ROHSTOFFE: Schwarz und stark


Erlebe die ganze Vielfalt von Kaffee auf einer kleinen Geschmacks-Reise zu den weltbesten Kaffee-Fincas! Von Peru bis nach Zimbabwe geht es rund um die Welt.

Der Verkauf führt zu einem Anstieg der verfügbaren Bestände und somit zu fallenden Preisen. Ebenfalls interessiert sind der australische Konkurrent New Hope fördert jährlich 5,5 Mo. Für Anfänger und zarte Gemüter ist dieser Robusta wirklich nichts, denn die Komplexität fordert schon beim ersten Schluck heraus. Wir wünschen viel Glück und spannende Sommerwochen!

Kaffee Americano

In den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts betrachtete man Horten als Vorbeugung gegen einen plötzlichen Preisverfall bei Gütern wie Kaffee, Kakao und Gummi.

Sie wird von vier Schichten umhüllt. Geröstet wird der Kirschkern, an dem meist noch Reste des Silberhäutchens haften. Bei der Aufbereitung geht es darum, diesen Kern freizulegen. Dabei gibt es verschiedene Methoden, die diversen Schichten zu entfernen. Jede Aufbereitungsart beeinflusst die Geschmackscharakteristik wesentlich.

Die Kaffeekirsche wird als Ganzes in der Sonne getrocknet. Während der Trocknungsphase bleiben also alle Schichten erhalten. Dieses Verfahren kommt meist dort zum Einsatz, wo kaum Wasserressourcen vorhanden sind.

In Ländern wie Äthiopien und Brasilien ist es weit verbreitet. Sie sind meist recht körperreich. Danach werden die Bohnen mit dem noch an ihnen haftendem Fruchtfleisch in Wasserbecken zur Fermentation gegeben. Dabei verliert das Fruchtfleisch seine Klebrigkeit und kann nach 12 bis 72 Stunden abgewaschen werden. Durch den Fermentationsprozess wird ein Teil der im Fruchtfleisch enthaltenen Säure auf die Bohne übertragen. Gleichzeitig verliert die Bohne durch den Waschvorgang einen Teil ihrer dominant fruchtigen Aromen, so dass eher filigrane Noten übrigbleiben.

Im Ergebnis zeichnen sich gewaschene Kaffees durch eine feine Aromatik mit einem gewissen Säuregrad aus. Wie bei der nassen Aufbereitung werden die Kaffeekirschen zunächst entpulpt. Danach werden sie aber nicht zur Fermentation in Wasserbecken gegeben, sondern wie bei der trockenen Aufbereitung mit dem noch klebrigen Fruchtfleisch zum Trocknen in die Sonne gelegt. Dabei kommt es zu einer leichten Fermentation. Dadurch geht Säure in die Bohne über, allerdings deutlich weniger als bei der nassen Aufbereitung.

Ausgehend von Brasilien und Indonesien, findet man diese Aufbereitungsvariante zunehmend in Costa Rica und anderen mittelamerikanischen Ländern. Dabei sind Rösttemperatur und Röstdauer entscheidend für den Geschmack. Danach wird er an der Umgebungsluft durch Ventilatoren auf Raumtemperatur abgekühlt. Im Ergebnis erhält man einen sehr geschmacksintensiven, bekömmlichen Kaffee. Durch Abkühlung der gerösteten Bohnen mit Wasser wird der Prozess weiterhin beschleunigt.

Im Ergebnis führt dies zu einem meist bitteren, schwer verträglichen Kaffee mit geringer Aromenausbeute. Abhängig von eingebrachter Energie und Dauer einer Röstung können sehr unterschiedliche Geschmackscharakteristika erzeugt werden. Wir unterscheiden zwischen 4 Röstgraden:. Die dunkle Röstung ist unsere vergleichsweise längste Röstung mit 16 bis 19 Minuten Röstdauer. Wir empfehlen diese Röstung vor allem für die Espressozubereitung.

Andere Zubereitungsmethoden sind aber auch möglich. Intensiv und immer noch nussig, sehr kräftig und schon mit einer Ahnung davon, dass euer Herzschlag in wenigen Minuten auf Turbo schalten wird. Nach mehreren Probeschlücken tendierte selbst mein trainiertes Kaffeetrinker-Herz in Richtung Kolibri, aber auf eine sehr angenehme, aktivierte und wache Weise, wenn ihr versteht, was ich meine. Der Huber Robu dürfte Koffeinfans und Leuten, die der blumigen Röstung so gar nichts abgewinnen können, ziemlich viel Freude machen.

Aber auch solo macht der Robu eine überraschend elegante Figur, die ich euch auf jeden Fall ans Herz legen möchte. Die grundsätzlichen Zubereitungsbedingungen und Erkenntnisse für den Robu 80 unterscheiden sich nicht wesentlich vom Robu , allerdings müsst ihr jetzt beim Mahlgrad natürlich noch einmal nachjustieren, solltet aber dennoch am besten bei Siebträger oder Herdkanne bleiben. Ich finde ihn als Mittelstück zwischen Robu 50 und Robu eher langweilig, auch wenn er an Kraft gegenüber dem kaum nachlässt.

Das liegt nicht an der Qualität des Kaffees oder an der Leistung von Huber Kaffee, sondern an der Tatsache, dass wir uns hier auf Robusta-Territorium befinden.

Was ich damit sagen will: Dennoch ist meine neu gefundene Robustabegeisterung mit dem Robu 80 ganz sicher nicht kleiner geworden, denn diese Mischung ist genauso sorgfältig komponiert wie die beiden anderen. Und damit genauso ein Kaffee für alle, die von zart und blumig die Nase voll haben. Diese wirklich ausbalancierte Mischung könnt ihr nämlich auch hervorragend im Vollautomaten zubereiten. Dabei erhaltet ihr einen wunderbar widersprüchlichen KVA-Espresso, den ich rundum schmatzig und weich finde — ohne, dass er seinen relativ hohen Robusta-Anteil nebst Wuchtbrummenstatus verhehlt.

Die Komplexität am Gaumen ist zugänglicher, und auch ein bisschen mehr Säure schadet hier kein bisschen. Ich habe den Getreide-Duft, der sich wie ein roter Faden durch die Robu Kollektion von Huber zieht, hier noch einmal extra auf die Probe gestellt, und geschäumte Hafermilch zum Robu 50 gegeben.

Und das war die richtige Entscheidung zum Thema Milchschaum. Dadurch bekommt euer Morgen-Latte Macchiato eine ganz besondere Note, wird sehr viel eindeutiger im Geschmack und macht auch noch ziemlich wach. Gerade dieser kleine Nebentest zeigte, wie überfällig das von Huber Kaffee propagierte Robusta Revival tatsächlich ist.

Letztendlich ist es gleich, für welche der drei Mischungen ihr euch entscheidend. Sehr leckere Qualität bekommt ihr immer. Aber dennoch würde ich eindeutig den Robu wieder kaufen, weil er beweist, dass Robusta seinen Stiefkindstatus ganz sicher nicht verdient hat. Der Robu 80 ist sehr nett, aber für mich zu ungenau. Der Robu 50 wiederum hat genug Konkurrenz auf dem Markt, der er aber problemlos die Stirn bieten kann.

Das Besondere in dieser Kollektion ist eindeutig die reine Robustavariante. Über die ziemlich angenehme Preisstruktur brauchen wir uns nicht unterhalten und ihr profitiert damit auch davon, dass Robusta einfacher zu ernten und eben auch nicht einmal ansatzweise so stark nachgefragt ist. Mich würde interessieren, ob ihr euch schon einmal mit Robusta-Kaffees beschäftigt habt und welche Favoriten oder Erfahrungen ihr habt. Teilt es mir in einem Kommentar mit! Das war der bisher aromatische Kaffe, den ich bis dato getrunken hatte.

An den Namen kann ich mich leider nicht mehr erinnern und seit wir weggezogen sind ist der weg auch etwas weit um diesen wieder zu bekommen. Kann mir vorstellen, das er mit der richtigen Maschine noch aromatischer wird.

Ich besitze leider nur eine Jura C5. Hallo Arne, sehr schöner und interessanter Test…. Ich muss sagen, ich habe noch nie einen so eleganten und vollmundigen und intensiven Kaffee aus der Moccakanne getrunken. Bin sehr gespannt wie er aus der Silvia schmeckt… die kommt allerdings erst. Die Robustas von Huber werde ich auf jeden Fall probieren… kann ich ja praktisch persönlich abholen.

Hallo, Ich habe mal vor ca. Dies war für mich der bisher absolute Favorit, allerdings leider nicht mehr verfügbar. Allerdings sollte die Robusta schon gekonnt geröstet und verlesen sein. Es macht mir halt Freude. Lese sie sehr gerne!!

Ich habe mir grad die Robu Espresso Kollektion bestellt und wollte fragen, ob du als Anfangspunkt eine Empfehlung fuer die Kaffeemenge und Durchlaufzeit hast?? Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

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