raus.

Nicht bei einem Dividenden-, sondern bei einem Einzelaktienportfolio betragen die laufenden Kosten null. Einzelaktien kann ich aber genauso gut halten, ohne eine Dividendenstrategie zu fahren. Umgekehrt könnte ich eine Dividendenstrategie mittels ETFs umsetzen, die dann wieder laufende Kosten erzeugen. MSCI mag ich eh nicht so, da die vollständige Liste der enthaltenen Werte nicht transparent ist und auch der Austausch von Werten nur schwer verfolgbar ist.

Leider missfallen mit die 0. Hat noch etwas wenig Volumen, kommt aber bestimmt noch:. Heirat mit 31 Alter Sparleistung 3k pa Sparen pm 6k pa sparen pm xy 9k pa sparen pm. Cashius schafft die 24k brutto pa mit Ausschuettungen im Alter von 60,7 26 Monate spaeter als Thessa. Gezahlte Steuern von Cashius bis dahin: Thessa kann im Alter extra was verjuxen oder ihre Kinder und Enkel reicher machen als Cashius. Nein, das macht er nicht. Aber diese Meinung der für lange Zeiten deutlich zurückgehenden Renditen ist ja keine Einzelmeinung, vgl.

Erwartung global japanischer Verhältnisse. Schon während meiner systematischen Anlegerkarriere von E. Wenn der wegfällt ist m. Rendite, also ohne jeglichen Marketing-Bias nicht wirklich viel mehr als Illmanen prognostiziert. Ein bisschen wohl selektierte Hedgefonds in Form von Liquid Alternatives hatte ich ja schon als Renditehelfer und Crashschutz vorgeschlagen. Bitte doch um etwas mehr Realismus.

Ey Oli, wann kommt dein zweiter Teil? Sie schreiben aber auch nicht, wie genau ein Ausstieb bzw ein Wiedereinstieg geregelt wurde. Wer ueberzeugt mich vom Gegenteil? Denken wir nur an den armen Mr. Dax, der gefuehlt noch eine Ewigkeit nach versuchte gleichzeitig abzusichern UND mit dem Markt nach oben zu laufen … die Armen, die seinen Fonds halten …. Schaust du dir meine Beiträge zu Liquid Alternatives bzw. Managed Futures weiter oben an, dann findest du zum Glauben.

Und ich glaube selber weiterhin daran. Ich glaube lieber an Jesus Christus, als daran, dass die LAs es mittel-langfristig schaffen immer wieder eine negative Korrelation zum Aktienmarkt zu generieren. Bis dorthin verursachen sie horrende Kosten systeminnewohnend und laufen schlechter als Long-Only. Ich halte persoenlich fuer viel wahrscheinlicher, dass: Es kaufen bereits Aktien: Vermutlich muessen die anderen irgendwann nachziehen es ist wie beim Monopoly-Spiel: Denn wie der erste Chart im o.

Danach erwarte ich eine sehr volatile Seitwärtsbewegung aller Assets, da die gigantischen gedruckten Geldmengen immer verzweifelter nach Rendite jagen werden, aber dabei nur von einer in die andere Asset weltweit hin und her vagabundieren m. Rendite, mehr risk-adjusted Return — deine Performance ist bisher sehr gut, gratuliere.

Wieviel Prozent davon sind durch Glueck und wieviel durch eigenes Koennen zustande gekommen? Wie schaetzt du das ein? Also wie bei einem unregelmaessigen Sparplan mit Aussetzern und grossen Batzen unterwegs. Wie saehe es also aus, wenn du jedes Investment einfach in den ACWI getaetigt und bis heute dort belassen haettest buy-and-hold? LiquidAlternatives ist ja erst seit kurzem dein Steckenpferd, oder? Aber geht mir auch so: Wenn Milliarden Menschen viele hundert Millionen neue Buerger im Mittelstand erzeugen und ein Teil davon anfaengt Aktien zu kaufen, bzw eben klarer wird, dass dies eine gute Moeglichkeit ist am globalen Wachstum persoenlich zu profitieren, mache ich mir um die zukuenftige Kursentwicklung keine Sorgen.

Ist doch voellig egal, ob dein Portfolio waechst oder schwankt oder nur stagniert?! Ja, die angegebenen Renditen sind Anfangs- zu Endwertbetrachtungen. Das Ergebnis war nicht sehr unterschiedlich: LAs sind wie bekannt schon seit 20 Jahren mein Steckenpferd!? Im Grunde genommen bin ich auch optimistisch bzgl. Aber die Geldmengen sind der realen und auch der erwarteten Entwicklung der Wirtschaftskraft doch schon arg vorausgeeilt und das schwingt auch wieder mal deutlicher zurück, einfach Bulle und Bär im zyklischen Wechsel wie schon immer.