Kategorie:Internationaler Handel


Im Allgemeinen ist die Wirtschaft zusätzlich vom Export von Rohmaterialien abhängig, wie z.B. Öl, Holz usw. (Vgl. Todaro , S. 27ff.). 3 Internationaler Handel. Handel zwischen Staaten kommt aufgrund von zwei grundlegenden Gründen zustande. Erstens betreiben Länder Handel miteinander, weil sie unterschiedliche Produktionsstrukturen aufweisen. Ziel ist es, dass jedes Land sich auf die Produktion Pages:

Des weiteren wird bei der Einführung neuer Techniken das Personal speziell geschult und weitergebildet. Er ging davon aus, dass es schwierig bzw.

Duales Studium Internationaler Handel

ist oft auch ein konzerninterner internationaler Handel (z. B. ein Handel mit Autoprodukten zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik, wenn Skoda-.

Nach Aufnahme des Handels zwischen beiden Ländern bildet sich ein Weltmarktpreisverhältnis, das zwischen den nationalen Preisverhältnissen liegen muss. Brasilien erhält dann durch den Verzicht von 0,9 Einheiten Textilien 1,2 Einheiten Maschinen, gegenüber einer Einheit zuvor auf dem Inlandsmarkt.

Die Einkommenspositionen beider Länder haben sich somit verbessert. Pa repräsentiert das inländische Preisverhältnis bei Autarkie. Es wird deutlich, dass Brasilien einen komparativen Produktionsvorteil bei der Produktion von Textilien aufweist, da es bezogen auf das Weltmarktpreisniveau Textilien günstiger herstellen kann. Brasilien wird daher die Produktion von Textilien bis zum Punkt D ausweiten, weil dort der relative Weltmarktpreis dem inländischen Grenzkostenverhältnis entspricht.

Durch diese Konzentration auf die Produktion mit einem komparativen Kostenvorteil entstehen also zusätzliche Gewinne: Der Handelsgewinn besagt, dass beide Länder ohne jede Veränderung der Produktionsstruktur, durch internationale Umverteilung der Güter einen zusätzlichen Nutzen erzielen. Voraussetzung hierfür ist allerdings die völlige Immobilität der Produktionsfaktoren.

Hebt man diese unrealistische Bedingung auf, gelangt man zum Spezialisierungsgewinn. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, stellt diese Politik das genaue Gegenteil der Importsubstitution dar. Ziel ist es nun, die wirtschaftliche Entwicklung und die Steigerung der Wohlfahrt durch Eingliederung in das System der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung zu beschleunigen.

Diese Integration, die Spezialisierung auf Güter mit komparativen Kostenvorteil und die Realisierung von Wohlfahrtsgewinnen durch internationalen Handel bilden den theoretischen Hintergrund der Exportdiversifizierungsstrategie.

Wichtige Voraussetzung ist es, die Produktion exportfähiger Güter zu erhöhen. Hohe Einkommenselastizitäten der Nachfrage nach Industriewaren lassen insbesondere für diese Produkte günstige Wachstumschancen erwarten. Wenn forcierte Anstrengungen zur Qualitätssteigerung, Weiterverarbeitung und Standardisierung unternommen werden, sind die Wachstumsaussichten auch bei rohstoffintensiven Produkten keineswegs ungünstig.

In diesem Zusammenhang ist darüber hinaus sehr wichtig, dass schon früh auf die Exportfähigkeit der Produkte geachtet wird und das die heimischen Produzenten ebenfalls frühzeitig ausländischer Konkurrenz ausgesetzt werden. Gerade dieser Faktor ist es, der eine Umstrukturierung der inländischen Produktion entsprechend den sich wandelnden komparativen Produktionsvorteilen fördert. Als weitere wichtige Voraussetzung zum Gelingen dieser Strategie wird in der Literatur angeführt, dass die Produktqualität gesteigert werden muss, bei gleichzeitiger Verringerung der Produktionskosten.

Ebenfalls wird für die Einrichtung von Freihandelszonen plädiert Wagner et al , S. Welches Ziel hat diese Politik nun? In der einfachen Form wird versucht, durch ausgeweiteten Export die Deviseneinnahmen eines Landes zu erhöhen. Dies ermöglicht es wiederum knappe oder nicht erhältliche Güter und Leistungen zu importieren, die für die weitere Entwicklung wichtig sind Investitionsgüter, Know-how etc.

In diesem Sinne hat die Exportförderung einen indirekten Entwicklungseffekt. Zumeist wird aber der direkte Entwicklungseffekt der Exportförderung betont.

In LDCs bestehen solche Potentiale zumeist in Form von offener oder verdeckter Arbeitslosigkeit, aber auch die verstärkte Nutzung natürlicher Ressourcen fällt darunter. Zusätzlich ermöglicht der Weltmarkt, zunehmende Skalenerträge auszunutzen und die Produktivität zu steigern. Ferner wird argumentiert, dass die verstärkte Konkurrenz auf dem Weltmarkt die Exportindustrie zwingt, durch ständige Innovation und Effizienzsteigerung ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Zusätzlich wird als Sekundäreffekt erwartet, dass das im Exportsektor erhöhte Einkommen über den Konsum im Sinne des Multiplikatoreffekts das Wirtschaftswachstum verstärkt Vgl.

Im folgenden sollen die Wirkungen auf die Wohlfahrt durch die Einführung eines Importzolls analysiert werden. Aufgrund des erhöhten Inlandspreises und der gleichzeitigen Mengenausweitung steigt die Produzentenrente um a.

Hat das Land hingegen Einfluss auf den Weltmarktpreis, steigern sich die Zolleinnahmen des Staates um e. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Handelsbarrieren immer die Weltwohlfahrt verringern, ebenfalls aber auch in den meisten Fällen die Wohlfahrt des erhebenden Landes. Die Eingliederung dieses Punktes bei den Vorteilen des internationalen Handels scheint daher gerechtfertigt. Als eines der wichtigsten Argumente gegen internationalen Handel wird das Infant Industry Argument angeführt, welches mit dem Erziehungszollgedanken von Friedrich List übereinstimmt.

List forderte schon im vorletzten Jahrhundert Schutzzölle gegen die damals übermächtige britische Industrie, um den Aufbau einer deutschen, wettbewerbsfähigen Industrie voranzutreiben. Er ging davon aus, dass es schwierig bzw. Zu hoch wären die Anfangskosten aufgrund der geringen Erfahrung der Manager und Arbeiter. Um dieser Problematik auszuweichen, soll ein temporärer Zollschutz der heimischen Wirtschaft die Möglichkeit geben, sich genau diese Kenntnisse und Erfahrungen anzueignen.

Nach dieser Lernphase sollte die eigene Wirtschaft für den internationalen Wettbewerb gewappnet sein. Wichtig bei dieser Sichtweise ist, dass sich die geschützte Industrie auf die Produktion der Güter konzentriert, bei der sie komparative Kostenvorteile besitzt. Wenn dies nicht der Fall ist, wird sie niemals international konkurrenzfähig werden. Weiter spricht für die Einführung eines Schutzzolls das Auftreten externer Effekte. Andere Unternehmen partizipieren also kostenlos am Know-how des Innovators, der dadurch möglicherweise wieder aus dem Wettbewerb gedrängt wird.

Des weiteren wird bei der Einführung neuer Techniken das Personal speziell geschult und weitergebildet. Dieses ist für das Unternehmen gleichzusetzen mit Investitionen. Findet nun ein Arbeitsplatzwechsel statt, profitiert ein Konkurrenzunternehmen von diesen Kenntnissen, ohne dass diesem dafür Kosten entstanden sind. Das Unternehmen, das die Kosten des Erwerbs dieser Kenntnisse und Fähigkeiten trägt, bewirkt einen positiven externen Effekt, für den es nicht entschädigt wird. Es kommt also die Frage auf, ob solche Investitionen überhaupt getätigt werden sollen, wenn die Gefahr besteht, dass diese sich nicht auszahlen werden.

Dieser Gefahr soll mit einem Schutzzoll des entsprechenden Sektors begegnet werden Vgl. Investitionsgüter müssen laut Prebisch und Singer weiterhin importiert werden. Dabei müssen folgende Bedingungen beachtet werden:. Die Einkommenselastizität der Nachfrage nach Primärgütern ist niedrig, d.

Das Engelsche Gesetz veranschaulicht diesen Sachverhalt, indem es darauf hinweist, dass der Nahrungsmittelkonsum nicht unbegrenzt gesteigert werden kann. Bei steigendem Einkommen nimmt der Nahrungsmittelkonsum bezogen auf die Gesamtausgaben vielmehr prozentual ab. Forward-linkages entstehen, wenn durch verbesserte Vorprodukte sich wiederum neue oder bessere Endprodukte herstellen lassen.

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