Geburtsurkunde - Erstbeurkundung - Anzeige



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Diese Sozialdienste leisten materielle und persönliche Hilfe in Notlagen. Die Sozialhilfebehörde erledigt auch Einsprachen gegen Entscheide. In zweiter Instanz befasst sich in der Regel eine kantonale Aufsichtsbehörde damit. Als letzten Schritt können rekurrierende Personen auch an die zuständigen Gerichte gelangen.

Gesamtschweizerisch haben ' Personen Leistungen der Sozialhilfe bezogen. Zwischen und hat sich die Sozialhilfequote kaum verändert. Es gibt aber grosse Unterschiede zwischen den Kantonen.

Städtisch geprägte Kantone haben eine höhere Sozialhilfequote als ländlich geprägte Gebiete. Besonders häufig auf Sozialhilfe angewiesen sind junge Erwachsene, Personen mit einem tiefen Bildungsniveau, Alleinerziehende sowie Ausländer und Ausländerinnen. Sozialhilfequote nach Altersklassen Sozialhilfequote nach Nationalität Unterstützungseinheiten nach Haushaltsstruktur Im Mittelalter war die Sozialhilfe, damals als Armenfürsorge bezeichnet, eine Sache der Kirchen, welche Almosen an Bedürftige verteilten.

Religiöse Orden führten einfache Spitäler und Hospizen, wo die Armen kostenlos behandelt wurden. Im Spätmittelalter begannen die Dörfer und Städte selber solche Armenhäuser zu unterhalten. Dies entsprach auch der Entwicklung in England und Frankreich: Die Armen sollen dort bleiben, wo sie sind.

Ebenso war man der Ansicht, dass Armen dort geholfen werden sollte, wo ihre Bedürfnisse bekannt sind — nämlich dort, wo sie leben. Die Tagsatzung beschloss , dass der Heimatort eines Armen für dessen Unterstützung aufkommen soll.

Die notorische Geldknappheit änderte sich erst im Jahrhundert, als die Gemeinden Fonds aus Schenkungen und Bussgeldern eröffneten, um flüssige Mittel für die Armen zur Verfügung zu haben. Gleichzeitig wurde öfters das Prinzip angewandt, dass die Verwandten von Notleidenden für deren Unterstützungen aufkommen mussten. Die Regelung mit dem Heimatort führte zuweilen zu einer gewissen Diskriminierung, da man seinen Heimatort nicht verlieren kann. Einen zweiten oder einen dritten Heimatort zu erwerben, war und ist nur durch eine kostspielige Einbürgerung am neuen Wohnort möglich.

Der Vermehrung der Armen versuchte man teilweise auch mit Heiratsverboten Herr zu werden, was mit der Verfassung von , die eine Unterscheidung der Menschen nach sozialer Situation untersagte, beendet wurde. Noch bis Ende des Jahrhunderts erhielten jedoch Fürsorgeabhängige Geld, um nach Amerika auszuwandern.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts begannen die ersten Kantone, Gesetze über Fürsorgeleistungen zu schaffen; existierten schliesslich in allen Schweizer Kantonen solche Regelungen.

Bis haben alle Kantone die Wohnortregelung übernommen. Nur noch bei offensichtlich wohnsitz- und obdachlosen Bedürftigen muss der Heimatort für das Existenzminimum aufkommen.

Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden besondere Ausbildungsgänge, um die ersten Sozialarbeiter auszubilden. Sie leiteten Heime für Waisen und Behinderte.

Die Ursachen, welche zu diesem Bedarf geführt haben, spielen keine Rolle. Zu den klassischen finalen Systemen gehören die öffentliche und die private Sozialhilfe. Sie knüpfen zwar an ein bestimmtes Risiko an Alter, Tod, Invalidität , unterscheiden aber nicht nach dessen Ursache Unfall oder Krankheit. Die Sozialhilfe ist eine Bedarfsleistung. Das heisst, es wird im Einzelfall abgeklärt, ob eine Person bzw. Wenn dies nicht der Fall ist, erhält der Haushalt Sozialhilfe. Bei Wohngemeinschaften, bei welchen nicht unbedingt eine gegenseitige Unterstützungspflicht gilt, werden die Situationen getrennt betrachtet.

Die Sozialhilfe leistet wirtschaftliche Unterstützung und, im Rahmen der Sozialberatung, persönliche, d. Dazu können weitere situationsbedingte Leistungen kommen für Ausgaben wie die familienergänzende Kinderbetreuung, Berufsauslagen etc. Die Sozialhilfe entrichtet nur Unterstützungen für laufende Ausgaben. Die Sozialhilfe finanziert nicht den Besitz, Unterhalt und Gebrauch von Personenwagen, sofern sie nicht dem Erhalt der Arbeitstätigkeit dienen oder vom gesundheitlichen Aspekt her notwendig sind, etwa bei Gehbehinderungen.

Die Sozialhilfe saniert auch keine Schulden. Bei medizinischen Behandlungen übernimmt die Sozialhilfe die Jahresfranchise sowie den Selbstbehalt der Krankenkasse. Ungedeckte, aber unerlässliche Behandlungskosten werden ebenfalls bezahlt. Zahnbehandlungen müssen einfach, wirtschaftlich und zweckmässig sein.

Sicherheitshalber ist der zuständigen Behörde vor der Einwilligung zu einer Behandlung durch den Sozialhilfeempfänger ein Kostenvoranschlag, falls möglich per Einschreiben zuzustellen. Das Kind ist verpflichtet, sich nach Vollendung des Lebensjahres zwischen der Heimatstaatsangehörigkeit und der deutschen Staatsangehörigkeit zu entscheiden, diese Optionspflicht regelt Paragraph 29 StAG.

Andere Personen haben nur dann ein Recht auf eine Urkunde, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen können. Die Urkunde stellt das Standesamt aus, das die Geburt des Kindes beurkundet hat. Ist dieses nicht bekannt, wendet man sich an den für die eigene Stadt oder Gemeinde zuständigen Standesbeamten. Um die Geburt eines Kindes beurkunden zu können, benötigt das Standesamt neben der Geburtsanzeige aus dem Krankenhaus noch weitere Unterlagen.

Ebenso müssen die eigenen Geburtsurkunden vorgelegt werden: Bei Heirat im Ausland eine Heiratsurkunde mit Übersetzung und rechtskräftiges Scheidungsurteil eines deutschen Gerichtes. Wurde eine Ehe im Ausland geschieden, ist eventuell eine separate Anerkennung erforderlich.

In allen Fällen ist ein gültiger Reisepass beziehungsweise Personalausweis der Mutter erforderlich. Die Anerkennung der Vaterschaft kann bei jedem Standesamt oder Jugendamt abgegeben werden, die Jugendämter informieren zudem über gemeinsame Sorgeerklärungen.

Vaterschaft und Sorgeerklärung können auch schon vor der Geburt geklärt werden. Diese Dokumente sind für den Eintrag nötig: Nachweis über eine bereits abgegebene Vaterschaftsanerkennung und eventuell einer Sorgeerklärung, eine Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister bei ausländischen Urkunden mit Übersetzung oder eine internationale Ausfertigung , ein gültiger Reisepass bzw.

Bei der Geburtsanzeige erhalten die Eltern einen Satz mit mehreren Geburtsurkunden, zwei Geburtsurkunden zur persönlichen Verwendung und vier Geburtsbescheinigungen für folgende Zwecke: Ob und in welcher Höhe für die Bescheinigungen Gebühren fällig werden, entscheidet das jeweilige Standesamt. Für die Ausstellung einer Urkunde zu späteren Zeitpunkten sowie für eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister verlangt der Standesbeamte auf jeden Fall eine Gebühr.

Davon befreit sind Urkunden, die für die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung oder zur Beantragung von Sozialhilfe oder von Ausbildungszulagen benötigt werden. Selbstständige weisen ihr Einkommen mit dem Steuerbescheid des letzten Kalenderjahres nach.

Elterngeld lässt sich bei der Elterngeldstelle beantragen, die oft beim Jugendamt angesiedelt ist. Wer bereits Mutterschaftsgeld bezogen hat, muss auch darüber einen Nachweis mitbringen.

Auch für Arbeitslosengeld brauchen Eltern einen Beleg. Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren! Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion. Wer es aber in seinem Leben wegen Faul- und Trägheit zu keinem oder nur zu einem unqualifizierten Ausbildungsabschluss gebracht hat, der ist eben nicht willkommen.

Wenn Sie sich selbst für so sozial halten — ich tue es ehrlich gesagt nicht, ich halte Sie für einen klassischen linken Maulhelden — , dann gründen Sie eine Firma und stellen Sie einfach die unqualifizierten Personen aus anderen EU-Ländern ein. Dann ist das Problem allseits gelöst. Aber dann müssten Sie sich ja selbst bewegen und das ist ja bekanntlich deutlich schwieriger als Erwartungen gegenüber anderen zu formulieren.

Also werden sie jetzt wieder gute Ausreden suchen, warum Sie gerade Ihre eigene Erwartungshaltung, die Sie gegenüber anderen hegen, nicht erfüllen können und wollen. Was anderes ist mir dazu nicht eingefallen. Merkwürdig das niemand sich darüber empört hat. Zum bizarren Kommentar von Thomas Vorländer fällt mir leider nichts ein.

Das muss jeder selbst für sich klären. Ich kenne den Herren nicht und habe nach der Hälfte aufgehört weiterzulesen. Als ich nach Österreich gezogen bin und mich dort angemeldet habe, musste ich deutscher Staatsbürger der Bezirkshauptmannschaft entspricht unseren Landratsämtern als zuständige Meldebehörde meine Einkommensverhältnisse nachweisen, obwohl ich bereits geraume Zeit Hausbesitzer an meinem dortigen Wohnort war.

Warum gibt es diesbezüglich keine EU-weit standardisierten Regelungen? Darum ging es jedenfalls nicht in dem Urteil, sondern um den Anspruch auf beitragsfreie Sozialleistungen. Dass es in dem von ihnen thematisierten Urteil nicht um das Aufenthaltsrecht ging, ist schon klar. Aber manche EU-Staaten z. Österreich verweigern anderen EU-Bürgern ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht, wenn diese nicht nachweisen können, dass sie für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen können.

Die Richter verhalten sich so, dass die Existenz ihrer Institutionen gewahrt wird. Bei Euro müsste jeder Richter dem ganzen Projekt eigentlich sofort den Saft abdrehen: Das bizarrste Urteil dieser Sorte war das zu Vorratsdatenspeicherung, bei dem uns Karlsruhe lang und breit erklärt hat dass die Brüsseler Regelungen grundgesetzkonform sind, nicht jedoch das Berliner Ausführungsgesetz. Jetzt kann es spielend durch ausgerechnet jene EU, die angeblich zur Vermeidung eines Vierten Reiches dient, umgangen werden.

Schuld ist eigentlich weniger die EU als vielmehr die deutschen Politiker, die das GG entsprechend umgestalten und die Richter einsetzen. Dass Politiker sich über ihre Schranken hinweg setzen wollen überrascht freilich nicht; deshalb muss ihnen der Mechanismus hierzu genommen werden.

Abwählen reicht nicht, denn es liegt in der Natur der Demokratie das irgendwann auch mal wieder die anderen dran kommen. Reformen der EU sollten daher auch darauf abzielen, EU-Recht subsidiär zu nationalem Verfassungsrecht zu machen, jedenfalls dann wenn staatliche Existenz und Grundrechte betroffen sind.

Eine EU, die ihre eigenen Verträge mal eben so brechen kann, kann per se unsere Grundrechte weniger gut schützen als nationale Gerichte i. Sozialgericht Berlin widerspricht dem Bundessozialgericht Alexander Dilger.

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Oder wie wollen sie sich erklären? Kommentar verfassen Antwort abbrechen Gib hier deinen Kommentar ein Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen: