Vor- und Nachteile von Wechselkursen?


4) Verschiedene Länder haben verschiedene Bankgesetze, die in erster Linie entweder mit kulturellen Bräuchen oder mit Anti-Geldwäsche-Richtlinien übereinstimmen Zum Beispiel, wenn Sie die Währung von [irgendwelchen] in THB umwandeln und sie auf ein .

Sie soll deshalb auch auf die Untersuchung der Krisenanfälligkeit eines Landes hinführen. Neben dem Balassa-Samuelson-Effekt sollen hierbei Auswirkungen eines hohen Dollarisierungsgrades untersucht werden. Am besten lassen sich die morgen, in einem Monat oder einem Jahr zu erwartenden Wechselkurse anhand des heutigen Wechselkurses vorhersagen. Warming up for the EU. Ein Wechselkursregime stellt die Summe der Politiken des Staates oder der Notenbank dar, die dazu dient, den Wechselkurs eines Landes zu beeinflussen.

Was ist ein fester Wechselkurs?

Fester Wechselkurs (fixer Wechselkurs, fester Devisenkurs, fixer Devisenkurs) ist ein Wechselkurssystem, in welchem ein Staat längerfristig ein festes Umtauschverhältnis seiner inländischen Währung zu einer anderen, ausländischen Währungseinheit, einem .

Deswegen können stabilitätsorientierte nationale Politiken eine Wechselkursstabilität nicht garantieren. Aufgrund des den Devisenmarkt strukturierenden "Marktmacher-Prinzips" stellen diese Zahlen die ihm zugrundeliegenden Veränderungen bei international gehaltenem Vermögen deutlich übertrieben dar. Der Versuch einer Zentralbank, eine Wertminderung ihrer Währung zu stoppen, ist an das Erfordernis gebunden, einem vom Haushalt vorgegebenen Devisenrücklagenbetrag zu folgen.

Dadurch wird sie für Spekulation seitens der Märkte anfällig. Will eine Zentralbank eine Wertsteigerung ihrer Währung abwehren, hat sie die Möglichkeit, ausländisches Vermögen für nationales Vermögen zu kaufen, für das ihr keine Mengenbeschränkungen auferlegt sind. Deswegen ist die Auswirkung von Devisenmarktoperationen auf kurzfristige Zinssätze im Euro-Währungsgebiet besonders sorgfältig zu untersuchen. Für das Vorgehen, den Plafond des Euro-Dollar-Kurses öffentlich anzukündigen, scheinen diese Bücher folglich nicht wirklich sachdienlich.

Für die Haltbarkeit einer Interventionspolitik sind die Kosten sterilisierter Interventionen im Rahmen zu halten. Sieht sich der Dollar vor einer Wertminderung geschützt, dann laufen keine Valutaverluste auf. Indem sie eine leichte Wertsteigerung des Dollar in die Wege leitet, würde sie den vom Zinsgefälle hervorgerufenen Verlust wieder ausgleichen.

Der in vorliegender Arbeit geschilderte Rahmen ist hauptsächlich für eine einseitige Interventionspolitik der EZB gedacht, die vor einem überzogenen Zuwachs des Euro gegenüber dem Dollar schützt. Da beide Zentralbanken erst bei einem Zuwachs der nationalen Währung ins Spiel kämen, wären sie jederzeit in der Lage, ihre Wechselkursziele erfolgreich gegen spekulative Angriffe der Märkte zu verteidigen.

Während in den zurückliegenden Monaten intensiv über die Geldmarktpolitik der EZB diskutiert wurde, hat das wissenschaftliche und politische Gespräch das devisenpolitische Konzept der EZB fast vollständig vernachlässigt. In ihrer "stabilitätsorientierten geldpolitischen Strategie" hat auch die EZB diesem wichtigen Thema nur wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Für den nicht unwahrscheinlichen Fall einer bedeutenden Wertsteigerung des Euro-Wechselkurses gegenüber dem Dollar wurden kaum begriffliche Vorbereitungen getroffen.

Mein Schwerpunkt gilt dem Euro-Wechselkurs gegenüber dem Dollar, die Hauptargumente sind aber auch für die Wechselkurse anderer Währungen gültig, insbesondere für das Pfund Sterling und den Yen. Meine Arbeit ist wie folgt strukturiert: In Kapitel 4 stelle ich zwei Schlüsselfragen der Interventionspolitik:. Für den Fall einer starken Dollarminderung schlage ich einen Rahmen vor, der es gestattet, eine wirksame Obergrenze für den Dollarkurs zu setzen, ohne die Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet zu gefährden.

Der Schwerpunkt der Arbeit ist der Dollar-Wechselkurs. In der ausführlichen "stabilitätsorientierten geldpolitischen Strategie" 2 der EZB wird die Rolle der Wechselkurspolitik in nur zwei Sätzen abgehandelt:.

In Reden von Präsident Duisenberg und seinen Direktoriumsmitgliedern 4 wird noch deutlicher, worin dieses Vorgehen begründet ist:. Artikel 2 des Vertrags — früher Artikel 2 besagt:. Zur Erörterung der EZB-Wechselkurspolitik ist es notwendig, vorab kurz die theoretische Basis und die empirische Evidenz flexibler Wechselkurse zu erörtern. Darüber hinaus ist die Bedeutung schwerwiegender Währungsfehlanpassungen im Euro-Währungsgebiet zu untersuchen.

Der theoretische Ausgangspunkt für eine Erörterung der EZB-Wechselkursstrategie ist die grundlegende Frage, wie Wechselkurse in einem System frei schwankender Wechselkurse definiert werden. Der Wechselkurs gilt in der Weltwirtschaft folglich vornehmlich als Stabilisator. Diese Sichtweise bildete auch die theoretische Grundlage der Befürworter von flexiblen Wechselkursen in den 60er Jahren:. Präsident Duisenberg für seinen Teil gibt ganz offensichtlich der ersten Sichtweise zu flexiblen Wechselkursen den Vorzug:.

In den zurückliegenden 25 Jahren wurden unzählige ökonometrische Untersuchungen zu den Determinanten flexibler Wechselkurse veröffentlicht. Am besten lassen sich die morgen, in einem Monat oder einem Jahr zu erwartenden Wechselkurse anhand des heutigen Wechselkurses vorhersagen.

Obwohl diese sogenannte "Zufallsweg-Methode" 7 alles andere als perfekt ist, so ist sie jedem anderen ausgeklügelten Modell, dem "Fundamentaldaten" oder andere Faktoren zugrunde liegen, doch zumindest ebenbürtig. Der theoretische Rahmen, auf den die EZB ihre Wechselkurspolitik zu basieren scheint, stützt sich nicht auf besondere empirische Untersuchungen 9. Sicher war die makroökonomische Politik der USA in den frühen 80er Jahren zu lasch und die japanische Wirtschaft durch die Niederschläge einer geplatzten Preisblase bei Vermögenswerten zu Beginn der 90er Jahre leidend, doch hätte dies in beiden Fällen eine Wertminderung verlangt, nicht aber einen extremen Zuwachs der eigenen Währung.

Der IWF , S. Besonders problematisch in diesem Kontext ist der sogenannte "J-Kurven-Effekt". Doch könnte eine darüber hinausgehende Wertminderung extrem gefährlich für die Weltwirtschaft werden. Alles in allem würde eine unkontrollierte Dollar-Wertminderung zu einer weltweiten massiven Rezession führen. Nachfolgend werde ich eine besonders weitreichende Interventionsstrategie vorschlagen und untersuchen. Dieses Vorgehen beruht sowohl auf dem " Portfolio-Bilanzkanal " wie dem " Zeichengabekanal " von Interventionen Die Wirkung des Zeichengabekanals hängt von der Glaubwürdigkeit des angekündigten Wechselkurszieles ab.

Ist eine solche Ankündigung wirklich glaubwürdig, brauchen kaum Interventionen erfolgen. Eine möglichst ehrgeizige Wechselkursstrategie fokussieren hat den Vorteil, die wesentlichen Probleme der Geldmarktinterventionen der EZB klar und deutlich erkennen zu können. Nötigenfalls werden weniger umfassende Strategien ausgearbeitet.

Verglichen mit den rund Mrd. Zu ihren wichtigsten Merkmalen zählt das " Marktmacher-Prinzip ". Diese Devisenmarkt-Organisation hat zur Folge, den Gesamtumsatz aufzublähen. Wie Schaubild 2 zeigt, kann ein Auftrag eines deutschen Unternehmens, Dollar für Euro zu kaufen, zu diversen Zwischentransaktionen zwischen den Marktmachern führen, bevor dieser Posten eine Bank erreicht, die für ihre Kunden Euro benötigt.

Aufgrund des Tempos, mit dem Zwischentransaktionen verlaufen, ist ein besonders hoher Multiplikator zwischen einer externen Transaktion und den internen Transaktionen nicht ausgeschlossen. Ebenso hat jede Devisenintervention einer Zentralbank den gleichen starken Multiplikatoreffekt.

Für eine Einschätzung der Effektivität von Devisenmarktinterventionen ist es folglich ebenfalls besonders wichtig zu wissen, in welche Richtung eine Intervention erfolgt:. Aus der Sicht der EZB ist es infolgedessen ein beträchtlicher Unterschied, ob ein steigender oder fallender Euro verteidigt werden soll. In der konkreten Situation der ersten sieben Monate des Jahres wäre es deutlich schwieriger gewesen, den Kurs zwischen Euro und Dollar zu stabilisieren, als in der nach wie vor hypothetischen Situation einer heftigen Dollar-Wertminderung.

Für viele Ökonomen, aber auch für die EZB ist eine aktive Interventionspolitik unvereinbar mit einer autonomen Geldpolitik.

Dargestellt ist diese Haltung im sogenannten "Inkonsistenzdreieck ", demzufolge es nicht möglich ist, feste Wechselkurse mit freien Kapitalbewegungen und autonomen Geldpolitiken zu kombinieren Schaubild 3. Auf den ersten Blick klingt dies wirklich überzeugend: Devisenmarkt-Interventionen wirken sich nämlich direkt auf die Geldbasis z.

Da die Geldbasis als wesentlicher Inputfaktor des nationalen Geldvorrat- oder Kreditvorrat- Prozesses betrachtet werden kann 18 , haben solche durch Interventionen herbeigeführte Veränderungen der Geldbasis weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft des Euro-Währungsgebiets.

Der Versuch beispielsweise, eine Wertsteigerung zu begrenzen, würde mit einem Anstieg der nationalen Geldbasis assoziiert werden. Isoliert gesehen hätte eine solche Interventionspolitik de fakto inflationäre Auswirkungen. In der Praxis dagegen suchen die meisten Zentralbanken die Auswirkungen von Interventionen auf die Geldbasis zu neutralisieren, zu " sterilisieren ", um die Kurse der eigenen Währung konstant zu halten.

Diese Veränderungen bei den Geldvorräten wirken sich insofern nicht auf die heimische Wirtschaft aus, als das Vermögen lediglich spekulativen Zwecken dient. DM September bzw. DM im Juli , über die Hälfte davon am Trotz dieser heftigen Interventionen hätten die kurzfristigen Kurse folglich ständig auf den Niveaus gehalten werden können, die vom Repro- und Diskontsatz der Bundesbank bestimmt wurden. Um den Euro vor einem Wertzuwachs gegenüber dem Dollar schützen zu können, verfügt die EZB mit ihrer Einlagefazilität über ein Interventionsinstrument, das es gestattet, nationale Geldmarktkurse exakt auf dem Niveau zu halten, das für die Wahrung der Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet nötig ist.

Da dieser Fazilität keine Grenzen gesetzt sind, können dergleichen Interventionen die Geldkonditionen im Euro-Währungsgebiet nicht beeinträchtigen. Sie darf die nationalen Zinsen zeitgleich mit einer Obergrenze für den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dollar anvisieren. Bei einer Euro- Wertminderung sähe die Interventionspolitik der EZB weit schwieriger aus, da sie nämlich durch eine vorgegebene Devisenreservensumme gebunden wäre.

Folglich ist die Glaubwürdigkeit solcher Interventionen von vornherein deutlich geringer. Da sterilisierte Interventionen eine nationale Geldpolitik unabhängig von der Wechselkurspolitik zulassen, können sie nur für den weiteren Wechselkurs zeichengebende Wirkung besitzen, nicht aber für weitere nationale geldpolitische Handlungen der Zentralbank. Wird die zeichengebende Wirkung dagegen als Signal für den weiteren Wechselkurs verstanden Dominguez und Frankel , S.

Bei einer solch starken zeichengebenden Wirkung ist über den Portfolio-Kanal sehr wahrscheinlich nur geringe Intervention erforderlich. Die Kosten sterilisierter Interventionen wirken sich direkt auf die Gewinne einer Zentralbank aus. Sie werden von drei Faktoren bestimmt: Im weiteren befasse ich mich eingehender mit dem Devisenankauf einer Zentralbank im Hinblick darauf, eine übertriebene Wertsteigerung ihrer Währung zu vermeiden.

Wechselkurse werden von einer Reihe von Faktoren wie Zinssätzen, Inflationsraten und Staatsschulden beeinflusst. Übersicht und Tastendifferenz 2. Was ist fester Wechselkurs 3. Was ist Floating Exchange Rate 4. Seite an Seite Vergleich - Feste vs. Das Ziel eines festen Wechselkurses besteht darin, den Wert der Währung eines Landes innerhalb eines festgelegten Grenzwerts zu halten.

Der feste Wechselkurs wird auch als 'festgelegter Wechselkurs' bezeichnet. Mit der stetig wachsenden Globalisierung gehen Länder zunehmend mit anderen Ländern in Geschäftsbeziehungen. Eingehende Transaktionen und die Lieferung von Waren oder Dienstleistungen erfolgen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Weichen die Wechselkurse in diesem Zeitraum erheblich voneinander ab, kann dies für das Unternehmen nicht von Vorteil sein. Ein stabiler Wechselkurs trägt daher zu einer besseren Prognose von Kosten und Einnahmen bei. Viele Länder beschränken ihre Währung, um sich von Marktschwankungen abzukoppeln und die internationale Wettbewerbsfähigkeit ihrer Exporte zu erhalten.

Eine abwertende Währung ist hinsichtlich der Exporte vorteilhaft, da die Exporte auf dem internationalen Markt billiger sein werden.

Infolgedessen wird die Wirtschaft nicht von der konstanten Schwankung der variablen Wechselkurse betroffen sein. Die Währungsbindung ist eine teure Ausübung, bei der das Land die Landeswährung unter Verwendung von Devisenreserven erwerben muss, wenn der Wert der Währung unter die Bindung fällt. Der variable Wechselkurs ist auch als "fluktuierender Wechselkurs" bezeichnet und ist eine Art Wechselkurssystem, bei dem der Wert einer Währung als Reaktion auf den Devisenmarktmechanismus schwanken darf.

Durch die Verwendung eines variablen Wechselkurses können Länder ihre eigene Wirtschaftspolitik beibehalten, da ihre Währung nicht durch die Veränderungen in einer anderen Währung oder einer Ware beeinflusst wird.