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Die natürlichen Ressourcen bilden bekanntermaßen die Grundlage allen Lebens auf der Erde – aber sie sind endlich. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden.

Natürliche Ressourcen in Afrika: Die Hinweise zum Datenschutz habe ich zur Kenntnis genommen. Deutschlands Beitrag zu einer zukunftsfähigen Rohstoffpolitik Beim 2. Share your thoughts with other customers.

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Ein Anstieg der Ressourceneffizienz führt zu einer Reduktion von Umweltbelastungen, da insgesamt lebenszyklusweit weniger Ressourcen entnommen, bewegt, umgewandelt und verwertet werden müssen. Übergeordnetes Ziel dabei ist es, die lebenswichtigen Leistungen der Ökosphäre zu erhalten.

Der Ressourcenabbau geht vor Umweltschutz und auch vor Menschenschutz. Denn geht es um die begehrten natürlichen Ressourcen, dann geht es gleichzeitig um nationale wie internationale Politik, um sozioökonomische Entwicklung, um Umwelt, Frieden, Menschenrechte und Demokratie.

Wo ein Land mit natürlichen Ressourcen gesegnet ist, da sind oft autoritäre Regime an der Macht. Durch Korrumpierung der Machthaber bereichern sich Eliten und Interessensgruppen an den Rohstoffen, während die Zivilbevölkerung leer ausgeht. Die Militärausgaben hingegen sind in der Regel hoch. Preisabstürze bei Rohstoffen können die rohstoffabhängigen Ökonomien zusätzlich ins Verderben stürzen.

An Afrika, wo in den vergangenen Jahren ein Viertel der globalen Neuentdeckungen von Ölreserven lagen, scheint der Fluch augenscheinlich besonders hartnäckig zu haften.

Trotz dessen leben Millionen Afrikaner täglich von weniger als einem Dollar. Lebt ein Land überwiegend von seinen Bodenschätzen, so steigt das Konfliktrisiko von einem halben auf 23 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für bewaffnete Konflikte liegt für diese Länder also weitaus höher als für ressourcenarmen Ländern. Wo es vordergründig oft um ethnische Konflikte geht, zeigt ein Blick hinter die Kulissen, dass es oftmals um mehr noch, nämlich um die Kontrolle der immer begehrteren Rohstoffe geht.

Bodenschätze sind nach Meinung von Paul Collier, Ökonom an der Columbia University, ein wesentlicher Risikofaktor und mittlerweile bedeutender als historische, ethnische oder geografische Motive. Bei den vergangenen Bürgerkriegen im Kongo, in Angola und im Sudan spielten Bodenschätze eine entscheidende Rolle, wobei es vor allem um die Verteilung der Rohstoffe ging.

Die Erlöse aus den Rohstoffen finanzieren Kriege und sorgen dafür, dass aus Milizen und Warloards mit primitiven Waffen, Armeen mit schwerer Artillerie und politischem Programm werden. Durch die Ausbeutung natürlicher Ressourcen werden Gewaltökonomien finanziert und gewaltsame Konflikte verlängert. In Angola und Sierra Leone haben die sog.

Blutdiamanten nachweislich den Bürgerkrieg finanziert. Holzverkauf finanzierte die Menschenrechtsverletzungen der Roten Khmer in Kambodscha. Positive Beispiele wie Botswana, Chile, Norwegen und Brasilien zeigen, dass natürliche Ressourcen nicht per se einen Fluch bedeuten müssen und durchaus zum Wohlstand eines Landes beitragen können, statt ihn zu blockieren.

Das Vorzeigeland des afrikanischen Kontinents, Botswana, hat durch seinen Diamantenreichtum über mehrere Dekaden ein erhebliches Wirtschaftswachstum realisiert und ist so von einem der ärmsten Länder Afrikas zu einem Erfolgsbeispiel geworden. In Bildung und Gesundheit. Investitionen in Rüstungskonzerne sind tabu. Denn ob Konfliktparteien und korrupte Eliten in der Lage sind, natürliche Ressourcen auszubeuten, hängt im Wesentlichen von ihrem Zugang zu globalen Rohstoffmärkten ab.

In Deutschland bringt der sukzessive Ausstieg aus der Atomenergie Dynamik in den Markt für erneuerbare Energien und stellt neue Anforderungen an die Netzinfrastruktur. To ensure you have the best experience on our website, we use cookies. Click 'Accept' to enable cookies.

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