Veröffentlicht in. die bank. Nr. 4/2010



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Fokussierung auf nominalen Wachstum lässt uns den Anstieg des BIP überbewerten, weil ein Teil des Zuwachses auf den reinen Preisanstieg zurückzuführen ist.

Vergleich der Lebenshaltungskosten und Einordnung von Lohnniveau. Betrachtet man den Zeitraum seit , dann stimmt die Aussage formal.

Insofern ist die Aussage unsinnig und kann leicht zu Fehlinterpretationen führen. Was für ein Entwicklungsmuster erkennen Sie und wie kann man das erklären?

Das Entwicklungsmuster ist eindeutig: Wir haben es also mit dem Trend einer bislang ständig abnehmenden durchschnittlichen Wachstumsrate zu tun. Auch in der Vergangenheit hat es rezessive Phasen der konjunkturellen Entwicklung gegeben , , , , , in denen das Wirtschaftswachstum negativ war, aber der Einbruch ist schon einmalig.

Übung 2 - Lösung Einführung in die Ökonomie Oktober Aufgabe 1: Grenzen des quantitativen Wachstums 1. Das aggregierte Angebot 3. Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1. Elastizitäten Interessant ist auch zu wissen wie die Nachfrager auf Preisveränderungen reagieren. Bundesversicherungsamt Zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz Prüfungsaufgaben für das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde Zwischenprüfungen Aufgabe 2 1. Grundbegriffe wichtigste Variable in der Makroökonomie: Musterklausur SS Prüfungsfach: Lasten der Besteuerung a Gesetzliche vs.

Gesetzliche Inzidenz Gibt an, wer gesetzlich die Last einer Steuer zu tragen hat. Ökonomische Inzidenz Gibt an, wer. Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Prof.

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Wirkungsorientierung im Bereich der Steuern und Abgaben Wien, am 9. Einfluss von ICT auf die Arbeitswelt halit. Klausurfragen mit Antworten SS 1. Übungsblatt - SS relevante Literatur: Pindyck Kapitel 1,2; Vorlesungseinheit 1,2,3 behandelte Themen: Reale Preise, kompetitive Märkte. Dies gilt insbesondere auch für die Anrechnung von Emissionen, in deren Konsequenz Emissionen verpflichtend reduziert werden sollen.

Im Anschluss an die Darstellung des Status quo werden verschiedene in den Klimaverhandlungen diskutierte Anrechnungsansätze für post vorgestellt, und qualitativ bewertet. Sie unterliegen ebenfalls einer Expertenprüfung. Dabei werden Emissionen und Einbindungen 3 von Wäldern unter dem Landnutzungssektor für alle fünf Kohlenstoffspeicher berichtet.

Die fünf berichteten Kohlenstoffspeicher im Wald sind: Da dies jedoch unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Möglichkeiten geschehen soll, liegt die Anzahl der abgegeben Berichte zwischen eins und, in einem einzigen Fall, fünf.

Die Berichte enthalten im Idealfall Treibhausgasinventare für mindestens zwei Jahre, ebenfalls in Abhängigkeit der nationalen Kapazitäten. Diese unterscheiden sich grundsätzlich von den aktuelleren Vorgaben von bzw. Für die Gruppe der Entwicklungsländer gelten bisher keine Reduktionsziele und Anrechnungsvorschriften für die Erfassung von Emissionen im Forstsektor ebenso wie für andere Quellgruppen.

Anrechnungspflichten der Annex I-Länder unter dem Kyoto-Protokoll Während die Berichtspflicht lediglich die Erstellung und Einreichung von Treibhausgasinventaren und gegebenenfalls ergänzenden Informationen regelt, wird unter der Anrechnung ermittelt, ob Emissionsreduktionsziele erreicht bzw.

Der erste Verpflichtungszeitraum des KyotoProtokolls umfasste die Fünfjahresperiode , der zweite Verpflichtungszeitraum umfasst , ist aber bis dato Stand Februar noch nicht von der EU ratifiziert. Im Gegensatz zur Berichterstattung des Landnutzungssektors wird unter der Anrechnung nicht nach Landnutzungskategorien z. Forest land remaining forest land, kurz FLrFL, siehe auch 2. AR , Entwaldung Deforestation, Abk.

D und Waldbewirtschaftung Forest Management, Abk. AR und D Aktivitäten werden in Artikel 3. In der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokoll mussten AR und D Aktivitäten verpflichtend angerechnet werden, während die Länder individuell entscheiden konnten, ob sie auch FM sowie andere 3.

Der Grund ist, dass mit Japan, Kanada und insbesondere Russland waldreiche Länder keine weiteren Minderungsverpflichtungen unter dem Kyoto-Protokoll übernommen haben oder vollständig aus dem Abkommen ausgestiegen sind.

Die Haupttreiber der Entwaldung sind je nach Land kommerzielle Landwirtschaft, Subsistenzwirtschaft, Bergbau und Infrastrukturprojekte. Walddegradierung wird vor allem durch Subsistenzaktivitäten vorangetrieben, z. NAMAs sollen dazu beitragen, emissionsrelevante Sektoren in eine emissionsärmere Entwicklung zu überführen.

Hinzu kommt, dass sich die Mechanismen weitestgehend unabhängig voneinander entwickelt haben und zum Teil unterschiedliche Ansprüche an Teilnehmer und Berichterstattung stellen siehe Tabelle 2. Dies kann bei begrenzten institutionellen und finanziellen Kapazitäten eine besondere Herausforderung für die Länder darstellen. Letzteres erlaubt gewisse Flexibilität bei der Berechnung der Referenz und berücksichtigt die unterschiedlichen ökonomischen und technischen Kapazitäten der Länder.

Der brasilianische Vorschlag zur Referenzlevel-Berechnung ist von besonderem Interesse, da Brasilien nicht nur ein Schwergewicht hinsichtlich Entwaldung ist, sondern auch bereits beachtliche Reduktionen hinsichtlich seiner Entwaldungsrate vorzuweisen hat.

Abbildung 6 zeigt die brasilianische Submission, die Ausgang für drei Referenzlevel zwischen und darstellt. Ausgehend von einem festen Startjahr werden für Fünfjahresperioden die mittleren Emissionen als Referenzlevel festgelegt: Brazil , übersetzt Brasilien hat das Angebot subnationaler Referenzlevel angenommen, und ein Referenzlevel für das Amazonas Biom erstellt.

Die Referenzlevel entsprechen der Fortschreibung des Mittelwertes über einen historischen Zeitraum. Bereits getroffene oder geplante waldrelevante Politiken und deren Auswirkungen auf die Entwaldung im Amazonas wurden nicht mit einberechnet Brazil Damit wird der Referenz ein BaU-Szenario zugrunde gelegt.

Diese Vorgehensweise ist schematisch in Abbildung 7 dargestellt. Eigene Darstellung Die Erstellung subnationaler Referenzlevel, die zudem nur von den Ländern ausgewählte Aktivitäten berücksichtigt im Falle Brasilien: Entwaldung , birgt die Gefahr von Leakage innerhalb des jeweiligen Landes. Für einzelne Länder kann diese Gefahr durch nationale Referenzlevel die alle Aktivitäten umfassen gemindert werden.

Auf globaler Ebene gilt- solange sich nicht alle Länder unter einem globalen Abkommen zur Anrechnung von Emissionen verpflichten, besteht die Gefahr von transnationalem Leakage Ewers und Rodrigues Gan und McCarl Dafür müssen zwei Faktoren festgelegt werden: Beide Faktoren wurden und werden unabhängig voneinander im Verhandlungskontext diskutiert.

Die drei relevantesten Anrechnungsansätze sind: Die räumlichen Systeme für die Berichterstattung und Anrechnung von Netto-Emissionen aus Wald unterscheiden sich zwischen den existierenden Pflichten. Im Folgenden sind für jedes räumliche System die Vor- und Nachteile zusammengefasst. Die Bewertung erfolgt hinsichtlich Datenaufwands für den Anwender und Klimaeffektivität. Landbasierter Ansatz Die Treibhausgasinventare unter der Konvention für den Landnutzungssektor werden für verschiedene Landnutzungen und Landnutzungsänderungen berichtet.

Vor- und Nachteile Landbasierter Ansatz vergleichbar mit der Konventionsberichterstattung: Durch die Erfassung der gesamten Landfläche wird das full carbon accounting wenn auch nicht bedingt, so doch wahrscheinlich.

Des Weiteren ermöglicht der Ansatz eine hohe Transparenz und eine gute Vergleichbarkeit zwischen den Staaten. Mit einer Anrechnung basierend auf den Landflächen wäre die Erfassung des Landnutzungssektors konsistent mit dem übrigen Inventar Bsp. Die Finanzierung dieser Prozesse, insbesondere in den Non-Annex I-Flächenländern und den least developed countries, stellt eine Hürde dar.

Eine freiwillige Beteiligung des privaten Sektors über freiwillige Kohlenstoff-Märkte ist bei diesem Ansatz deutlich schwieriger als bei einem projektbasierten Ansatz.

Aktivitätsbasierter Anrechnungsansatz Unter dem Kyoto-Protokoll werden keine Landnutzungskategorien angerechnet, sondern Aktivitäten. Aktivitäten sind eindeutig auf menschliche Eingriffe zurückzuführen, und für die Auswirkungen auf Netto-Emissionen können die Länder verantwortlich gemacht werden. Die Aktivitäten umfassen für den Wald, wie bereits unter 2. Die Aktivität FM bezieht sich nur auf solche Wälder, die innerhalb des nationalen Hoheitsgebietes vom Menschen bewirtschaftet werden.

Deutschland, oder nur einen Teil ihrer Wälder als bewirtschaftet definieren, wie z. Entwaldung oder Entwässerung können emissionsrelevante Aktivitäten in den Fokus gestellt werden.

Kyoto-Protokoll-Länder haben bereits umfassende Erfahrung mit diesem Anrechnungsansatz gesammelt. Dies schränkt die Transparenz und die Vergleichbarkeit der Anrechnung ein. Finden mehrere Aktivitäten auf derselben Fläche statt, muss eine Hierarchie der Aktivitäten berücksichtigt werden um doppelte Anrechnung zu vermeiden, was eine potenzielle Fehlerquelle darstellen kann.

Da die landbasierte Berichterstattung unter der Konvention bereits implementiert ist, muss für die aktivitätsbasierte Anrechnung unter dem Kyoto-Protokoll ein zusätzliches Inventar erstellt werden. Eine freiwillige Beteiligung des privaten Sektors ist bei diesem Ansatz schwierig abzubilden. Projektbasierter Anrechnungsansatz Ein drittes System ist die projektbezogene Betrachtung.

Hierbei wird im Rahmen eines Projektes eine Projektfläche definiert, für die Netto-Emissionen angerechnet werden. Der Projektansatz kann eine Übergangslösung zu einer umfassenderen Anrechnung darstellen. Die Umsetzung auf Projektebene hat damit nur einen geringen oder keinen Einfluss auf die Treiber von Entwaldung und Walddegradierung.

Je geringer der Umfang der Projekte ist, umso höher sind in der Regel die Transaktionskosten. Dies stellt einen erheblichen Nachteil für die Finanzierung dar. Eine begrenzte Projektlaufzeit kann zudem keine dauerhafte Überwachung der Emissionsentwicklung bzw.

In internationalen Foren — wie G8 und G20, UN Versammlung oder der Klimarahmenkonvention — werden Problemlösungen diskutiert und finanzielle und technische Unterstützung vereinbart. Nachfolgend werden Beispiele für Klimapolitikinstrumente, ihre Anwendung sowie die Vor- und Nachteile ihres Beitrags zur Erreichung der Klimaschutzziele gegeben. Instrumente der Klima- und Umweltpolitik Ordnungsrecht Rechtsnormen Gebote und Verbote indirekte Verhaltenssteuerung freiwillige Selbstverpflichtungen Umweltmanagement betriebl.

Eigene Darstellung nach Lambrecht et al. Laut einer Befragung von Umweltexperten der Wirtschaft im Jahr werden Entscheidungen mehrheitlich von Regulierungen auf nationaler und europäischer Ebene abhängig gemacht. Mehr als 50 Prozent der Befragten geben bessere Marktchancen als Grund für Klimaschutzaktivitäten an. Freiwillige Selbstverpflichtungen werden immerhin von 45 Prozent genannt. Förderprogramme spielen allerdings für unternehmerisches Handeln demnach nur eine untergeordnete Rolle vgl.

Die adressierten Akteure erhalten Vorgaben, die ihren Handlungsspielraum eingrenzen und ein bestimmtes Agieren erfordern. Vorsorgeprinzip, Verursacherprinzip, Gemeinlastprinzip und das Kooperationsprinzip.

Rechtsnormen sind staatlich gesetzte Regeln, die mit Sanktionen durchgesetzt werden können. Beispielsweise macht der Gesetzgeber Vorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen z. Forest Trends et al. Dieses Instrument findet in Deutschland besonders hinsichtlich Landnutzung und Landnutzungsänderungen bereits starke Anwendung. Ein solcher Kompensationsmechanismus ist sowohl international, national, sub-national als auch lokal einsetzbar Forest Trends et al.

Das Prinzip erlaubt es nur den energieeffizientesten Elektrogeräten einer Sparte auf den Markt zu kommen. Vor- und Nachteile von ordnungsrechtlichen Instrumenten - Schnelle Schadensvermeidung bzw.

Schadensbeseitigung möglich - Umsetzungsebene: Umweltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nachhaltig nur in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten durchzusetzen ist. Der Kompensationsmechanismus wird als Klimaschutzinstrument eingesetzt, bei dem Unternehmen und Privatleute die Emissionen ihrer Aktivitäten durch Einsparungen oder Einspeicherung von Kohlenstoff an anderer Stelle wieder ausgleichen.

Dabei bleibt allerdings die Treibhausgasbilanz gleich, da keine Emissionsminderung stattgefunden hat. In der Vergangenheit haben auch freiwillige Umweltschutzanstrengungen zur Weiterentwicklung und Vermarktung von effizienteren Produkten zu Fortschritten bei der Erreichung der Umweltschutzziele in verschiedenen Wirtschaftsbereichen geführt.

Damit kann der Konsument seine Kaufentscheidung an dem realen Preis des Gutes orientieren und die Unternehmen können sich durch umweltfreundlichere Produkte einen Marktvorteil verschaffen. Zertifizierte Landwirtschaftliche Produkte verzeichnen eine steigende Marktnachfrage weltweit.

Facts and Figures https: Ökonomische Mechanismen entfalten ihre Wirkungen vor allem dort, wo eine schnelle und dauerhafte Schutzwirkung erzielt werden soll.

Qualitätsaspekte spielen dabei in der Regel nur eine untergeordnete Rolle. Dabei steht bei allen fiskalischen Instrumenten ein ökonomischer Wert Preis für die Nutzung von Umweltgütern im Vordergrund. Dabei kann sowohl der Staat die Preise vorgeben exogen, Bsp. Ökosteuer oder der Preis für ein Umweltgut wird durch den Markt gebildet endogen, Bsp.

Die Akteure können sich dann individuell anhand des Preises entscheiden, wie, wann und ob sie die Nutzung der Umweltgüter einschränken. Unternehmen können sich im wirtschaftlichen Vergleich zu anderen Akteuren absetzen, wenn die Grenzvermeidungskosten geringer sind, als der staatlich festgelegte Preis für eine bestimmte Menge an Umweltverschmutzungsrechten vgl.

Bei der Betrachtung fiskalischer Instrumente kann grundlegend in Preisregulierende Instrumente und Mengenregulierende Instrumente unterschieden werden: Preisregulierende Instrumente Preisregulierende Instrumente wie Steuern, Subventionen oder Förderprogramme geben der Nutzung knapper Umweltgüter einen einheitlichen Preis. Ziel ist es die Nutzung der Umweltgüter zu reduzieren. Dabei wird darauf geachtet, dass ökonomische Parameter wie die Wirtschaftswachstumsrate und der zukünftige wirtschaftliche Fortschritt bei der Preisbildung berücksichtigt werden.

Eine Anpassung des Preises ist dann nötig, wenn beispielsweise die technische Entwicklung falsch eingeschätzt wurde und es dadurch in der Konsequenz zu einer Unter- oder Überfüllung des Zieles kommt. Dieses idealisierte Modell hat den Vorteil, dass es einen konkreten Lenkungseffekt für alle Akteure erzeugen kann und durch die finanziellen Abgaben auch zu Staatseinnahmen führt. In der Umsetzung weichen die Steueranpassungen oft von diesem Modell ab, da die Politik beispielsweise Ausnahmen für bestimmte Wirtschaftszweige einräumt.

In Deutschland wurden die Steuergesetze im Jahr hinsichtlich einer ökologischeren Lenkungswirkung umgestaltet. Auch die Mineralölsteuer wurde nach ökologischen Kriterien umgestaltet; so wurde eine Verteuerung von verbleiten und schwefelreichen Kraftstoffen eingeführt.

Von der Mineralölsteuer sind bestimmte produzierende Unternehmen allerdings zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen ausgenommen. Hierbei wird angestrebt aus Klimaschutzgründen den Preis auf kohlenstoffhaltige Produkte zu erhöhen. Zu den preisregulierenden Instrumenten gehören auch Subventionen. Dies sind staatliche Zuwendungen, Bevorteilungen oder Vergünstigungen, um ein bestimmtes politisches und gesellschaftliches Ziel zu erreichen.

Subventionen können auf nationaler, regionaler bspw. EU sowie internationaler bspw. Welthandelsorganisation Ebene vereinbart werden. Eine Rolle als Klimaschutzinstrument spielen hier beispielsweise die Abschaffung bestehender Subventionen klimaschädlicher Energieträger wie Braun- und Steinkohle; die Subvention klimafreundlicher Energieträger wie Wind- oder Solarenergie Einspeisevergütung ; eine Gemeinsame Agrarpolitik GAP der EU mit gemeinsamer Marktordnung und finanzieller Unterstützung bei der Entwicklung des ländlichen Raumes.

Dies hat den Vorteil, dass die Zielvorgaben in der Regel genau erreicht werden. Damit Akteure mehr als den erlaubten Satz an Umweltverschmutzungsrechten nutzen können, müssen sie sogenannte Umweltnutzungszertifikate kaufen.

Da der Preis nicht politisch festgelegt ist und sich die Entwicklung für die Zukunft nicht vorhersagen lässt, gibt es für mengenregulierte Ansätze eine Preisunsicherheit. Zielstellungen zur Reduktion der Umweltnutzung, die komplexe Ökosystemfunktionen betreffen bspw.

Regen- Waldschutz lassen sich nur unzureichend durch den Handel mit Umweltnutzungsrechten erfüllen. Zum Handel mit Umweltnutzungsrechten muss eine Obergrenze für bestimmte Emissionen z. Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid, Stickoxid innerhalb eines konkreten Gebietes und eines konkreten Zeitraums festgelegt werden. Verschmutzung der Atmosphäre einschränkt und die Marktteilnehmer entscheiden können, wie sie diese Verringerung erzielen.

Die existierenden internationalen Handelssysteme haben unterschiedliche Zielstellungen und Strukturen: Regulierung von CO2 z. CO2-Handelssysteme sind international weit verbreitete Klimaschutzinstrumente: Durch welche Instrumente die Kyoto-Länder ihre Verpflichtungen erfüllen ist flexibel.

Die EU hat einen internen Emissionshandel zwischen Unternehmen eingerichtet. Nur durch eine ambitionierte Klimaschutzpolitik und die zielgerichtete Verknappung der Emissionszertifikate ist dieser mengenorientierte Ansatz nachhaltig und die Preise für die Zertifikate auf einem stabilen hohen Niveau. Vor- und Nachteile von mengenregulierenden Instrumenten - Zielgenauigkeit - Setzt ökonomischen Anreiz - Umsetzungsebene: Die Einbeziehung des Privatsektors bei der Erfüllung der Klimaschutzziele im Landsektor kann einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Reduktion der Treiber der Entwaldung national und international leisten.

Unterschiedliche Finanzierungsquellen, die unter privatem Management stehen; 2. Vertragsnaturschutzoder Vertragslandwirtschaftskonzepte, die mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden und 3. Zu den privaten Akteuren, die ein nachhaltiges Landnutzungssystem wesentlich unterstützen können, gehören Holzunternehmen und industrielle Landwirtschaftsunternehmen, genauso wie Kleinbauern und Bauern, die nur für ihren Eigenbedarf produzieren.

Diese Akteure sind zwar zum einen verantwortlich für die Zunahme der Entwaldungsrate, zum anderen haben in den letzten Jahren auch einige Unternehmen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele in ihre Produktionsrichtlinien integriert. Dies ist bei einem Teil das Ergebnis von freiwilligen Verpflichtungen und bei anderen Akteuren auf der Basis von nationalen Richtlinien eingeflossen.

Investitionshemmnisse im Landwirtschaftssektor in Entwicklungsländern sind: Das Programm richtet sich an alle deutschen und europäischen Unternehmen sowie ihre Tochterfirmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das Unternehmen trägt im Rahmen der Zusammenarbeit mindestens die Hälfte der Gesamtkosten, zu denen das Bundesministerium bis zu Ein weiteres Beispiel ist ein Projekt in Mali, wo die Gewinnung alternativer Rohstoffe gefördert werden soll.

Mali ist stark von den Exportgütern Gold und Baumwolle abhängig. BMZ Abbildung Eigene Darstellung nach Streck et al. Das Besondere an diesem Ansatz ist der direkte Anreiz für Landwirte oder Landbesitzer Naturschutzleistungen zu erbringen vgl. Verglichen mit ordnungsrechtlichen Instrumenten der Umweltpolitik ist dieser Ansatz freiwillig und vertraglich bindend. Laut Börner et al. Mit Landbesitzern vor allem Familien und Kommunen wird ein Vertrag über bestimmte Dienstleistungen geschlossen, wofür sie bei der Erfüllung der Bedingungen Geld bekommen.

Frauen , die in Naturschutzgebieten leben, bekommen monatlich ca. Das Programm besteht aus vier Komponenten: Private Landbesitzer und indigene Gemeinden müssen einen Waldbewirtschaftungsplan zur Vermeidung von Waldbränden sowie illegaler Jagd und Entwaldung entwickeln und diesen prüfen lassen.

Bei Erreichung der angegebenen Ziele bekommen sie Geld. Das Land Hessen hat mit Waldbesitzern private, Kommunen für Ministerio del Ambiente, http: Konzessionen beschreiben einen juristischen Vorgang des Verwaltungsrechts und Völkerrechts bei dem einem Gemeingut durch die jeweilige staatliche oder kommunale Behörde ein Nutzungsrecht verliehen wird. Ein Beispiel ist die Vergabe von Abbaurechten an einem Rohstoff.

Als Gegenleistung zahlt der Konzessionsnehmer eine Konzessionsabgabe. Ein Beispiel für Konzessionen im Landnutzungssektor sind forstliche Konzessionen, bei denen der Eigentümer des Waldes Nutzungsrechte für ein konkretes Gebiet und einen bestimmten Zeitraum ausspricht. Eine Holznutzungskonzession erteilt dem privaten Unternehmen die Erlaubnis eine vertraglich geregelte Anzahl von Holzarten in einem bestimmten Gebiet zu nutzen. Bei der Vergabe eine Waldbewirtschaftungskonzession liegt die Verantwortung für die Bewirtschaftungsweise beim Unternehmen.

Im Rahmen einer Explorationskonzession kann das Unternehmen die vorhandenen Nutzungsmöglichkeiten feststellen, ohne Konkurrenz anderer Unternehmen. In Entwicklungsländern wird die Holznutzung schon seit Jahrzehnten über forstliche Konzessionen geregelt. Gemeinsam mit Partnern wurde für den Zeitraum von 95 Jahren von der indonesischen Regierung das Nutzungsrecht zum Schutz der letzten Tieflandregenwälder auf Sumatra sowie in Sulawesi erworben.

Mittelfristig sollen die lokalen Gemeinden auf Sumatra sogar Anteilseigner des zuständigen Konzessionsnehmers werden. Die indonesische Regierung vergibt Naturschutzkonzessionen an private Organisationen, die die Regeneration von Waldgebieten fördern, welche in der Vergangenheit für die kommerzielle Holzfällung genutzt wurden.

Die Naturschutzkonzession 15 http: Des Weiteren können zur nachhaltigen Finanzierung des Projektes die Kohlenstoffzertifikate aus vermiedener Entwaldung im Rahmen des Joint Implementation-Mechanismus und des freiwilligen Kohlenstoffmarktes verkauf werden.

KfW, Konzessionsverträge können nur auf der bilateralen Ebene zwischen einem Eigentümer und einem Konzessionsnehmer staatlich oder privat abgeschlossen werden und stellen somit kein internationales Instrument dar. Konzessionen werden für bestimmte Flächen vergeben und können daher nur als ergänzend zu nationalen Programmen gesehen werden. Naturschutz- Konzessionen sind allerdings auf der Umsetzungsebene als wirkungsvolles Instrument einzuschätzen. Vor- und Nachteile von Naturschutzkonzessionen - Ökonomisch attraktiv - Vertraglich bindende Vereinbarungen möglich - langfristig - Bilaterale Vereinbarung - Nicht für nationale Ebene geeignet - Flächenbezogen Quelle: Hargita Die Staatengemeinschaft hat sich vorgenommen in Paris ein globales Klimaabkommen zu verabschieden, welches ab in Kraft treten und alle Mitgliedstaaten zu verbindlichen Emissionsreduktionen verpflichten soll.

Im Lichte des neuen Abkommens haben wir in einem ersten Schritt die historische Unterscheidung zwischen Annex I und Non-Annex I Ländern aufgelöst und evaluiert, welche Länder aufgrund ihrer Waldausstattung tatsächlich relevant wären für ein effektives Klimaschutzabkommen hinsichtlich Wald. Auf diesen Arbeitsschritt wird im Folgenden nur am Rande eingegangen.

Für weiterführende Informationen wird auf die Publikation von Hargita verwiesen. Die Ergebnisse zeigen, dass es hinsichtlich der Berichterstattungskapazitäten für den Waldsektor eine Handvoll sogenannter Schwellenländer gibt, die ab in der Lage sein sollte umfassend über Emissionen aus Wäldern zu berichten.

Zunächst wird ein kurzer Überblick über die Bestimmung der relevanten Länder gegeben um dann im Folgenden die Kapazitätsbewertung vorzustellen. Kriterien und die dazugehörigen Indikatoren zur Bewertung der Länderrelevanz Bewertungsaspekt Kriterium 1. Hargita Kriterien und Indikatoren wurden in Abstimmung mit der Projektarbeitsgruppe unterschiedlich gewichtet Szenario 1, Hargita Als Ergebnis wurden die in Abbildung 19 dargestellten Länder als potentiell relevant identifiziert.

Diese Länder wurden einer Kapazitätsbewertung unterzogen, die ebenfalls auf gewichteten Kriterien und Indikatoren beruht. Die Kriterien und Indikatoren wurden im Vorfeld innerhalb der Projektarbeitsgruppe vorgestellt und diskutiert. Die Auswahl der Kriterien und Indikatoren die in Abbildung 20 dargestellt sind wird im Folgenden erläutert. Es kann davon ausgegangen werden, dass Länder mit einem höheren Entwicklungsstand Berichterstattungsvorgaben leichter implementieren können als solche, die einen geringeren Entwicklungsstand haben.

Für die Bewertung des Entwicklungsstandes wurden zwei Indikatoren ausgewählt. Der erste Indikator 2. Diese beinhaltet vier Einkommensklassen: Der zweite Indikator 2. Der Index liegt zwischen Null und Eins und berücksichtigt die Lebenserwartung, den Bildungsgrad und den Lebensstandard der Bevölkerung. Für den ersten Indikator 2. Das Ergebnis reicht von nur einem Jahr bis zu Zeitreihen von über 20 Jahre. Für den zweiten Indikator 2. Für das Kriterium der technischen Kapazität wurden drei Kriterien übernommen, die Romijn et al.

Dazu gehört die Kapazität Waldflächenänderungen zu monitoren, bzw. Diesem Kriterium wurde ein Indikator 3. Die Ergebnisse sind in Abbildung 21 dargestellt. Dicht dahinter folgen Bolivien, Ghana, Argentinien und China.

Asien ist im Durchschnitt die Region mit den höchsten Kapazitäten 2,1. Interessanterweise ist der Entwicklungsstand Kriterium 2. Basierend auf diesen Daten kann davon ausgegangen werden, dass Venezuela theoretisch über hohe Berichterstattungskapazitäten verfügen könnte.

Wie Abbildung 21 zeigt, verfügt Afrika gleichzeitig über die heterogensten und im Schnitt geringsten Kapazitäten 1,4. Während in den Ländern mit den höchsten historischen Entwaldungsraten Brasilien und Indonesien bereits Kapazitäten aufgebaut wurden Cerbu et al.

Für weitere Szenarien, also abweichende Gewichtungen von Kriterien und Indikatoren, und deren Ergebnisse siehe Hargita BMUB, Bezüglich der INDCs und in Vorbereitung auf die Klimaverhandlungen in Paris stellt sich erneut die grundlegende Frage, wie die Umweltintegrität in Berücksichtigung der nationalen Entwicklungsgleichheit eines globalen Klimaschutzabkommens ab gewährleistet werden kann.

Um die Treibhausgasreduktionsziele und -potentiale der Länder in einem zukünftigen Abkommen bestmöglich zu berücksichtigen, ist es wichtig die Emissionsminderungspotenziale waldrelevanter Länder abschätzen zu können. Auf dieser Basis können die Ambitionen der einzelnen Länder für post beurteilt und gegebenenfalls angepasst werden. Die Quantifizierung der Netto-Treibhausgasemissionen post stellt somit den Kern des vorliegenden Kapitels dar. Dabei beeinflusste die Datenverfügbarkeit das weitere methodische Vorgehen.

Im Anschluss an die Daten wird die Methodik zur Quantifizierung von Treibhausgasemissionen vorgestellt. Aufgrund unterschiedlicher Definitionen von bewirtschaftetem Wald kann es allerdings zu Unterschieden in den Angaben unter der Konvention und dem KP kommen.

Für Aussagen über Emissionen und Kohlenstoffspeicherung in der Zukunft kann man auf Projektionen des JRC zurückgreifen, die für den Zeitraum der zweiten Verpflichtungsperiode für alle AI-Länder unter Berücksichtigung eingereichter Submissionen gerechnet wurden.

Dabei ist auf zwei Punkte hinzuweisen: Zum einen beläuft sich der zur Verfügung stehende Berichtszeitraum auf Emissionsdaten von unter der Klimarahmenkonvention vor.

Für alle Projektionen ist zu sagen, dass hierfür vereinfachte Annahmen getroffen werden mussten, da noch keine nationalen Modellierungen dazu öffentlich zur Verfügung stehen. Demzufolge muss über alle landbasierten Veränderungen in diesem Sektor berichtet werden: Landnutzungsänderungen von und zu Wald sowie Waldbewirtschaftung.

Auch die Berichtspflichten sind in ihrer Verbindlichkeit nicht vergleichbar mit denen für Annex I-Länder. Non-Annex I-Länder können sowohl entscheiden welche Berechnungs-Guidelines sie verwenden, als auch für wie viele Jahre sie Emissionen berichten.

Tabelle 3 und erlauben weder eine Gegenüberstellung beider Berichtskategorien, noch eine Extraktion der waldrelevanten NettoEmissionen. Changes in forest and other woody biomass stocks B. Forest and grassland conversion C. Abandonment of managed lands D.

CO2 emissions and removals from soil E. In der Tabelle sind alle bis eingereichten NCs aufgelistet, sowie das Jahr der Einreichung und die mit Emissionsdaten abgedeckten Zeiträume. Dabei kann es sich in einigen Ländern nur um Einzeljahre handeln Bsp.

Indien und China oder um mehrjährige Emissionszeitreihen Bsp. Die Datenlücken zwischen den berichteten Jahresscheiben wurden durch Interpolation gefüllt. Die Netto-Emissionen aus Wald sind entweder Einbindungen wenn Aufforstung gegenüber Entwaldung überwiegt oder bei gleichbleibender bzw. Nur wenn die Länder nicht berichten oder sowohl ihr Flächendaten als auch ihre Kohlenstoffspeicherangaben fortschreiben sind die Netto-Emissionen aus Wald gleich Null. An dieser Stelle ist zu beachten, dass aus dieser Darstellung der Abweichungen keine Rückschlüsse hinsichtlich Emissionstrends gezogen werden können.

Bei der Inventurmethode wird der Gesamt-Kohlenstoffspeicher im Wald über Waldinventuren zu mindestens zwei verschiedenen Zeitpunkten erhoben und verglichen. Dieser Ansatz wird in z.

Deutschland für den Wald verwendet. Mit dieser Methode wird auch die Höhe des Holzproduktespeichers abgeschätzt. Dabei werden, vereinfacht zusammengefasst, die jährlichen Eingänge in den Holzproduktespeicher, die über die jährlichen Produktionsmengen von Holzhalbwaren Schnittholz, Holzwerkstoffe und Papier und Pappe ermittelt werden, den jährlichen Abgängen gegenübergestellt, welche über eine Zerfallsfunktion in Kombination mit Daten über die angenommene Verweildauer des Kohlenstoffs im Produktspeicher berechnet werden.

Annahmen zur Entwicklung von Netto-Emissionen wurden daher auf der Basis historischer Netto-Emissionszeitreihen getroffen und direkt auf diese übertragen. Annex I-Länder Zunächst wurden in Kapitel 4. Aus diesem Grund wurden die Projektionen bis vom Thünen-Institut gerechnet. Die Fortschreibung des Emissionstrends ab wird in den Abbildungen ab Nummer Abbildung 30 durch eine gestrichelte Kurve dargestellt. Grundsätzlich wird dabei zwischen zwei Anrechnungsoptionen unterschieden: Brutto-Netto gross-net und Netto-Netto net-net.

Im Gegensatz dazu wird bei der net-net Methode der gesamte Kohlenstofffluss der Verpflichtungsperiode oder des Einzeljahres mit einem vereinbarten c Vergleichsjahr base year oder d einer Referenzperiode verglichen; die Differenz wird als Gutschrift oder Lastschrift angerechnet.

Die historischen Emissionszeitreihen in Kapitel 4. Um diese heterogene Entwicklung der Netto-Emissionen in den verschiedenen Landnutzungskategorien darzustellen, wurden für relevante Annex I-Länder vgl. Für die Submission nimmt Brasilien an, dass der Durchschnitt historischer Emissionen aus Entwaldung für eine bestimmte Basisperiode als Referenz in die Zukunft fortgeschrieben werden kann.

Emissionsminderungen gegenüber dieser angenommen Referenz werden dann angerechnet. Dieser denkbar einfachste Ansatz eines Durchschnittswertes als Emissionsprognose wurde auch im vorliegenden Projekt angewendet. In Abbildung 24 ist dieser Ansatz schematisch dargestellt. Dabei entspricht das BaU-Szenario dem fortgeschriebenen historischen Mittelwert zwischen und Als Referenzlevel können Einzeljahre angenommen werden, wie als Basisjahr für Emissionsminderungen, oder Mittelwerte von Basisperioden, wie Brasilien mit dem Mittelwert über einen bestimmten Zeitraum.

Mit diesen Referenzen werden die Emissionsszenarien verglichen und die absolute Höhe der potentiellen Emissionsreduktionen oder auch Emissionszunahmen kann bewertet werden. Eigene Darstellung Am Beispiel einiger relevanter und gleichzeitig repräsentativer Non-Annex I-Länder werden folgende, in Tabelle 7 dargestellten Varianten durchgerechnet.

Des Weiteren ermöglicht diese Darstellung die Herausarbeitung von Schlüsselländern, d. Länder mit besonderer Verantwortung zur Erhaltung der Senkenfunktionen im Wald, sowie von Schlüsselaktivitäten, d. Aktivitäten mit besonderer Rolle zur Erhaltung der Senkenfunktionen im Wald.

Aus der Übersichtsgrafik vgl. Um der Rolle der Bewirtschaftung von Wäldern gerecht zu werden, sollten daher die vereinbarten Anrechnungsregeln in einem zukünftigen Klimaschutzabkommen einen Anreiz zum Schutz der Kohlenstoffvorräte und deren weiteren Aufbau bieten. Die Übersicht in Abbildung 25 zeigt dabei eindrucksvoll den geringen Anteil an Netto-Emissionen der im KP der ersten Verpflichtungsperiode abgedeckt wurde. Nachfolgend werden die 3.

Generell erkennt man am Verlauf der Kurven eine stetige Zunahme der Kohlenstoffspeicherung im Zeitraum von bis Ab flacht der Verlauf der Kurve bis zum Jahr wieder etwas ab und das Speicherungsvolumen für AR geht leicht zurück.

In der Projektion ab bis ist der Trend der Senkenleistung in den Kurven wieder leicht zunehmend, da der Emissionsverlauf von bis für die Zukunft linear extrapoliert wurde. Dänemark gibt in seiner Submission in der Version 1. Ansonsten hat auch Dänemark über die Zeit von bis durchschnittlich kt CO2 zusätzlich eingebunden. Die EU 28 speicherte im Jahr mit ca. Die USA geben in ihrer Berichterstattung vgl. Dieser stellt die flächengewichtete Einbindung bzw.

Abbildung 29 zeigt deutlich, welche Länder im Vergleich zu ihrer Landfläche, die zu Wald umgewandelt worden d. Sie ergibt sich durch relative hohe unterstellte Biomassevorräte auf landwirtschaftlichen Flächen, deren Verlust bei Umwandlung zu Wald unterstellt wird.

Bemerkenswert ist das Ergebnis für das Flächenland Russland. Anhand von ausgewählten Beispielen sollen nachfolgend länderspezifische Besonderheiten herausgearbeitet werden, um die Heterogenität der Länder und ihrer Wälder zu verdeutlichen. Für alle dargestellten Länderbeispiele reicht der betrachtete Zeitraum von bis Dabei kann durch die historischen Daten ab bis — wie im Methodenteil in Kapitel 4.

Zu beachten ist die Skala der dargestellten Emissionsverläufe. Der Emissionsverlauf bis vgl. Abbildung 30, dunkelblau beruht auf Bundeswaldinventuren in den Jahren , , sowie einer Zwischeninventur im Jahr Die Werte zwischen den Inventuren wurden interpoliert. Das erklärt auch den Verlauf der dunkelblauen Line mit dem Knick im Jahr , als die ersten bundesweiten Inventurdaten für Deutschland vorlagen.

Bourdieu unterscheidet zwischen verschiedenen Teilformen des kulturellen Kapitals:. Mit Inkorporation ist die Verinnerlichung des kulturellen Kapitals gemeint; Die Aneignung von kulturellem Kapital ist in diesem Fall also ein Prozess, bei dem Kultur in den Körper inskribiert wird. Somit sind dies kulturelle Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie Wissensformen, die körpergebunden sind, also Bildung.

Laut Bourdieu sind mit objektiviertem Kulturkapital kulturelle Güter gemeint, wie z. Der Erwerb solcher kultureller Güter ist natürlich stark an das ökonomische Kapital gebunden. Denn zum Kauf beispielsweise eines Gemäldes wird ökonomisches Kapital benötigt; das bewirkt aber zunächst nur einen Wechsel des Eigentumsrecht.

Erst wenn man die eigentliche Bedeutung und den Sinn dieses Gemäldes versteht, kann man von objektivierten kulturellem Kapital sprechen. Die Institutionalisierung von kulturellem Kapital existiert in Form von schulischen Titeln und Bildungszertifikaten, wie z.

Institutionalisierung durch akademische Titel ist wiederum eng verbunden mit ökonomischem Kapital. Während der Zeit der Ausbildung muss erstmal viel ökonomisches Kapital und Zeit investiert werden, doch nach Erwerb eines Bildungstitels lässt sich dieses kulturelle Kapital auch in ökonomisches Kapital verwandeln, da u.

Die dritte Kapitalform, die Bourdieu einführt, ist das soziales Kapital. Bourdieu meint damit die Beziehungen auf die ein Individuum zurückgreifen kann. Das bedeutet, dass man ein dauerhaftes Netzwerk, welches aus von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen zu anderen Individuen besteht, ausnutzen kann.

Somit ist das soziale Kapital eine Ressource, die auf der Zugehörigkeit zu einer Gruppe beruht und die den Individuen Zugang zu den Eigenschaften des gesellschaftlichen und sozialen Lebens bietet, wie z. Soziales Kapital funktioniert rein immateriell und symbolisch, sodass Bourdieu diese Kapitalform auch als symbolisches Kapital bezeichnet. Mit dem soziologischen Begriff Soziales Kapital bezeichnet Pierre Bourdieu die Gesamtheit der aktuellen und potentiellen Ressourcen, die mit der Teilhabe an dem Netz sozialer Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sind.

Im Gegensatz zum Humankapital bezieht sich das soziale Kapital nicht auf natürliche Personen an sich, sondern auf die Beziehungen zwischen ihnen. Putnam , , James S. Coleman und Patrick Hunout Das symbolisches Kapital ist allgemein eine den anderen drei Kapitalformen übergeordnete Ressource. Sie kommt zustande durch gesellschaftliche Anerkennung und wirkt als Prestige oder Renommee. Das institutionalisierte kulturelle Kapital in Form von Bildungstiteln ist so immer auch symbolisches Kapital, da es von den anderen Individuen der Gesellschaft anerkannt wird.

Soziales Kapital ist immer auch symbolisches Kapital, da es auf Anerkennung angewiesen ist, um als Machtmittel einsetzbar zu sein. Das symbolische Kapital verleiht einem Individuum im weitesten Sinne Kreditwürdigkeit, die einem zusteht aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. All translations of Kapitalkosten. A windows pop-into of information full-content of Sensagent triggered by double-clicking any word on your webpage.

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Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Kultur und Sehenswürdigkeiten 2. Inhaltsverzeichnis 1 Fremdkapitalkosten 2 Eigenkapitalkosten 3 Kapitalkosten als Steuerungsinstrument 4 Mögliche Fehlsteuerungen und -interpretationen im Faktor Eigenkapitalkosten 5 Kapitalkosten in der Rechnungslegung 6 Gesamte Kapitalkosten 7 Probleme bei der Berechnung 8 Lösungsansätze 9 Literatur und Quellenangaben.

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Inhaltsverzeichnis 1 Etymologie 2 Kapital in der Volkswirtschaftslehre 2.